Hu zusammen,
ich hab mein erstes Pulled Pork versucht, aber das Ergebnis hätte ich mir besser vorgestellt, vielleicht findet Ihr die Ursachen:
1,7kg Schweinenacken mit mäßigem Fettanteil vom Edelmetzger (Schulter war noch weniger marmoriert). 2 Tage mit Kansas City Rub vakuumiert im Kühlschrank. Dann 20 Uhr abends auf den Grill bei 105° mit einer Schale Wasser darunter (danke für die Tipps bei der Temperatureinstellung!, oben nur paar Millimeter, unten ca 1cm Spalt). Bis 23h fleißig Räucherchips nachgefüllt bei konstant 105° aussen. Kerntemperatur stieg relativ flott an - man hofft auf die Plateauphase. Nachts um 3 weckt mich das Thermometer - 120° außen, Kerntemperatur 78°. Blöd, dass die Temperatur auch mal ansteigt, nachregeln mitten in der Nacht mit der Warterei aufs Ergebnis ist ja nicht so prickelnd. Schieber etwas geschlossen, Monolithdeckel mit etwas Wasser gekühlt, aber 30min später weckt mich wieder das Thermometer mit 120°. Ich hab dann alles in Alu eingewickelt in den Backofen bei 80° (Ich will kein Pulled Pork zum Frühstück). Am nächsten Tag nachmittags raus aus dem Ofen und wieder auf den Grill bei 120° und ab und zu mit Apfelsaft/Essig/Ahornsirup-Mischung bepinselt. Um 20 Uhr dann etwas über 90° Kerntemperatur und Abendessen. Gewicht am Ende etwas über 1kg.
Geschmacklich wars teilweise sehr gut, teilweise trocken. Optisch genauso wie auf den Bildern. Man musste schon teilweise kräftig ziehen am Pulled Pork - butterzart war das nicht, da hätte ich mir mehr erwartet. Außen insgesamt viel zu trocken, nichtmarmorierte Fleischteile etwas trocken, marmorierte Teile dagegen sehr gut.
Insgesamt sicher nicht misslungen, aber doch weit davon entfernt von dem was man erwartet. Woran lags? Wie kriegt ihr die Gardauer bei etwas kleineren Stücken hin ohne Pulled-Pork-Frühstück. Trocknet das Bepinseln nicht auch aus? Ist 90° Kerntemperatur nicht vielleicht doch zu hoch? Wie kriegt ihr es gebacken, wenn mitten in der Nacht die Temperatur ausreißt?
Bin gespannt auf eure Kommentare!
ich hab mein erstes Pulled Pork versucht, aber das Ergebnis hätte ich mir besser vorgestellt, vielleicht findet Ihr die Ursachen:
1,7kg Schweinenacken mit mäßigem Fettanteil vom Edelmetzger (Schulter war noch weniger marmoriert). 2 Tage mit Kansas City Rub vakuumiert im Kühlschrank. Dann 20 Uhr abends auf den Grill bei 105° mit einer Schale Wasser darunter (danke für die Tipps bei der Temperatureinstellung!, oben nur paar Millimeter, unten ca 1cm Spalt). Bis 23h fleißig Räucherchips nachgefüllt bei konstant 105° aussen. Kerntemperatur stieg relativ flott an - man hofft auf die Plateauphase. Nachts um 3 weckt mich das Thermometer - 120° außen, Kerntemperatur 78°. Blöd, dass die Temperatur auch mal ansteigt, nachregeln mitten in der Nacht mit der Warterei aufs Ergebnis ist ja nicht so prickelnd. Schieber etwas geschlossen, Monolithdeckel mit etwas Wasser gekühlt, aber 30min später weckt mich wieder das Thermometer mit 120°. Ich hab dann alles in Alu eingewickelt in den Backofen bei 80° (Ich will kein Pulled Pork zum Frühstück). Am nächsten Tag nachmittags raus aus dem Ofen und wieder auf den Grill bei 120° und ab und zu mit Apfelsaft/Essig/Ahornsirup-Mischung bepinselt. Um 20 Uhr dann etwas über 90° Kerntemperatur und Abendessen. Gewicht am Ende etwas über 1kg.
Geschmacklich wars teilweise sehr gut, teilweise trocken. Optisch genauso wie auf den Bildern. Man musste schon teilweise kräftig ziehen am Pulled Pork - butterzart war das nicht, da hätte ich mir mehr erwartet. Außen insgesamt viel zu trocken, nichtmarmorierte Fleischteile etwas trocken, marmorierte Teile dagegen sehr gut.
Insgesamt sicher nicht misslungen, aber doch weit davon entfernt von dem was man erwartet. Woran lags? Wie kriegt ihr die Gardauer bei etwas kleineren Stücken hin ohne Pulled-Pork-Frühstück. Trocknet das Bepinseln nicht auch aus? Ist 90° Kerntemperatur nicht vielleicht doch zu hoch? Wie kriegt ihr es gebacken, wenn mitten in der Nacht die Temperatur ausreißt?
Bin gespannt auf eure Kommentare!
