Wir haben tatsächlich die Klapperschlange zubereitet. Dafür sind wir nach 2 Rezepten vorgegangen:
Fritierte Schlange:
Eine Klapperschlange
· 250g Semmelbrösel
· 2 Eier
· 3 EL Zucker
· 1-2 TL Knoblauchpulver
· Butterschmalz oder Öl zum Frittieren
· Salz, Pfeffer
Zubereitung:
a) Enthäuten Sie eine Klapperschlange und entfernen Sie die Innereien.
b) Scheiden Sie das Schlangenfleisch in gleichgroße Stücke.
c) Mischen Sie aus den Semmelbröseln, den Eiern, dem Zucker, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer einen zähen Teig.
d) Panieren Sie die Schlangenstücke in dem Teig.
e) Erhitzen Sie das Fett in einer Pfanne oder einer Friteuse und fritieren bzw. braten Sie die Schlangenstücke von allen Seiten, bis sie goldgelb sind.
und als 2tes Rezept:
Just the Snake
-Limettensaft (aus 2 frischen Limetten)
-Salz u Pfeffer
-4 Zehen Knoblauch
-ca. 400g. Klapperschlange
-Öl
Die Schlange wird in Mundgerechte scheiben geschnitten. Dann den Knoblauch in kleine Würfelchen schneiden und mit der Schlange zusammen in einer Pfanne scharf anbraten. Die Schlange u. den Knoblauch mit Limettensaft ablöschen (nicht zu viel, soll keine Souce geben) mit Salz und Pfeffer würzen-> fertig
Im Nachhinein muss ich sagen finde ich das fritierte Rezepte nicht wirklich gut. Mir scheint so, als habe das einer nur aus Spaß gepostet. Die Marinade bzw. der "Teig" bleibt fast nicht an der Schlange. Des weiteren verliert die Schlange durch das Fritieren viel von ihrem wirklich einzigartigen Geschmack (und nein sie schmeckt nicht nach Hühnchen).
Das Just the Snake ist dagegen ein wirklich geniales Rezept. Das Fleisch bleibt zart und bekommt durch den Limettensaft ein sehr spritziges Aroma. Da könnt ich mich wirklich reinlegen
Ganz wichtig!: Nicht Schlange vorher abkochen. Ich habe wie oben schon geschrieben, gehört und mehrfach gelesen, dass dies notwendig sei, da das Fleisch so zäh wäre. Dem ist nicht so. Durch das Abkochen verliert die Schlange ihren gesammten Eigengeschmack.
Btw.: Die Klapperschlange ist auch in Deutschland recht Problemlos zu erhalten. Es werden z.B. für medizinische Zwecke welche gezüchtet, die im Anschluss für den Verzehr legal verkauft werden.