• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Frage - Eier hartgekocht

Also ich koche Eier nur noch nach einer Methode, die ich in diesem Mälzer/Witzigmann-Kochbuch gefunden habe:

Gewünschte Anzahl Eier in einem Topf, mit kaltem Wasser bedeckt, aufsetzen.
Ohne Deckel zum Kochen bringen.
Wenn das Wasser kocht, den Deckel auflegen und den Topf von der Platte nehmen (Herdplatte natürlich ausschalten).
Den Topf 10 Minuten nicht angucken.
Dann die Eier in kaltem Wasser abkühlen lassen, dabei ab und zu etwas kaltes Wasser nachfliessen lassen.
Fertig.

Klappt immer prima und das Eigelb ist (fast) immer wachsweich :-)

Gruss
Ingo
 
das ist ja nicht unerheblich!

du hast dich dann also nicht an die anleitung gehalten.

demnach hiesse es: wenn man sich auch dran hält, geht es immer gut. ;)

Hallo

nicht ganz unerheblich ist natürlich auch die Qualität der Eier! Ich hatte schonmal auf die oben beschriebene Weise Billigeier zubereitet... die waren dann leider weder wachsweich noch wohlschmeckend. Man steckt ja nicht drinn in so einem Ei ;-)

Der Herd ist ebenfalls ein Faktor der zu unterschiedlichen Resultaten führen könnte und den man beachten müsste. Wenn man z.B. auf Gas oder Induktion kocht, dann erreicht das Wasser mit Sicherheit schneller den Siedepunkt. Hier fehlt mir aber leider der Vergleich. Ich hab nur ein relativ langsames Ceranfeld. Probiers einfach mal aus. Versuch macht kluch ;-)

Gruss
Ingo
 
Also ich koche Eier nur noch nach einer Methode, die ich in diesem Mälzer/Witzigmann-Kochbuch gefunden habe:

Gewünschte Anzahl Eier in einem Topf, mit kaltem Wasser bedeckt, aufsetzen.
Ohne Deckel zum Kochen bringen.
Wenn das Wasser kocht, den Deckel auflegen und den Topf von der Platte nehmen (Herdplatte natürlich ausschalten).
Den Topf 10 Minuten nicht angucken.
Dann die Eier in kaltem Wasser abkühlen lassen, dabei ab und zu etwas kaltes Wasser nachfliessen lassen.
Fertig.

Der Schwachpunkt der Anleitung, der die Reproduzierbarkeit einschränkt, sind 2 Variablen:

Stärke der Herdplatte und
Wassermenge im Topf. (ja, es gibt noch andere Variablen wie Topfgeometrie etc., aber das lasse ich der Übersicht halber mal außer acht.)

Bsp:
4 Eier sollen zubereitet werden.
Einmal in einem Topf mit 1 Liter Wasser, im anderen Topf sind 5 Liter.
Der größere Topf mit mehr Wasser wird länger brauchen, bis es kocht. Die Eier darin werden also härter als die aus dem kleinen Topf.


Deswegen eignet sich diese Methode nicht zum "gradgenauen" Eierkochen.
 
Nr. 1 war 60 Min. bei 82 Grad drin
Nr. 2 war 45 Min. bei 82 Grad drin
Nr. 3 war 30 Min. bei 82 Grad drin


Grosse Unterschiede waren nicht festzustellen. Mike meinte, das Ei Nr. 3 mit 30 Min. schmecke ein wenig besser, sprich der Dotter ist weicher.

Cool, dann hat Myhrvold recht behalten.

ich werde meine Ostereier mit 76 Grad für 45 Min. garen und dann in Kaltfarben einfärben.
Freut mich, dass Du mit Deiner testreihe nun Deinen persönlichen Lieblingsgarpunkt gefunden hast!
...
 
Danke an Dich - deine Tipps haben mir sehr geholfen.
 
Schön. Das freut mich.

Wenn mein Sous-Vide-o-mat geliefert worden ist, werde ich in diesem Unterforum auch etwas aktiver sein.


Klasse! Ich bin immer wieder begeistert von sous vide. Es ist eine tolle Ergänzung für die Speisenzubereitung.
 
Ich war auch begeistert, musste aber einsehen, dass meine Friteuese
dafür nur bedingt geeignet ist: Das Heizelement rostete im Wasser, und musste immer aufwändig gereinigt werden. Die ist eben nur für Öl gebaut.
 
du meinst anpieksen? Ja mach ich. Heute werden wieder welche gegart.
 
Zurück
Oben Unten