Soo, es ist vollbracht. Tellerbilder u.ä. gibt es natürlich mal wieder nicht, denn es wurde recht hektisch zwischendrin. Aber der Reihe nach.
Wir waren 31 Leute 2/3 Erwachsene, 1/3 Kinder.
Wir haben auf dem GästeWC Papierhandtücher und Desinfektionsmittel bereitgestellt. Das kam gut an und ist wesentlich besser, als wenn sich 30 Leute nachher 4 nasse Handtücher teilen.
Es gab ausreichend Schattenplätze und genug Gelegenheiten zum spielen für die Kinder, auch gut.
Die Getränke"station" war sinnvoll aufgebaut und hat für weniger Stau an unserer Kücheninsel geführt. Der Spülboy ist etwas, was man unter "nice to have" verbuchen könnte - er wurde aber zu fortschreitender Zeit doch gerne angenommen. Er darf bleiben und wird auch die nächsten Jahre zum Einsatz kommen. Laufend frisch gespülte Becher und Gläser sind schon was nettes.
Die Slushi kam gut an und wir waren mit 3l Flüssigkeit etwas knapp dran. Nächstes Mal dann 1l mehr und alles passt. Die Mischung aus Erdbeere und Wassermelone kam gut an.
Beim Bier gingen wie erwartet 8 Liter weg. Der Fasswechsel ging nebenbei in 30 Sekunden über die Bühne.
Wir haben für alle 0,3l Acrylbecher mit Namensmarkierungen organisiert. Daraus wurde alles getrunken. Bier, Wein, Slush, Wasser. Gewöhnungsbedürftig, aber hat für alle gut funktioniert. Die kleinen Portionen sorgten für laufend kalte und frische Getränke, es gab keinen Glasbruch, nichts. Auch das ein Investment für die Zukunft.
Die Grillstation war mit kurzen Laufwegen ausgestattet, das Grillgut war in einer Kompressorkühlbox direkt am Grillpatz. Kein Geflitze, kein Stau vor dem Kühlschrank. So war es gut und sinnvoll. Die Ninja hat bei meiner Kabeltrommer 2x die Sicherung ausgelöst. Da ich um dieses Problem wusste, hingen der Traeger und die Kühlbox an einer Powerstation mit ausreichend Leistung. So ging da der Betrieb ungestört weiter. Die Pommes haben 30 Minuten gebraucht, 1,5kg haben gereicht, es würde nächstes Mal wohl auch wieder ohne gehen.
Dann wurde es hektisch: Der Wind hat die ganze Zeit hinten in den Gasgrill reingepustet und wir anscheinend mehrfach die Flammen auf kleiner Stufe ausgepustet. Es roch nach Gas, aber wurde nicht warm. Da laufend Windstärke 2-3 anlag bestand keine Explosionsgefahr, das war gut. Als ich das Übel identifizieren konnte, ging es dann mit höher geregeltem Grill gut voran.
Die Käsewürstchen kamen gut an und waren auch nach 45 Minuten warmhalten noch gut essbar. Die Pollo-Fino haben 60 Minuten bei 180 Grad gebraucht und waren danach bis zu 60 Minuten im keep warm Mode des Traegers und ebenfalls gut essbar. Alles wurde sehr gelobt, aber die Version mit Dattel kam besser an und ich würde die zukünftig auch nur noch machen. Selbst einen Tag später waren die noch gut essbar
Insgesamt wurden 30 Käsewürstchen à 100gr, 20 Pollo Fino à 200gr, 20 Kinderwürstchen, 6 halbe Maiskolben und 4 Grillkäse gegessen. Wir haben die 3 Salate auf 10 Portionen kalkuliert, auch das war eine bequeme Punktlandung. Es war gut, dass wir nicht selber versucht haben, noch Brot zu backen. Wir können das gut und machen das schon sehr lange, aber es wäre zu stressig geworden.
Was wir wieder gemerkt haben: Es geht nichts über ausreichend Kühlkapazitäten. 2 Kühl-Gefrieskombis und der kleine Dry Ager waren randvoll. Enorm wertvoll sind die GN 1/3 Schalen mit 65mm Tiefe. Die passen exakt in den Kühlschrank und nutzen den Platz super gut aus.
Abends das aufräumen war dann der übliche Angriff. Der Spülboy hat das Becherreinigen richtig gut erleichtert. Der Rest ging zu zweit auch gut.
Was mir aufgefallen ist: Selten waren wir so gut organisiert wie dieses Mal. Noch nie waren wir so viele Leute. Und selten hatte ich so wenig Zeit für meine Gäste wie dieses Jahr. Trotzdem bin ich froh, dass wir keinen Caterer genommen haben. Es wat gut, wie es war und alle hatten eine entspannte Zeit. Außer mir
