Liebe Alle,
Blut & Leprawurst waren so gut wie alle. Es ergab sich günstigerweise, daß Diana mir ein Reh und eine Wildsau geschickt hat.
Die Leberwurst hab ich im Stil gemacht, wie @intothefire es beschrieben hat, also sehr fein gekuttert. Abgefüllt in Rindermitteldärme. Runde 6 Kilo.
12 Gramm Salz
4 Gramm Pökelsalz
3 Gramm Pfeffer
2 Gramm Zwiebelgranulat
1 Gramm Muskat
1 Gramm Majoran
20 Gramm Honig
je 1/2 Gramm
- Thymian
- Bohnenkraut
- Quatre Epices
- Knobigranulat
2 Kilo Schweinebacke von @schweinemami
2 Kilo Reh
2 Kilo Schweineleber (1,5 von der Schweinemami und ein Pfund zugekaufte)
Es war wie immer, die Wurst ist ja recht schnell angerührt, aber dann. Vorher die Därme konfektioniert und gewässert. Dann die Abfüllerei. Ich war zu faul, den Wurstfüller in Betrieb zu nehmen, deswegen mit dem großen Fülltrichter. 4 gute Suppenkellen passen in einen Darm, sind dann ungefähr anderthalb Pfund pro Ringel. Abbinden, auf die Seite, nächster Ringel, zwischendrin immer mal wieder sauber machen, den Hund aus der Küche rauswerfen, dann alles sauber machen, Ringel in den Einkochkessel, anderhalb Stunden bei 75 Grad.
In der Zwischenzeit die Sauerei wegmachen und die Blutwurst vorbereiten. Also das Fleisch - hier auch wieder Reh und Wildsau - weich kochen. Dann die Schwarte aufsetzen. Dann warten, bis GöGa zum Mädchenabend weg ist und Vollgas geben.
Im schlimmsten Regen mit den Hunden raus, danach wieder an die Wurst. Die Blutwurst. 8 Kilo.
1 Teil Schwarte
1 Teil Fleisch (gekuttert und als Einlage)
1 Teil Blut
1 Teil Speckwürfels
Kochbrühe nach Ermessen
Gewürz anrühren. Ich glaub, ich hab nu die perfekte Mischung. Also für meinen Geschmack.
20 Gramm Salz
4 Gramm Pfeffer
2 Gramm Zwiebelgranulat
2 Gramm brauner Rohrzucker
1 Gramm Muskat
1 Gramm Majoran (die Tüte war ganz frisch, folglich noch sehr aromatisch. Wenn etwas älter, verliert er stark, dann auch 2 Gramm, mehr nicht, sonst redet die Wurst immer so lange mit mir.)
je 1/2 Gramm:
- Thymian
- Bohnenkraut
- Knobigranulat
- Quatre Epices
Dann das gekochete Fleisch und die Schwarte in den Kutter, Kochbrühe dazu. Nach Augenmaß. Während der Kutter so vor sich hin kuttert, hab ich schon mal die erste Runde Ordnung gemacht.
Dann die Speckwürfel aufkochen. Dann alles verrühren, salzen und würzen, vorsichtig an das richtige Maß rantasten.
Nachdem ich diese entsetzliche Fummelei mit den Kranzdärmen morgens ja schon hatte, hab ich abends die Äbkürzung genommen und hab Ziegelsteine gegossen. Ich hab Fleischkäseformen aus Edelstahl. Da passen 2,5 Kilo rein. Drei Stück sind es geworden. Eine der Formen hab ich mit gepökelten Schweinezungen ausgelegt. Dabei hab ich auch wieder was gelernt. Morgens die Zungen geholt, spritzgepökelt, bis abends in 7%-Lake schwimmen lassen, dann gekocht, durch und durch gepökelt. Soweit ich das bis jetzt erkennen konnte. Anschnitt folgt noch.
Dann die Formen fertig gefüllt, Backofen auf 120 Grad, Formen mit Backpapier abgedeckt. Also das Backpapier richtig auf der Masse angedrückt damit sich oben keine zu feste Kruste bildet.
Zwei Stunden in den Backofen und über Nacht auf der Terrasse auskühlen lassen.
Dann wieder eine halbe Stunde alles sauber machen, die Höhle durchlüften und wieder menschenwürdige Zustände herstellen.
Wenn ich die Ziegelsteine zum Einfrieren zerlege, gibt´s noch ein paar Bilder.
Ich weiß auch nicht warum, aber vorerst ist meine Begeisterung für´s Wurstmachen etwas reduziert.....
