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Holzbackofen Bausatz- Planung, Empfehlungen und Meinungen

sbidy

Militanter Veganer
Hallöchen zusammen,

ich bin der Neue und habe da ein kleines Frühjahresprojekt am Laufen und brauche mal eurer fachkundige Einschätzung zum Thema (Schamotte)-Holzbackofen.

Folgendes habe ich geplant:
- Eine Fundamentfläche von 140cm x 130cm (BxT) (schon fertig)
- Fläche ist überdacht
- Darauf soll ein Sockel (gemauert) mit Betondeckel (ca. 7cm stark)
- Darauf soll ein Backofen mit einer Backfläche für 1-2 Pizzen
- Aktuell plane ich mit Öfen von Schuba, da dies der für mich am vertrauenswürdigste Shop aktuell ist (Insolvenzen etc.).
- Plan ist aktuell der SBO-3 (Backfläche (BxT): 62,5 x 50,0 cm)

Meine Fragen wären nun:
  1. Mach ein Falch- oder Rundgewölbe einen extremen Unterschied?
  2. Könnte ich einfach auf die äußere Isolierung mit Draht einen Putz auftragen? Hintergrund ist, dass ich so nicht ganz so viel Fläche verliere und somit eine kleine Ablage für das Backgut hätte. Ich glaube, das ist nicht ganz unwichtig.
  3. Hat jemand schon Erfahrungen mit den Bausätzen? Hab die Suche mal befragt und nicht wirklich was dazu gefunden (vielleicht hab ich auch falsch gesucht?)
  4. Gibt es alternative Bausätze oder eventuell sogar Pläne von DIY Projekten die ähnlich von den Maßen sind? Steine zuschneiden und mauern bekomme ich noch hin aber eine Vorplanung + Materialliste wäre gut.
Besten Dank schon mal im Voraus!
 
Hallo @sbidy,
willkommen im Club der :ballaballa:
Macht ein Flach- oder Rundgewölbe einen extremen Unterschied?
Rundgewölbe ist besser für die "Verarbeitung" der Wärme.
Könnte ich einfach auf die äußere Isolierung mit Draht einen Putz auftragen? Hintergrund ist, dass ich so nicht ganz so viel Fläche verliere und somit eine kleine Ablage für das Backgut hätte. Ich glaube, das ist nicht ganz unwichtig.
Das funktionert so.
Hat jemand schon Erfahrungen mit den Bausätzen?
Ich nicht. Der Name des Shops ist mir hier auch noch nicht aufgefallen.
Gibt es alternative Bausätze oder eventuell sogar Pläne von DIY Projekten die ähnlich von den Maßen sind?
Kominki als Alternative. In meiner Signatur ist mein Bericht über den Bau meines HBO.
 
Hey Axel,

vIelen Dank für deine Antwort!
Ja, das mit den Bausätzen ist so ein Ding. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier nicht so viele drauf zurückgreifen.

Ich werde jetzt wohl den Kleinen mit Rundbogen nehmen.
Ich hoffe der Bakraum von ca. 65x50cm ist ausreichend groß für Pizza und Kohle/Feuer.

Gruß Stephan
 
Ich bin echt noch unentschlossen.

Eventuell baue ich ihn auch selber.

Fragen:
1. Wie weit kommt man bei einer normalen Bauweise (nicht kuppelförmig) ohne Steinsäge klar? Würde es mir NF Steinen 25x12,4x5 bauen wollen.
2. Gibt es eine einfache Möglichkeit den Radius eines Rundbogens zu berechnen? Ich würde eine so kleinen Radius wie möglich nehmen wollen. Oben drauf kommt je keine Belastung.
3. Ich habe gehört man soll den Ofen nicht zu hoch bauen, da sonst die "Oberhitze" nicht ausreichend sein. Ich plane so um die 30cm.
4. Könnte man mit "Feuerbeton" eine Deckenplatte gießen mit rund 5mm stärek? Also alternative zur Rundbogendecke. Würde das reißen? Ich würde schätzen da kommt keine Bewärung rein.

