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Getrocknete Bohnen weichkriegen

Luse

Grillgott
10+ Jahre im GSV
Getrocknete Bohnen.
Ich hasse diesen Sche...reck. :whip:
Noch nie in meinem Leben habe ich getrocknete Bohnen weich bekommen.
Noch nie. :cry:

Zurzeit koche ich einen lecker Eintopf.
Fast lecker.

Wenn da nicht diese verfluchten Steine drin wären.
Ich habe HUNGER.
Ich glaube ich sammel die Drecksdinger raus und werfe sie aus dem Fenster.......

Ich nahm Wachtelbohnen.
Gestern.
Ich habe die Kiesel 17 Stunden eingeweicht, nach 4 Stunden das Einweichwasser getauscht.
Dann habe ich sie in das fast fertige Essen getan.
(natürlich ist das Salz drin, allein schon wegen dem Bauchfleisch)

Vor 4 (in worten VIER) Stunden, die Dinger sind immer noch hart wie Kiesel, das Fleisch hat sich aufeglöst, vom Rest des Essens ist nichts mehr zu sehen nur noch die verfluchten Steine.

Ich koche weiter......

Den Rest des verfluchten Steinzeuges habe ich jetzt in eine Topf mit Wasser gegeben, ich werde den Mist mal 48h einweichen und dann versuchen ohne Salz in purem Wasser weichzukochen, wenn das nicht funktionert, benutzte ich die Dinger als Schotter unterm Fundament.


Gibt es übrigens einen Trick Bohnen von Steinen zu unterscheiden?
Einen Magnet habe ich mal drangehalten: scheint kein Eisen, Nickel, Kobald drin zu sein.
Strom leiten tun die Dinger auch nicht, also kein Metall.
Aber Granit könnte es noch sein, oder Basalt......
 
Mach ein wenig Natron an das Kochwasser, das hilft das Wasser weicher zu machen und damit wird die Aussenhaut der Bohnen nicht steinhart.
Oder mach sie im Schnellkochtopf.

Bei mir ist es in letzter Zeit eher anders herum.... meine werden zu schnell zu weich :cool:
 
Ich gare die Bohnen im Essen.

Vermutlich ist das der Fehler, ich habe auch eben die Verpackung aus dem Müll rausgesucht, da steht auch, man soll die im Einweichwasser kochen.

Aber irgendwann müssen die doch trotzdem mal weich werden....

Danke für die Tipps, Natron habe ich da, in 48 Stunden versuche ich den Rest der verfluchten Steine weichzukriegen.
 
Ich habe die verfluchten Hülsensteine besiegt.:v:

Etwas mühselig, war aber in etwa einer 3/4 Stunde erledigt, weichkochen hätte sicher noch Äonen gedauert und wenn man der Theorie des sich zusammenziehenden Universums glaubt, hätte diese Zeit gar nicht mehr existiert.
Und ich habe HUNGER, wie ich bereits erwähnte.

Zwischenablage01.jpg


- rechts unten der Kochtopf
- links unten das "Goldsieb"
- links oben das Töpfchen
- rechts oben das Kröpfchen

Nur was tue ich nun mit den Resten?
Atombunker bauen?
Bunkerbrechende Munition herstellen?
Sondermülllager?
 
Das Salz hat so gut wie keinen Einfluss. Da gab es schon Experimente deswegen. Die Frische ist allerdings ein bedeutender Faktor. Am besten kochst Du die Bohnen vorher in Wasser gar, bevor Du sie zum Fleisch gibst. Auch ein Schnellkochtopf kann helfen.
 
Salz im Einweichwasser und im Kochwasser lassen die Bohnen weniger zerfallen.
Auf die Garzeit hat es wenig Einfluss, wie @Grillkugel richtig bemerkte.
Ich weiche nicht ein, kippe nur kurz vorher heißes Wasser auf die Bohnen.
Das gieße ich ab, dann neues Wasser und Salz und Bohnen in den Schnellkochtopf.
25-30 Minuten braucht das, je nach Sorte.
Die fertigen Bohnen kommen dann zum fertigen Gericht.
Die genauen Garzeiten habe ich mir für jede Sorte aufgeschrieben,
weil die Tabelle von Müller's Mühle für uneingeweichte Hülsenfrüchte
im Schnellkochtopf zu lange Zeiten angibt, da sind die bei mir längst zerfallen.
Das Abgießen des "Schnelleinweichwassers" halte ich für wichtig, da sonst
ein aufdringlicher, eher unangenehmer Geschmack verbleibt. Das liegt wohl
an den Giftstoffen, die in Bohnen enthalten sind.
Natron ist an sich sinnvoll, im Schnellkochtopf aber nicht angebracht,
es führt zu Schaumbildung. Der Schaum steigt an die Dichtung und
es pfeift aus allen Löchern heraus.
 
