Ich vermute daß von euch noch niemand mit einer 11 mm Edelstahlplatte gegrillt hat.
Da hast du sogar recht (in meinem Fall).
Das was wir hier schreiben ist ja auch nicht böse gemeint und keiner möchte dir auf den Schlips treten. Du bist ja auch nicht der erste mit so einer selbst gebauten Edelstahl-Platte.
ABER ich habe eine Edelstahl-Pfanne mit ähnlich dickem Boden, Edelstahl-Grillroste und Edelstahl-Töpfe.
Daher weiß ich schon einmal, dass sich Edelstahl nicht einbrennen lässt und man somit auch keine "Anti-Haft-Beschichtung", wie sie auf einer Guss- oder Stahl-Platte möglich ist, erhalten kann.
Natürlich kannst du auf der Edelstahl-Platte Steaks und Würste braten. Falls du schon Steaks gebraten hast, wirst du gemerkt haben, das sich das Fleisch erst wenden gelassen hat, als sich schon eine (wahrscheinlich auch gewollte) Kruste gebildet hatte.
Wenn du aber auch gerne mal was anders braten möchtest, wie z.B. Rinder-Geschnetzeltes für Philly-Cheese-Sandwich, Fischfilets für Wraps, Spiegeleier oder Reibekuchen oder Pfannkuchen, wirst du merken, dass eine Edelstahl-Platte nicht das richtige ist. Da brennt dir alles direkt fest.
Brate mal Hackfleisch im Edelstahl-Topf an, dass setzt sich direkt am Boden fest.
Nicht immer möchte man eine feste Kruste haben.
Den einzigen Vorteil den Edelstahl bei einer Feuerplatte hat, ist m.M. nach,dass er einfach bei Schnee und Regen draußen bleiben kann. Sonst fällt mir nichts ein.
Für mich überwiegen einfach die Nachteile, wie der höhere Preis (wobei das nicht soviel ist) und das anhaften der Speisen. Das mit dem Verzug der Platte kann und will ich nicht beurteilen, da ich ja keine habe.