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Gänsebraten

Das geht sogar wunderbar... guggst du
https://www.grillsportverein.de/forum/threads/weihnachtsente-nt-minion-auf-der-roti.157438/

Des Showeffektes wegen und um die Gans nicht kalt werden zu lassen, würde ich sie samt Spiess mit Jehova umwickeln und erst bei deinen Eltern „auspacken“..

Interessant! Hab ich aber jetzt nicht wirklich ein Nerv zu das zu machen. Hmm ja evtl lass ich die tatsächlich am Spieß. Das Ding ist ja auch erstmal sau heiß und da sind helfende Hände ganz gut, um das davon runter zu kriegen.
 
Bei zu geringer Temperatur brutzelt das Fett unter der Haut nicht richtig aus, oder man kriegt nen Pulled Puter oder so raus.

160-170 grad sollten eigentlich passen. 180 war bei meiner Gans letztes Jahr zuviel, die war schon übercross. Kommt natürlich auf die Grösse an, meine hatte 3,5 kg. Je grösser, desdo niedriger die Temperatur.

Ich habe eine 6 Kg Gans über 9 Stunden mit 80-90 Grad gegart, so genannte Niedrigtemperaturmethode. Zum Schluss ordentlich bumms wegen der Kruste.. Einheitliche Meinung der älteren Verwandtschaft mit jahrzehntelanger Weihnachtsganserfahrung: „So eine zarte Gans haben wir noch nie gegessen“.
Über unter Haut brutzelndes Fett habe ich dabei nicht nachgedacht :D
 
Ok, hab den Drehregler mal n bisschen runter. Hab halt Angst, dass es nicht fertig wird bis 13:30
Das Allerwichtigste beim Grillen: nicht nervös werden und LASS DEN DECKEL ZU. Also nicht zuuu oft messen etc., auch wenn einem vermeintlich die Zeit wegrennt.
Nimm dir ein Glas Wein, zieh ne dicke Jacke an und geniess den Duft, der über die Terrasse zieht..
 
Was ist so schlimm daran, wenn man den Deckel auf macht? Die Hitze ist doch wieder schnell da oder?

Hab jetzt die beiden Regler ganz nach unten gedreht.

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Ich habe eine 6 Kg Gans über 9 Stunden mit 80-90 Grad gegart, so genannte Niedrigtemperaturmethode. Zum Schluss ordentlich bumms wegen der Kruste.. Einheitliche Meinung der älteren Verwandtschaft mit jahrzehntelanger Weihnachtsganserfahrung: „So eine zarte Gans haben wir noch nie gegessen“.
Über unter Haut brutzelndes Fett habe ich dabei nicht nachgedacht :D

In dem weiter oben verlinkten Fred stehen die Probleme dabei: kerntemperatur wird höher als Gewünscht und die Haut bleibt Stellenweise Labberig.

Wenn man was haben möchte, das von alleine auseinanderfällt, funktioniert das so natürlich. Und bei ner 6Kg sind eh niedrigere Temperaturen und mehr Zeit angesagt.
 
In dem weiter oben verlinkten Fred stehen die Probleme dabei: kerntemperatur wird höher als Gewünscht und die Haut bleibt Stellenweise Labberig.

Sorry, wenn ich da etwas korrigieren muss.. Auch wenn es über 7 Jahre her ist, so weiss ich, dass die Haut weder labberig war, noch ist die Ente von selbst auseinander gefallen oder war trocken - beides übrigens auf den Bildern sehr gut zu erkennen.
Das der geplante Gargrad überschritten wurde, lag einzig und allein daran, dass ich etwas zu spät angefangen habe hoch zu regeln. That‘s it.
Jeder soll sein Vögelchen machen wie er will, ich jedenfalls schwöre auf die NT-Methode bei Grossgeflügel...
 
Na dann ist ja alles gut. :bilder:


Jeder soll sein Vögelchen machen wie er will, ich jedenfalls schwöre auf die NT-Methode bei Grossgeflügel...

Jup.
Ich sehe da halt wenig Sinn drin, weil kaum Bindegewebe zum Weichmachen vorhanden ist und sich das Fett eigentlich nur auf die Äusseren Schichten beschränkt. Verlängert also nur die Dauer und es braucht sehr viel Erfahrung um den passenden Einsatzzeitpunkt zum Temperatur hochregeln zu treffen.
 
Ok, hier gibts bilder. Hab aber leider keine Close-Ups von der Gans.

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