• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Holzkohle vs. Gas, ein Statement

Nikosian

Vegetarier
10+ Jahre im GSV
Hallo liebe Grillfreunde!

Nachdem ich seit mehreren Monaten im Besitz eines nicht ganz billigen Gasgrills bin, möchte ich euch kurz meine Erfahrungen schildern:
Gas ist super, schnell verfügbare optimale Temperatur, toll regelbar. Grille 3x wöchentlich (ja nach Wetterlage), habe vieles ausprobiert und muss folgendes feststellen:

Der Gasgrill ist für mich eher eine Outdoorküche (wobei ich betonen will, dass viele Speisen wirklich gut gelungen sind und so auf der Holzkohle schwer realisierbar gewesen wären), aber wenn ich wirklich "Grillen" will, wird weiterhin der Weber angezündet.

Geht es anderen genauso, oder bin ich ein "Exot" :-)

Liebe Grüße
Niko
 
Beides zu haben ist ja genau richtig, je nach Zeit, Lust und Gemütslage dann eben Kohle oder Gas!
Ein Gasi und die Weberkugel ist die optimale Kombination.
 
Beides zu haben ist ja genau richtig, je nach Zeit, Lust und Gemütslage dann eben Kohle oder Gas!
Ein Gasi und die Weberkugel ist die optimale Kombination.
genau diese Kombi habe ich auch... ich muss auch einfach sagen, dass für längere Räuchergeschichten lieber die Kugel nehme .. gestern mit dem Firefighter Aufsatz damit auch alle 18 baby back ribs platz gefunden haben ;)
 
Ich finde sowieso, zum Räuchern ist ein Gasgrill definitiv ungeeignet, auch wenn es oft anders verkauft wird, zu viele betriebsbedingte Öffnungen am Grill, welche den Rauch sonstwohin entschwinden lassen, nur nicht an das Fleisch.
 
Moin,

ich habe keinen Kohlgrill mehr, der ist schlicht und ergreifend überflüssig wenn man einen brauchbaren Gasgrill hat. Den Platz der Kugel hat ein Smoker eingenommen.

Es muss allerdings "wirklich" grillen, nicht wirklich "grillen" heissen. Wenn die Hardware stimmt entscheidet der/die vor dem Grill ob da "wirklich" gegrillt wird oder doch eher gebrannt oder gegart wird.
 
Beides zu haben ist ja genau richtig, je nach Zeit, Lust und Gemütslage dann eben Kohle oder Gas!
Ein Gasi und die Weberkugel ist die optimale Kombination.

Ich bin mit beiden Varianten sehr zufrieden.

Unter der Woche wird eher der Gasgrill gezündet, am Wochenende sehr gerne die Kugel. Die Kombination ist auch prima für unterschiedliche Temperaturzonen, am Sonntag wieder sehr glücklich damit gewesen.
 
Habe neuerdings auch einen Gasgrill bzw. eine Outdoorküche. Ich mag ihn, benutze aber doch lieber meine
Kohle- und Feuergrills. Ist einfach ursprünglicher und hat mehr Flair.

Der Summit wird aber auch regelmäßig benutzt und wenn er seinen richtigen Platz gefunden hat, werden
alle Grills schön nahe zusammen stehen, dann ist das in der Benutzung schön vielfältig.

Geschmacklich ist es völlig Banane, welche Befeuerungsart man nimmt, wenn man weiß, was man macht.
 
Ich habe zwölf Jahre lang nur auf meinem Genesis S320 gegrillt. Auch mal PP, PB, Brisket,... mit Smokebox.
Seit zwei Monaten ist ein BroilKing KEG dazu gekommen. Gerade bei Longjobs hat sich die Investition doppelt gelohnt. Ich kann viel intensiver smoken als mit dem Gasi und brauche für ein PP keine halbe Gasflasche mehr, sondern nur noch ca. 2kg Kohle. Ein weiterer Vorteil: Da der KEG die Wärme so gut hält, geht kaum Luft durch und ich hülle nicht mehr die ganze Nachbarschaft in dicken Rauch.

