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Gewölbe gemauert

Backburscht

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Mitte Juli 2005 haben wir mit dem Bau unseres Holzbackofens begonnen!
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Nach unendlichen Erzählungen meiner Oma und vielen Backhausfesten in den Nachbardörfern, war mein Traum ein eigenes Backhaus im Garten zu besitzen.
In Langgöns wurde das Backhaus in den 60 o. 70 Jahren abgerissen. Da drei Bäckereien im Ort ansässig waren.
Nach längere Planung und einigen Stunden im Internet, setzte ich mein Plan in die Tat um.
Im Garten wurde ein Platz gesucht. Büsche und Sträucher wurden mühevoll entfernt und auf das Fundament kam eine anständige Bodenplatte. Als die oberste Platte gegossen war, wurde die erste Schicht Schamottplatten schwimmend auf Quarzsand verlegt und im Verbund die zweite Schicht mit Sumpfkalkmörtel darüber geklebt.
Die Gewölbeschalung wurde aus Holzplatten zusammengeschraubt und mit Sperrholzleisten überzogen. Nun kam der interessantere Teil. Mit Schamottplatten und Sumpfkalkmörtel wurden das Gewölbe und der Kaminzug gemauert(diese Mischung wurde mir von einem alten Maurermeister verraten, der früher mit dieser Mischung Brennöfen in der Industrie mauerte). Mit 6mm Rockwool wurde nach dreiwöchiger Trockenphase das ganze Backgewölbe eingepackt und mit Streckmetall überzogen. Anschließend wurde das ganze mit glasfaserverstärktem Putz verputzt. Nach der Fertigstellung des Daches wurde das Schornsteinrohr mit Rauchklappe eingesetzt. Jetzt war das gute Stück fertig und es konnte nach einer zweitägigen Anheizphase mit stündlicher Steigerung der Hitze, die erste Pizza gebacken werden.
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Alpenmakrönli

Kartoffeln (vom Vortag)
Hörnchennudeln
geräucherter Speck
Gemüsezwiebel
Olivenöl
Bergkäse
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
grob gehackte Petersilie
 
Hallo Backburscht,
schau doch mal bitte hier: Gewölbe gemauert. Da wirst Du fündig!
 
Sehr schöne Arbeit

Hi,

einen sehr schönen Ofen habt Ihr da gebaut!!

Viel spaß damit und erfreue uns mit vielen Bildern

:prost: :prost: :prost:
 
:o ...heilandzack, was für ein gutes Stück! Sowas schwelt bei mir auch im Hinterkopf vor sich hin..
Ich bin ja sowas von neidisch, das sag' ich dir, des glaubsch du mir!!! :burn:
:prost:
 
WOW nicht schlecht. :wow: :eek:
 
DANKE DANKE....

@Cruiser, nee Bootsbauer bin ich nich.
Aber ne gute Idee ein altes Segelschiff für die Schahlung.....
Das Pyro-Teil gab es in der Metro so um die 60 Eus.
....Gruß Dirk
 
Toller Ofen!!!

Was ist ein Pyrometer???
 
@ El Grecco

deshalb war es ja in Anführungszeichen.
Wollte mir nur schon mal einen Ofen mauern, ist dann aber aus Zeitgründen ein fertig gemauerter Grill geworden.

Gruß
estacado
 
Was unser SPEZIALIST "Cruiser" so alles sieht!

Ein geiler Ofen :respekt: mein Bester

Dazu gehört Fingerspitzengefühl und der nötige Grips!

Was bist du von Beruf?
 
Hi!

Klasse Arbeit! Da skommt bei uns im Frühjahr dran.

Hast Du Dich bei dem Mörtelrezept zu lebenslangem Stillschweigen verpflichtet? :)

Die Isolation mit Rockwool und dann GFK ist ja, sagen wir mal, keine überlieferte Variante des Ofenbaus. Weißt Du Alternativen dazu?

Gruß, Pepper
 
Hallo und Danke...

@ Merschl
Im wahren Leben backe ich meine Brötchen als Konstrukteur-Spritzgießtechnik.
Mit mauern also nix am Hut.

@ Woodfire
Rezepte von meiner Oma folgen….

@pepper
Bei einer Gewölbe-Umbauung kann der Zwischenraum mit Blähton, Bimsschüttung oder Perlitte verfüllt werden. Dies ist aber nur bei einem Gewölbe mit einem Außendurchmesser von ca. unter 1,20 m geeignet. Darüber sollte das erste Drittel des Gewölbezwischenraumes mit nichtgestampften Bims-Sumpfkalkmörtel verfüllen werden (wegen der Stabilität).
Ohne Umbauung eignet sich eigentlich nur eine leichte Bims-Sumpfkalkmischung mit wenig Sand, die nachher mit Streckmetall ummantelt wird und auch mit Kalkputz verputzt wird. Nachteil ist die Isolierung ist nicht so gut wie bei Rockwool mit einem Oberputz z.b. SM700 v.Marmorit.
Ein Gewölbe ohne Umbauung empfiehlt sich aber auch nur bis zu einem Außendurchmesser von 1,20 m.

Zum Sumpfkalkmörtelrezept:
Branntkalk löscht man mit Wasser, so entsteht ein Kalkbrei, der Sumpfkalk.
CaO + H2O -> Ca(OH)2
Guter Sumpfkalk sollte einige Zeit (mindestens Jahr) in einem Grube (Wanne oder Bottich) „reifen“, je länger umso cremiger ist die Konsistenz (hat was mit der Kristallstruktur zu tun). Magerer und fetter Maurersand (mit Tonbestandteilen) ergeben die richtige Mischung. Sumpfkalk - Sand, 1:3 ............
:)
 
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