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Hat jemand beide Oven?

...jetzt hab ich mich bei der Qualitätskontrolle unserer Gieserei mal erkundigt. Eine Untersuchung ohne Zerstörung ist mit einem Ultraschallverfahren möglich. Dabei wird die Laufzeit des Ultraschalles gemessen. Allerdings sagte man mir gleich, daß dieses Verfahren bei dünnen Wandstärken nicht so toll ist. Was interessant war, war eine Aussage am Rande, daß der chinesische Guß rasant aufgeholt habe und gar nicht mehr so schlecht sei. Ist aber wohl von Gießerei zu Gießerei verschieden.
Ich werde mal versuchen, ob ich die Ultraschallmessung geregelt kriege ohne dem Laborleiter erklären zu müssen, was zwei Töpfe (Deckel haben zu runde Oberflächen) mit Hydraulik zu tun haben!
;-)
 
Mal ganz vorsichtig am Rande gefragt: Schießt man hier nicht mit Kanonen auf Spatzen?

Macht ihr das bei allen Koch- und Haushaltsutensilien so?
Wir reden hier doch über Toepfe, die man zum Kochen nutzt, oder?
 
Das ist nicht kochen, das ist eine Philosophie!
 
Kernfrage ist letztlich: Tut´s ein "Chinatopf" oder brauch ich nen LODGE????
 
BBQ-Boy schrieb:
Mal ganz vorsichtig am Rande gefragt: Schießt man hier nicht mit Kanonen auf Spatzen?

Macht ihr das bei allen Koch- und Haushaltsutensilien so?
Wir reden hier doch über Toepfe, die man zum Kochen nutzt, oder?

Har har, ja kennst Du das denn nicht mehr? Bist Du schon sooo lange weg aus D ? Wir haben ja sonst keine Probleme. This is the german Gründlichkeit, you know? :o

Wir testen, machen und tun. Zwischenzeitlich hätte man auch ganz relaxed am Smoker ein paar Steaks und Bier vernichten können, aber wir wollen das alles schon genau wissen, was Jungs?!

Sorry Jungs, ich konnte nicht anders :huch:
 
Hmm NBG ich weiss ja nich wies bei Dir is, aber ich kann vorm offenen Feuer am besten denken ;)

Tut mir leid wenn die Diskussion bei Dir alles erkalten laesst *gg*
 
Keine Sorge, hier erkaltet gar nix :D

Finds nur lustig, das der Fred hier einige Vorurteile über uns Deutsche zu bestätigen scheint. Aber nur zu. Ich wills ja auch wissen ;)
 
Eben das meinte ich.
Wen das so brennend interessiert, probiert halt beide Toepfe aus und bildet sich dann sein Urteil. Ich sehe wenig Grund dafuer, Ultraschallmessungen, Materialanalysen, Bohrproben oder gar unsachgemaesse Belastungstests zu veranstalten.
Es sind doch nur Toepfe. :frust:

P.S.: Vielleicht kommen demnaechst auch noch Poette aus Russland, Polen oder Italien auf den Markt. Nicht auszudenken, was da an Testaufwand auf einige zukommt.
 
Mal ganz ehrlich, ohne Diskussionen über DO/CO, Weber/Rumo, Aldi/Lidl wäre es doch langweilig, oder?
Jedes Forum lebt vom Meinungsaustausch.
Logisch, man muss seinen Topf nicht zwingend röntgen oder mit dem Deckel irgendwelche Experimente anstellen.
Aber man kann das machen. Und man kann darüber diskutieren.
Und das in aller Gründlichkeit ... :o

:prost: :prost: :prost:
 
Lauchbauch schrieb:

Stimmt. Und ohne den kleinen jetzt bei meinem Arzt unter das Röntgengerät geschleppt zu haben hier meine Bewertung:

Für 42 € zzgl Versand iHv 12,50 € habe ich einen Topf mit Deckel und (billig gemachtem aber funktionsfähigem) Deckelheber.
Die Dinge die ich bisher gemacht habe waren super.

