Angefixt von einem YouTube Video, welches ich irgendwann vor 1 oder 2 Jahren gesehen habe, wollte ich heute geschmorte Nackensteaks ausprobieren. Aber schaut selbst:
Hier die Zutaten:
- knapp 2 kg Sauennacken von einer 2 Jahre alten Sau in Scheiben, ca. 2 bis 3 cm dick
- 500 g Zwiebeln in Halbringen
- 400 g Champignons in Scheiben
- 3 Knoblauchzehen, grob gewürfelt
- 100 g Bacon, gewürfelt
- Bier und Malzbier
Dutch Oven Gewürz - was auch immer das sein mag
- 1,5 TL Paprika, edelsüß
- 1,5 TL Paprika, rosenscharf
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- 1 TL Majoran
- 1 TL Thymian
- 1 TL Rosmarin, frisch, gehackt
- 1 TL Salz
- 0,5 TL Pfeffer
- 2 TL Vegeta ohne Zusatzstoffe
Später noch 1 Becher Sahne und 1 Becher Creme Fraiche
Nacken kurz vorm Braten gesalzen und scharf von beiden Seiten angebraten.
Nacken raus - Bacon und Pilze anbraten ....
.... Zwiebeln anschwitzen und zuletzt Knoblauch mit anschwitzen
4 gehäufte TL von meiner Gewürzmischung zugeben, Bier und 0,5 l Malzbier angießen und die Nackensteaks wieder zugeben.
Bei wenig Hitze und geschlossenem Deckel für 1,5 Stunden schmoren lassen.
.... erstmal was für den Flüssigkeitshaushalt tun ....
nach 1,5 h
Fleisch raus - Sahne und Creme Fraiche unterrühren und Fleisch wieder zugeben. Bei offenem Deckel noch ein wenig simmern lassen, bis die gewünschte Konsistenz der Soße erreicht ist.
Soweit, so gut .....
.... vom Aussehen her eigentlich einwandfrei. Das Aroma der Soße ist der Hammer. Die Rosmarinkartoffeln schmecken einwandfrei ...... aber ....
..... der Nacken ist viel zu trocken. Geht fast gar nicht mehr.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Fleisch geschmort habe. Die Temperaturen haben gepasst nur mir deucht, die Zeiten waren zu lang.
Am Fleisch kann es auch nicht gelegen haben. Das war Fleisch von einer 2 Jahre alten Sau. Das Fleisch habe ich mir selber bei unserem genossenschaftseigenen Schlachthof ausgesucht und beim Wursten vor 2,5 Wochen war das vom Feinsten.
Mein Fazit: (eigentlich mache ich das ja auch so)
YouTube als Anregung nutzen, aber erst mal gesunden Menschenverstand walten lassen bevor man sich an die angeblichen "besten - was auch immer - der Welt" heranmacht.
Schade um das schöne Fleisch.
Selbstverständlich wurde das nicht entsorgt. Da spricht meine Erziehung dagegen. Ich habe das restliche Fleisch in kleine Würfel geschnitten, mit dem Rest der Soße und einer neuerlich gemachten Champignonsoße vermischt. Die Reste gibt es dann morgen mit Nudeln.
Ich werde das so ähnlich bestimmt noch einmal machen. Dann aber mit einem ganzen Nacken, Schulter, Putenoberkeule oder was auch immer. Die Soße nämlich war genial.
Es klappt nicht immer alles. Euch vielen Dank fürs Reinschauen und eine schöne Restwoche.
Hier die Zutaten:
- knapp 2 kg Sauennacken von einer 2 Jahre alten Sau in Scheiben, ca. 2 bis 3 cm dick
- 500 g Zwiebeln in Halbringen
- 400 g Champignons in Scheiben
- 3 Knoblauchzehen, grob gewürfelt
- 100 g Bacon, gewürfelt
- Bier und Malzbier
Dutch Oven Gewürz - was auch immer das sein mag

- 1,5 TL Paprika, edelsüß
- 1,5 TL Paprika, rosenscharf
- 1 TL Kümmel, gemahlen
- 1 TL Majoran
- 1 TL Thymian
- 1 TL Rosmarin, frisch, gehackt
- 1 TL Salz
- 0,5 TL Pfeffer
- 2 TL Vegeta ohne Zusatzstoffe
Später noch 1 Becher Sahne und 1 Becher Creme Fraiche
Nacken kurz vorm Braten gesalzen und scharf von beiden Seiten angebraten.
Nacken raus - Bacon und Pilze anbraten ....
.... Zwiebeln anschwitzen und zuletzt Knoblauch mit anschwitzen
4 gehäufte TL von meiner Gewürzmischung zugeben, Bier und 0,5 l Malzbier angießen und die Nackensteaks wieder zugeben.
Bei wenig Hitze und geschlossenem Deckel für 1,5 Stunden schmoren lassen.
.... erstmal was für den Flüssigkeitshaushalt tun ....
nach 1,5 h
Fleisch raus - Sahne und Creme Fraiche unterrühren und Fleisch wieder zugeben. Bei offenem Deckel noch ein wenig simmern lassen, bis die gewünschte Konsistenz der Soße erreicht ist.
Soweit, so gut .....
.... vom Aussehen her eigentlich einwandfrei. Das Aroma der Soße ist der Hammer. Die Rosmarinkartoffeln schmecken einwandfrei ...... aber ....
..... der Nacken ist viel zu trocken. Geht fast gar nicht mehr.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Fleisch geschmort habe. Die Temperaturen haben gepasst nur mir deucht, die Zeiten waren zu lang.
Am Fleisch kann es auch nicht gelegen haben. Das war Fleisch von einer 2 Jahre alten Sau. Das Fleisch habe ich mir selber bei unserem genossenschaftseigenen Schlachthof ausgesucht und beim Wursten vor 2,5 Wochen war das vom Feinsten.
Mein Fazit: (eigentlich mache ich das ja auch so)
YouTube als Anregung nutzen, aber erst mal gesunden Menschenverstand walten lassen bevor man sich an die angeblichen "besten - was auch immer - der Welt" heranmacht.
Schade um das schöne Fleisch.
Selbstverständlich wurde das nicht entsorgt. Da spricht meine Erziehung dagegen. Ich habe das restliche Fleisch in kleine Würfel geschnitten, mit dem Rest der Soße und einer neuerlich gemachten Champignonsoße vermischt. Die Reste gibt es dann morgen mit Nudeln.
Ich werde das so ähnlich bestimmt noch einmal machen. Dann aber mit einem ganzen Nacken, Schulter, Putenoberkeule oder was auch immer. Die Soße nämlich war genial.
Es klappt nicht immer alles. Euch vielen Dank fürs Reinschauen und eine schöne Restwoche.





