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Haxen-Reinfall

:hmmmm:

Das sogenannte Eisbein wird IMHO aus der Hinterhaxe gemacht, die normalen Grillhax'n aus der Vorderhaxe.
Die Hintere Haxe hat etwas mehr Fleisch aber auch deutlich mehr Fett und mehr Schwarte.
Qualitativ sind beide in etwa gleich.....in der Gastronomie werden für den Haxen meist die Vorderen genommen da man hier eine gute Portionsgröße hat.

Zur Zubereitung kann man allgemein sagen, dass die Garzeit und die "Muskelbeanspruchung" des zu garenden Fleischstückes zusammen hängen.
Ich will damit sagen, dass ein Muskel, wie zb. die Rinderbrust, der viel arbeiten musste, stabile und kräftige Fasern hat, eine lange Garzeit benötigt, zudem auch als Steak nicht geniessbar ist.
Man muss beim Garvorgang die Collageneinlagerungen im Gewebe abbauen/zerstöhren.

Ein nicht so stark beanspruchter Haltemuskel, wie zb. das Filet oder der Rückenstrang, hat kürzere Muskelfasern und lagert nur wenig Collagen ein......hier kann man kurz garen, die Struktur verhält sich völlig anders ;)

Haxen sind sehr stark beanspruchte Muskeln........die brauchen lange Garzeiten weil sonst das Collagen nicht abgebaut wird. Die KT ist hierbei 2trangig.
 
:hmmmm:

Das sogenannte Eisbein wird IMHO aus der Hinterhaxe gemacht, die normalen Grillhax'n aus der Vorderhaxe.
Die Hintere Haxe hat etwas mehr Fleisch aber auch deutlich mehr Fett und mehr Schwarte.
Qualitativ sind beide in etwa gleich.....in der Gastronomie werden für den Haxen meist die Vorderen genommen da man hier eine gute Portionsgröße hat.

Zur Zubereitung kann man allgemein sagen, das die Garzeit und die "Muskelbeanspruchung" des zu garenden Fleischstückes zusammen hängen.
Ich will damit sagen, dass ein Muskel, wie zb. die Rinderbrust, der viel arbeiten musste, stabile und kräftige Fasern hat, eine lange Garzeit benötigt, zudem auch als Steak nicht geniessbar ist.
Man muss beim Garvorgang die Collageneinlagerungen im Gewebe abbauen/zerstöhren.

Ein nicht so stark beanspruchter Haltemuskel, wie zb. das Filet oder der Rückenstrang, hat kürzere Muskelfasern und lagert nur wenig Collagen ein......hier kann man kurz garen, die Struktur verhält sich völlig anders ;)

Haxen sind sehr stark beanspruchte Muskeln........die brauchen lange Garzeiten weil sonst das Collagen nicht abgebaut wird. Die KT ist hierbei 2trangig.

Cooler Beitrag! Hier kann man immer wieder was dazu lernen ;)
 
:D

Danke @bo_john .....

Es gibt einfach Dinge die man beim Kochen wissen und beachten sollte..........

So wie auch die Wenigsten wissen, wann Salz ins Wasser kommt und wann nicht ! Und vor Allem warum........
Kleiner Tipp: Hat was mit Physik zu tun......wer in der Schule aufgepasst hat, weis es :D
 
Ist Eisbein nicht eine gepökelte Haxe, die gekocht wird? Egal, bin mir da auch nicht sicher. Ansonsten schließe ich mich der Meinung der anderen an. Temperatur runter und Zeit rauf. Das heißt ca. 120 °C bei ca. 4 bis 5 Stunden. Zum Schluß volle Pulle, zum Ploppen und evtl. mit einem Bunsenbrenner nachhelfen.
 
Hab ich heute gemacht 15uhr in Backofen 150 Grad 18uhr gabs essen. Butter weich.

Haxe war gesalzen! Nicht gepökelt
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Anhänge

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Hallo zusammen,

heute berichte ich aus der Abteilung "schade ums Gas":

Es sollte Haxen geben und ich habe mich richtig drauf gefreut...aber das Ergebnis landete im Müll...vielleicht kann mir jemand von Euch sagen, was ich falsch gemacht habe.

Am Freitag habe ich an der Fleischtheke im Edeka zwei Haxen (Eisbein) gekauft...
Der Plan war, sie Samstags zuzubereiten. Also habe ich Samstag früh die Schwarte mit dem Cutter-Messer eingeritzt und ordentlich Salz in die Schnitte gerieben.
Anhang anzeigen 1357430
An den fleischigen Enden der Haxen habe ich einen selbst gemischten Rub aufgetragen, die Haxen in Frischhaltefolie eingewickelt und das Ganze zurück in die Kühlung gegeben. Danach sind wir mit unseren Wukis auf den ein großes Volksfest gegangen - mit dem Ergebnis, dass wir bei unserer Rückkehr alle satt waren ...:D...und die Haxen die folgende Nacht im Kühlschrank bleiben mussten.
Am Sonntag wurden sie aber aufgespießt und wurden bei 180-200 Grad GT indirekt rotiert.
Anhang anzeigen 1357431
Ab und zu wurden die beiden Haxen noch mit einem Bier-Salz-Gemisch bepinselt.Anhang anzeigen 1357432Anhang anzeigen 1357433
Nach 1,5 Stunden wurde die GT erhöht um die Schwarte Poppen zu lassen.
Anhang anzeigen 1357434 Anhang anzeigen 1357435
Das Ergebnis sah vielversprechend aus. Mit Bayrischkraut und Semmelknödeln und einer Soße aus dem Wurzelgemüsesud und dem Bratensaft konnte ich es kaum erwarten....
Anhang anzeigen 1357453
...aber die Haxe war nicht essbar. Das Fleisch war nicht vom Knochen zu lösen und es war nicht kaubar....>:(...

Wie gesagt: schade ums Gas und die Arbeit.

Wo liegt der Fehler?

Gruß
Herr Vatska

Servus Herr Vatska,

Und? Hast Du es nochmal versucht? Finde ich super, wenn mal Niederlagen gepostet werden :thumb1:
 
O.k. Liest sich rigoros. Ist bei meinem Trdelnik auch so! Dann halt nicht!!!!

Ich versuch es schon nochmal, wenn mir ein paar Haxen über den Weg laufen...(guckst Du in dem anderen Fred)...und Dein Trdelnik würde sicher auch klappen. Und dann wäre die Freude umso größer...;)

Gruß
Herr Vatska
 
Haxen sind immer ein Problem. So wie es aussieht hast du Vordereisbeine und keine Haxen genommen. Die sind "bauartbedingt" schon schwerer zu händeln.. Du solltest Vordereisbeine ( ich mache es auch mittlerweile bei Haxen) von Hand mit einer Spritze pökeln und 2-3 Stunden vorkochen ( in guter, starker Brühe) Die Haxen in der Brühe kalt werden lassen und am nächsten Tag mit einem Rub deiner Wahl vor dem Backburner kreisen lassen Dann kannst du sie dann vom Knochen schütteln ;-)
 
Mund apputzen und weiter.

Was mir aber an diesem Beitrag besonders gut gefällt ist, dass jemand sein Problem geschildert und massenhaft konstruktive (!) Kritik dazu kam, die auch anderen in ähnlicher Situation weietrhelfen können. So liebe ich diese Forum!

P.S.: schade um das Fleisch - beim nächsten Mal erst posten und dann nicht wegwerfen ;-)
 
Genau, man sollte auch mal etwas "Nicht-Gelungenes" posten.
Davon können wir alle mehr lernen als von irgendwelchem Geschwafel.

Danke!!
 
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