Müsste ich mich für einen entscheiden, würde ich den KEG behalten. Der braucht zwar 5min länger zum aufheizen, hat aber sonst viele Vorteile.
 
Moin,

ich habe keinen Kohlgrill mehr, der ist schlicht und ergreifend überflüssig wenn man einen brauchbaren Gasgrill hat. Den Platz der Kugel hat ein Smoker eingenommen.

Es muss allerdings "wirklich" grillen, nicht wirklich "grillen" heissen. Wenn die Hardware stimmt entscheidet der/die vor dem Grill ob da "wirklich" gegrillt wird oder doch eher gebrannt oder gegart wird.

Der Meinung bin ich absolut nicht. Beide haben ihren unterschiedlichen Einsatzzweck!
Ich möchte das Holzkohlen-Grill-Feeling und den Geschmack von Holzkohlen-Grillgut sicher nie missen!
 
"Entweder oder" - diese Frage stellt sich mir überhaupt nicht.
Gas oder Kohle, beides hat je nach Einsatz Vor- und Nachteile, daher ist für mich die Lösung: "sowohl als auch".
 
Also ich habe bisher nur Kohle bzw. eine Chinabüchse als Smoker im Einsatz.
Der Smoker segnet langsam das zeitliche und ich bin am überlegen ihn durch einen Gasgrill mit Fläche zu ersetzen.
Ein anständiger smoker kommt für mich nicht infrage dafür nutze ich ihn zu selten.

Meine kleine Kugel (ich mein den Grill:D) werde ich aber natürlich weiter benutzen wenn es mal nur 2 Personen zu versorgen gilt oder nur Würstels.
 
Ich hab sowohl Gas als auch Kohle und kann mich fast allen Vorrednern anschließen. Der Geschmack ist (warum auch immer) meiner bisherigen Wahrnehmung nach gleich - also auch das Steak vom Gasi schmeckt bei meinen abgenutzten Geschmacksnerven nicht anders als das gleiche Stück, das auf Kohle gar ziehen durfte.
Um die absolute Flexibilität zu haben, steht seit dem Wochenende ein Hybridgrill, den ich nach Lust und Laune nach ein paar wenigen Handgriffen sowohl mit Gas als auch mit Kohle betreiben kann
 
... hat denn jemand mal `ne Blindverkostung gemacht, Kohle vs. Gas? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das gleich schmeckt.
 
... hat denn jemand mal `ne Blindverkostung gemacht, Kohle vs. Gas? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das gleich schmeckt.

Schon öfter, ich lasse mir bestenfalls bei einer guten Bratwurst einreden das ein Unterschied zwischen Gas und Kohle wahrnehmbar sein kann.

Den „Geschmack“ den Kohle abgeben kann ist der Grund dafür das man sie vorher ordentlich durchziehen lässt, gut sicht- und riechbar als – je nach Qualität – als dunkler schwarzer Rauch, muss man mögen.
 
Es gibt genau keinen geschmacklichen Unterschied....
 
Es gibt genau keinen geschmacklichen Unterschied....


... das gannze wird wesentlich differenzierter beantwortet in dem Artikel von "seriouseats". Geschmacklich scheinen die Kohlen wahlich kaum einen Unterschied zu machen, es sind eher die Effekte "Konvektion", Strahlungshitze", Energie/cm2, die bei der Zubereitung und letztlich im Ergebnis einen Unterschied machen.

Gut oder schlecht gibt es Gott sei Dank nicht, so können wir hier friedlich nebeneinander hergrillen ohne Glaubenskriege anzetteln zu müssen.

Perfekkt ist es sicherlich, beides zu haben.

Rußige Grüße vom Kohlegrill,

tim
 
Man(n) kann zumindest auf einem Gasgrill von Napoleon beides. Denn es gibt einen Kohleeinsatz.
Ich hab diesen nicht, ich würde aber gern wissen ob jemand das Teil hat und wie die Erfahrungen damit sind:-)
 
Zurück
Oben Unten