Nicht jeder hier ist in der Lage sich ausschließlich mit Produkten des örtliche Biobauerns zu versorgen, bei dem nur glückliche Tier einen glücklichen Tot nach einem erfüllten Leben sterben.
...und somit seinen Lebensunterhalt mit einem vorgegebenen Budget bestreiten muß, was bei einem Einkauf von ausschließlich Bioprodukten i.d.R. nicht reicht.
Ich zitiere mich ungerne selbst, aber ich habe in beiden Fällen nicht vom Fleisch alleine gesprochen, sondern Bioprodukte im allgemeinen und deren zum Teil sehr überzogenen Preisen gemeint.
Aber darum geht es mir gar nicht. Mich hat es einfach nur auf die Palme gebracht, dass mir von HaxenKarl scheinheilig vorgeworfen wurde, dass ich Wiesenhofprodukte kaufe und es wagte, sie mit Bauernhof- oder Eigenzuchtprodukten zu vergleichen, weil Wiesenhof ja soooo ein schlimmes schwarzes Schaf ist.
Es kann oder will sich eben nicht jeder Bio leisten. Deshalb sollte man aber trotzdem niemanden deswegen verurteilen.
Massentierhaltung, ob nun Geflügel oder Schwein, ist sicherlich nicht schön. Doch auch Fisch und Krustentiere in den Aquakulturen gehören dazu. Aber auch die Abholzug von Urwäldern oder anderen Rückzugsgebieten für Wildtiere für den Anbau von pestizidverseuchtem Gemüse oder Obst, in nicht von der Natur dafür vorgesehenen Gebieten, ist dann genauso verwerflich. Nur bei Obst und Gemüse wird es dann mit dem Bio und dem Umweltschutz nicht so genau genommen. Deswegen auch das gewählte Zitat.
Deshalb wäre die einzige wirklich sinnvolle Lösung, alles Bio. Und genau das wird nie klappen, weil Bioprodukte, wenn es um die Massenproduktion geht, um dann auch wirklich ALLE damit versorgen zu können, nicht mehr wirklich so Bio sind, wie es dann wieder sein sollte. Und damit stehen wir wieder am Anfang.
Gruß
Kay