Mal eine grundsätzliche Frage. Geht es dir ums Schnibbeln beim Kochen oder möchtest du dich in Richtung eines Messerfetischisten weiter entwickeln? Die Überlegung dabei ist, was nutzt dir eine extreme Schärfe, die doch nur 1-2 Zwiebeln lang anhält? Es macht dann wohl mehr Sinn, wenn du nach Messern ausschau hälst, die einen HRC von 63 aufwärts haben.und bin bis heute äußerst zufrieden mit der Schärfe, die ich mittlerweile auf meinen Schleifsteinen sehr gut hervorbringen kann. Doch gerade durch meine Möglichkeit heute feiner zu schleifen, reizt mich ein rostender Stahl in Kombination mit dem hochgelobten Solinger Dünnschliff (Herder)
Schärfer vielleicht ja, aber nur 1-2 Zwiebeln lang............sondern frage mich, ob mein bisheriges Santoku mit 95% Einsatzquote abgelöst werden kann mit einer spürbar besseren Gebrauchsschärfe für die Küche.
Eine Gebrauchsschärfe ist für mich die Schärfe, die ein Messer über einen längeren Zeitraum halten kann, also der Bereich zwischen sauscharf und stumpf.
Grob gesagt, je feiner das Gefüge, desto feiner kann die Schneide geschliffen werden......... allerdings ist dein Naniwa 1000/3000 nur als Vorschliff anzusehen.Der Härteunterschied ist relativ gering, eher das feine Metallgefüge wäre nun von Vorteil, oder?
Jepp, sehe ich genauso.Alles in allem vermute ich, dass das Messer zu keinem Aha-Erlebnis führen wird. Wie ist eure Meinung?
. Danke für euren Input.