Grillen tu ich auch, meine Steaks wandern zunehmend wieder in die Gusspfanne auf dem Herd und die Pizzen mit Stein im Backofen. Das brauchte ich mit altem Grill (ua Spirit E210 ) nicht. Das oben aufgeführte ist das Ergebnis meiner Recherche und erklärt genauso wie der um 10% geringere Verbrauch das Resultat.
Die Hitzeenergie ist nur abhängig von verbranntem Gas. Wie man diese im Grillraum verteilt und ans Rost bringt, ist die Kunst der Hersteller. Beim Genesis2 E210 wird in der 50mBar Düsenbestückung im Vergleich zur 30er Version 15% weniger Gas verbrannt, also entsprechend weniger Temperatur erzeugt. Beim Spirit E210 sind die Verhältnisse umgekehrt.
Deckelthermometer: Wie alle preiswerten Thermometer nicht die genauesten aber ausreichend informativ. Natürlich ist die am Rost gemessene Temperatur erheblich höher, in der Flamme noch höher und Sizzler erreichen bis 800C°. Die Deckeltemperaturanzeige ist aber sicher ein Marker für erreichbare C° und die nötige Zeit dorthin, darüberhinaus zeigt sie wie ein Grill Hitze verteilt (Huhn, Belag Pizza). Auch hier gilt wie oben, schaut Euch Aufheizzeit und erreichte Temperatur der Spiritfreunde an. Diese Thermometer sind kein Unsinn, wer sie schlecht macht, will ,oft unbewußt, seinen Grill schönreden.
Kurz: Der Fehler ist die zu geringe Injektorengrösse, was der Laie erkennt, wenn er sich die Masse der 2-flammigen Webers, Genesis2/LX/Spirit E210, vergleichend anschaut.Dabei berücksichtigen, dass die Durchflußmenge sich in der 4. Potenz verhält, z.B. eine 0,9 Düse ca. 20% mehr Volumen passieren läßt als eine 0,86.
Ich weiss schon: "Geh grillen". Die Ergebnisse führen zu Technik und Physik.