Gerade zum Testen ob das DO-Kochen überhaupt gefällt eignet sich der Topf sehr gut. Und meiner Meinung auch für das Hardcore-jedentagimDOkochenwill.

Die Töpfe gibts noch bei Ebay, die Versandkosten wurden drastisch erhöht, aber sonst kann ich nix dagegen sagen.

HGG
 
@Knobi: Danke für Deine Zusammenfassung - sehr aufschlußreich!

Wie Du ja weißt, habe ich nun auch den CampOven (6qt=12 ") und der weist genau diese Symptome von denen Du sprichst, auf - zB.:

Grober Guß, Deckelhalter auf der einen Seite "dicker" als auf der anderen etc.!


Ich hatte das Glück, bereits einen eingebrannten CO zu
bekommen und für meine Bedürfnisse wird das Teil reichen!

Es war auch ein Deckelheber dabei - sehr filgran im Vergleich zu Lodge, aber als Norlösung vorersteinmal geeignet!

Mal schauen, was ich mit dem Pott alles zaubern kann!
 
Ich habe mir vor drei Wochen einen 10" und einen 12" tief von CO geholt. Herr Fietz wohnt nur wenige Kilometer von mir entfernt und da war die Selbstabholung schnell vereinbart.
Herr Fietz ist gerade mitten in der Renovierung eines alten Bauernhauses und richtig am Knüppeln. Dennoch hatte er Zeit für eine nette Unterhaltung und hat mir die COs erklärt. Er hat als Maschinenbauer meiner Meinung nach Ahnung von dem Material und ist überzeugt von seinen Pötten. Die nimmt er immer auf seinen Weltreisen mit. Und zu reißen oder sonstwie zu platzen scheinen die Teile nicht, sonst würde er sie ja kaum mitnehmen.
Der von ihm angebotene Deckelheber ist in seiner Grundform nicht brauchbar, aber ein paar Hammerschläge und das Teil paßt für den Deckel und hebt diesen wackelfrei an.

Die ersten Kochversuche nach Doppeleinbrennung waren erfolgreich. Brotbacken haut auch ohne wildes Herumprobieren gut hin. Und billig wirken die Töpfe wirklich nicht. Ich habe zwar keinen Lodge zum Vergleichen, aber das gesparte Geld stecke ich lieber in andere Grillartikel.
 
KnobiWanKenobi schrieb:
Ein guter Guß muss auch Spannungen, resultierend aus unterschiedlichen Temperatur Einflüssen, aushalten. Dies mag beim üblichen Handling - Briketts oben und unten- mit dem DO nicht zum tragen kommen, aber wenn es mal draußen kalt wird und man per Strahlungshitze am Lagerfeuer köchelt (Eine Seite es Potts ist der Kälte ausgesetzt und die andere der Hitze des Feuers - drehen ist zwar nötig und verbessert aber nicht den Streß für das Material) und dann noch oben auf einen brennenden Scheit zum granitieren knallt, könnte ich mir vorstellen, dass sich ein guter Guß bewährt während ein schlechter irgendwann einmal Risse zeigt.

Zumindest halbwegs kann ich da dem CO nen Punkt geben :)
Mitten in der Zubereitung des Krustenbratens heute ging ein Schauer nieder, zischend wurden die Kohlen geloescht und der Topf war sehr schnell kalt.
Gleich danach natuerlich wieder aufgeheizt und es hat ihm scheinbar nicht geschadet.
Denkmal, dass der Topf dabei schon Spannungen aushalten musste.
War zwar nur einmalig, aber zuimdest ist er nicht gleich gerissen/gesprungen :)


Cu
 
Ich habe mir das eben nochmal durch gelesen.
Wo werden denn die Töpfe von Lodge hergestellt ? :-?
 
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