Da gab es schon Experimente deswegen.
Salz im Einweichwasser und im Kochwasser lassen die Bohnen weniger zerfallen

Das werde ich testen, ich lasse die Bohnen noch einen Tag quellen und koche sie dann in 2 verschiedenen Töpfen, einen mit Salz einen ohne, bis sie weich sind oder bis das Ende der Zeit erreicht ist, ja nach dem was eher eintritt.

Ich werde berichten, falls ich es schaffe vor....aber das hatten wir schon.:D
 
Ja, mach das bitte. Bin auch neugierig auf das Ergebnis.
 
Wir nehmen Wachtel-, Weiße und Riesenbohnen aus der Dose: Abseihen, abwaschen und zum anwärmen ein paar Minuten in das bereits fertige Gericht kippen.
Ist zwar keine Beantwortung auf die quälende Frage des TS, aber ein einfacher Lösungsansatz..
 
So erste Testresultate.
Ich habe die Bohnen gestern mittag kurz vor 14:00 eingeweicht.
Nach 16 Stunden habe ich sie auf zwei Töpfe aufgeteilt.
Einen mit Salz und einen ohne Salz im Wasser.
Die kochen jetzt beide seit 18 Uhr, also seit über 3 Stunden in viel sprudelndem Wasser und sind immer noch gleich hart.
Ich stelle den Herd jetzt aus und lasse die Bohnen im Wasser.

Morgen nach der Arbeit koche ich die verfluchten Dinger weiter.......


Erstes gesichertes Resultat der Testreihe ist: Sein Läbsdach mach isch kän gedroggelte Bohnen mee. :muh:
Auf deutsch: Zukünftig gibt es nur noch Dosen oder TK-Bohnen.
 
Da bin aber mal gespannt :prost:
 
Hallo @Luse,

hast Du einen Schnell-Dampfdruck-kochtopf? ;)

Der nutzt mir. Bohnen über Nacht eingeweicht.
Dann max. 45-60 Minuten gekocht: Bohnen weich.

Gruß
Peter
 
Test beendet, ich habe die Steine heute mittag noch eine halbe Stunde gekocht, dann hat mich die Lust verlassen.
Ich habe sie auf dem Herd stehen lassen und abkühlen lassen.

Jetzt beginnen sie weich zu werden, gleichmäßig, kein Unterschied festzustellen zwischen Salzwasser und Wasser ohne Salz.

Sie sind jetzt also 16 Stunden eingeweicht
3 Stunden gekocht, abkühlen lassen
0,5 Stunden gekocht abkühlen lassen

Fazit: niemals wieder getrocknete Bohnen.
In der Zeit hätte was ordentliches zubereiten können.
Mit der eingesetzten Energie hätte ich vom Saarland bis zum Nordkap fahren können.
Das ganze Haus und etliche in der Nachbarschaft riechen nach Bohnen.

Die Bohnen fliegen jetzt auf den Komposter, ich kann den Mist nicht mehr sehen.
 
Bei mir reicht es im Normalfall, wenn ich die Bohnen über Nacht in Wasser einlege und am nächsten Tag koche.
Bei mir auch.

Bis du dir sicher, dass man dir Bohnen und keine bunten Steine verkauft hat?? ;)
Vielleicht blaue Bohnen?

Ich habe mal vor vielen, vielen Jahren irgendeinen Eintopf gekocht, da wurden die Bohnen laut Rezept einfach mit ganz viel Wasser zusammen mit den übrigen Zutaten gekocht. Recht lange, aber nicht über Nacht - vielleicht sollte Säure oder sonstwas von den übrigen Zutaten die Bohnen aufweichen?
Ich habe dummerweise aber keine getrockneten, sondern Dosen-Bohnen genommen. Aber Flüssigkeit genau nach Rezept…
So wirklich viel Flüssigkeit saugen die nicht auf, es hat zwar gut geschmeckt, war aber Suppe, kein dicker Eintopf.
 
Da hat dir wohl jemand Versteinerungen angedreht. :-D

Normalerweise reicht es diese über Nacht einzuweichen und danach (salz hin oder her) etwa 1 Stunde zu kochen.
 
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