Gruß und danke schon mal!!!

Stephan
 
Wie weit kommt man bei einer normalen Bauweise (nicht kuppelförmig) ohne Steinsäge klar? Würde es mir NF Steinen 25x12,4x5 bauen wollen.
Bis zur Decke ohne Probleme, Dann wird es Schwierig, wegen der Fugen.
Gibt es eine einfache Möglichkeit den Radius eines Rundbogens zu berechnen? Ich würde eine so kleinen Radius wie möglich nehmen wollen. Oben drauf kommt je keine Belastung.
Die Breite s = 2 r * sin Alpha/2
Der Radius r = h/2 + s²/8h (h ist die Höhe des Bogens.
Die Höhe des Bogens h = s/2 tan Alpha/4
Ich habe gehört man soll den Ofen nicht zu hoch bauen, da sonst die "Oberhitze" nicht ausreichend sein. Ich plane so um die 30cm.
Mein Kuppelofen hat eine Höhe von 40 cm. Wenn Du mal was Anderes als Pizza machen möchtest, dienen die zusätzlichen 10 cm als Wärmespeicher.
Könnte man mit "Feuerbeton" eine Deckenplatte gießen mit rund 5mm stärke?
Davon rate ich ab, zu kompliziert und bricht zu schnell (leicht).
 
Also ich habe mir das nochmals überlegt.
Ich glaube, ich baue ihn doch selber :-D ... Aufgrund von Preis und Lieferbedingungen.

Baustelle steht auch schon und der Sockel sollte demnächst fertig werden.
Geplant ist ein Betontisch mit 7cm Stärke und einen "Sturz" vorne von 14cm. Wollte kein zweites Gewölbe vorn da es sonst zu wuchtig wird.
Generell will ich das "Design" etwas einfacher und weniger massiv haben.
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Main Plan ist jetzt den Ofen vielleicht aus den Ziegeln ("Backsteine") die ich von der Mauer noch über habe zu verwenden.
Sind "neue" Vollziegel und sollten eigentlich ähnlich wie Schamotte funktional sein. @u-bahner hat das wohl auch so gebaut und schon seit Jahren im Einsatz.
Natürlich wird der Boden mit einem "Sandwich" aus 7cm Porenbeton, Quarzsand und Schamotte platten gemacht. Da will ich keine Ziegel benutzen.

Bezüglich des Aufbaues würde ich gerne einen Segmentbogen aus den Standard 250x7x12,4 machen. Habe aber bisschen Bedenken bei den Kämpfersteinen am Rand. Kämpferwinkel sind aktuell ca. 52°.

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Eigentlich will ich die Ziegel, aufgrund fehlender Säge, nicht bearbeiten. Aber so würde ich auf halber Länge ca. 12mm bis 0 runter.

Bei den Ziegel sowie dem Bogen bezüglich "wegdrücken" noch nicht ganz einig.
Als Kamin würde ich vorne (da ein "Pizzaofen") ein "Standard" nicht gemauerten nehmen, um kein zusätzliches Gewicht auf den Bogen zu bringen.
Wie ich das feuerfest durch das Dach bekomme muss ich mir auch noch überlegen :-D ... aber eins nach dem Anderen.
 

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Ja, so würde ich mal planen. Die Bausätze machen das meist auch so. Danke!

Bezüglich den Steinen bin ich echt noch uneinig. Der Baustoffhandel will 5€ für ein Schamotte 2NF. Was mir viel vorkommt.
 
So langsam gehts ans aufbauen. Folgende Fragen hätte ich noch:

Ich möchte einen einfachen Kamin/Abzug haben (150ger). Hat jemand eine gute Lösung für eine Durchführung für ein Holzdach mit Bitumen Eindeckung? Bin mir da noch nicht ganz im Klaren wie ich das feuerfest und dich bekomme. Eventuell sowas hier?

Eine andere Frage, die ich mir stelle, ist, ob ich eine Vormauer für die Tür benötige oder nicht? Vorteile? Ein Nachteil ist, dass ich Platz vor dem Kamin verliere den ich tatsächlich für wichtiger halte.