Blut & Leprawurst waren so gut wie alle. Es ergab sich günstigerweise, daß Diana mir ein Reh und eine Wildsau geschickt hat.
Die Leberwurst hab ich im Stil gemacht, wie @intothefire es beschrieben hat, also sehr fein gekuttert. Abgefüllt in Rindermitteldärme. Runde 6 Kilo.
12 Gramm Salz
4 Gramm Pökelsalz
3 Gramm Pfeffer
2 Gramm Zwiebelgranulat
1 Gramm Muskat
1 Gramm Majoran
20 Gramm Honig
je 1/2 Gramm
- Thymian
- Bohnenkraut
- Quatre Epices
- Knobigranulat
2 Kilo Schweinebacke von @schweinemami
2 Kilo Reh
2 Kilo Schweineleber (1,5 von der Schweinemami und ein Pfund zugekaufte)
Es war wie immer, die Wurst ist ja recht schnell angerührt, aber dann. Vorher die Därme konfektioniert und gewässert. Dann die Abfüllerei. Ich war zu faul, den Wurstfüller in Betrieb zu nehmen, deswegen mit dem großen Fülltrichter. 4 gute Suppenkellen passen in einen Darm, sind dann ungefähr anderthalb Pfund pro Ringel. Abbinden, auf die Seite, nächster Ringel, zwischendrin immer mal wieder sauber machen, den Hund aus der Küche rauswerfen, dann alles sauber machen, Ringel in den Einkochkessel, anderhalb Stunden bei 75 Grad.
In der Zwischenzeit die Sauerei wegmachen und die Blutwurst vorbereiten. Also das Fleisch - hier auch wieder Reh und Wildsau - weich kochen. Dann die Schwarte aufsetzen. Dann warten, bis GöGa zum Mädchenabend weg ist und Vollgas geben.
Im schlimmsten Regen mit den Hunden raus, danach wieder an die Wurst. Die Blutwurst. 8 Kilo.
1 Teil Schwarte
1 Teil Fleisch (gekuttert und als Einlage)
1 Teil Blut
1 Teil Speckwürfels
Kochbrühe nach Ermessen
Gewürz anrühren. Ich glaub, ich hab nu die perfekte Mischung. Also für meinen Geschmack.
20 Gramm Salz
4 Gramm Pfeffer
2 Gramm Zwiebelgranulat
2 Gramm brauner Rohrzucker
1 Gramm Muskat
1 Gramm Majoran (die Tüte war ganz frisch, folglich noch sehr aromatisch. Wenn etwas älter, verliert er stark, dann auch 2 Gramm, mehr nicht, sonst redet die Wurst immer so lange mit mir.)
je 1/2 Gramm:
- Thymian
- Bohnenkraut
- Knobigranulat
- Quatre Epices
Dann das gekochete Fleisch und die Schwarte in den Kutter, Kochbrühe dazu. Nach Augenmaß. Während der Kutter so vor sich hin kuttert, hab ich schon mal die erste Runde Ordnung gemacht.
Dann die Speckwürfel aufkochen. Dann alles verrühren, salzen und würzen, vorsichtig an das richtige Maß rantasten.
Nachdem ich diese entsetzliche Fummelei mit den Kranzdärmen morgens ja schon hatte, hab ich abends die Äbkürzung genommen und hab Ziegelsteine gegossen. Ich hab Fleischkäseformen aus Edelstahl. Da passen 2,5 Kilo rein. Drei Stück sind es geworden. Eine der Formen hab ich mit gepökelten Schweinezungen ausgelegt. Dabei hab ich auch wieder was gelernt. Morgens die Zungen geholt, spritzgepökelt, bis abends in 7%-Lake schwimmen lassen, dann gekocht, durch und durch gepökelt. Soweit ich das bis jetzt erkennen konnte. Anschnitt folgt noch.
Dann die Formen fertig gefüllt, Backofen auf 120 Grad, Formen mit Backpapier abgedeckt. Also das Backpapier richtig auf der Masse angedrückt damit sich oben keine zu feste Kruste bildet.
Zwei Stunden in den Backofen und über Nacht auf der Terrasse auskühlen lassen.
Dann wieder eine halbe Stunde alles sauber machen, die Höhle durchlüften und wieder menschenwürdige Zustände herstellen.
Wenn ich die Ziegelsteine zum Einfrieren zerlege, gibt´s noch ein paar Bilder.
Ich weiß auch nicht warum, aber vorerst ist meine Begeisterung für´s Wurstmachen etwas reduziert.....