Morgen gehts los mit den ersten Steinen und Bodenisolierung.
 
ob ich eine Vormauer für die Tür benötige oder nicht? Vorteile?
Ich brauchte meine Vormauer nicht für die Tür, sondern für die Isolierung. Irgend wo musste ich ja die Ytong Steine gegenstellen.
 
So es wird. Hoffe ich.
Danke für die Antworten! Hab jetzt mal Steinwolle für den Durchgang geholt.

Muss auf jeden Fall an das Kupferrohr für das Bodenthermometer denken... Fast vergessen. Wird vermutlich ein ESP (WLAN) final werden. So kann ich den Ofen gemütlich vom Home Office monitoren :-) .

Die Tür geht vorne über die komplette Breite. Daher habe ich da nicht soviel Isolierung. Habe mal rund 5mm pro Seite Luft zwischen Tür und Steine. Metal dehnt sich ja bekanntermaßen aus :-) . Hoffe das reicht.

Boden were ich bisschen anheben und mir Quarzsand aufpolstern. Die 30mm Platten im Bausatz sind mir irgendwie zu wenig Speichermasse.

Danke nochmals für die Hilfe!

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Bin mir nicht sicher ob der einen Name hat. Den hier.
Ist der 60x90 mit Fertig-Ruckteil und Tür über die gesamte Breite.

Aber die NF Steine sind leider nur 240 lang und nicht 250. Die Wölber sind jedoch 250ger. Somit fehlen mir 4cm am Ende. Mal sehen.
 
Wie zu erwarten habe ich rund 4cm überstand am Ende. Aber soll kein größeres Problem sein.
Soweit ist alles zusammen geklebt - bis auf die Rückwand, die kommt morgen. An mein Kupferrohr habe ich auch gedacht 👍.

An der Tür vorne musste ich etwas schnitzen. Die Wölbung von der Tür und dem Wölber-Stein passt nicht. Ich gehe davon aus, dass die Tür nicht daran angepasst ist, sondern eine von der "Stange". Grundsätzlich nicht verkehrt zum späteren Austauschen. Jedoch muss man beachten, dass man ein paar 20mm Steine (oder eine große Flex / Steinschneider) hat um die Lücken zu schließen (siehe Bild).

Ich habe auch die Tür höher gezogen um noch ca. 2cm Quarzsand rein zu bekommen. Die Bodenplatten haben nur 30mm und wie ich finde etwas wenig Speichermasse. Durch den Überstand zur Tür habe ich auch eine gute Kante für die Schaufel zum sauber machen.
Meine erste Idee war die Platten bis ganz nach vorne zu legen (quasi auf das Metall) hatte da aber Angst, die beim Hantieren später einfach herauszuziehen. So verliere ich halt Backfläche wobei die "Zone" vermutlich auch die kälteste sein wird. Der Nachteil eine Vollflächigen Tür und die fehlende Vormauer (könnte ich aber noch ändern - irgendwann).

Vorteil der großen Tür - man kommt später noch gut an alles ran und könnte die Bodensteine austauschen (falls nötig).

Ich hab da mal wieder Fragen :-D :
1. Die Tür habe ich jetzt mit gut Spiel eingebaut (rund 5mm rings herum). Bis auf am Boden, da steht sie jetzt auf. Mein Plan ist sie jetzt seitlich zu verschrauben (Löcher und Dübel sind schon drin) und am Boden einfach aufzustellen. Passt das? Wie dicht muss das Sein?

2. Den Kaminanschluss bzw. Wandanschluss habe ich jetzt einfach mal eingesetzt. Meine Annahme ist, dass wenn ich den "vermörtel" der so oder so reisen wird (Metall vs. Stein). Meine Idee wäre jetzt mal zu gucken, ob das so schon dicht genug ist und eventuell mit dem Ofensilkion nachzuhelfen. Das sollte ja flexibel genug sein und geht bis 1200C°. Gute Idee?

Grüße

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