Pilotemil
Dauergriller
Hallo Grillgemeinde,
heute hatte sich mal wieder meine Tochter angesagt und ich dachte, das haut doch in die Flammen, aber nee, sie bevorzugt einen Girlsabend im Städtchen und Martha, die heute noch von den Gambas träumt, darf sie um 12.00 Uhr da wieder abholen, weil ich schon mehr als ein Reissdorf drin hab`!
In meinem Schmerz erinnere ich mich an zwei Pakete Nackensteaks aus dem Netto, die noch aus meinen Gründerwochen des Gasgrillens stammen, und schlicht Jugendsünden darstellen - man möge mir verzeihen.
Hier kommt also Steak 1 und Steak 2 , beide am gleichen Tag im selben Netto gekauft:
Ich hoffe es kommt auch auf den Bildern richtig raus: Steak 1 ist blau (gut abgehangen) und Steak 2 ist rosa mit langen Fleischfasern, als Rindersteak nahezu unbrauchbar.
Ich gebe ihnen bewußt den selben Rub, den ich auch beim Fleisch meines Metzgers verwende, bzw. das er selbst auch benutzt wenn´s denn schon mal von ihm gerubt ist. Es besteht ausschließlich aus feinen Trockerngewürzen ohne jeden Zusatz und ich muss noch grobes Meersalz dazugeben, weil sowas auch nicht drin ist.
Es geht auch mehr darum dass wir vergleichbar bleiben.
Das sieht dann so aus:
Ja und jetzt kommt das Reissdorf, ein sehr feines Kölsch, und ich wähle es doppelt begründet, weil ich denke, dass zunindest eines der Steaks in den Reiss-(dorf)-wolf gehört.
Aber sehen wir mal weiter.
Auf dem Gasgrillrost sehen sie nach dem Branding-Wenden recht gut aus aber das bekomme ich mittlerweile auch auf einer Marzipankartoffel hin!
Allerdidings vermisse ich hier schon etwas den Saftfluss, da ich doch gewöhnt bin mit dem Daunen drauf zu drücken und den Saftaustritt bzw das Federn zu beobachten - zumindest wenn erst eine Seite gegrillt ist. - Hier Nothing!
Anschnitt des rosa Steaks:
Ich hab´s schon bewusst etwas länger drauf gelassen, Göga ist nicht so der Vampirtyp.... aber was ist das?
Allenfalls ein Schweinesteak, gut durch .... enttäuschend (war 100pro aus der Hüftsteakpackung!)
Dann das blaue Steak, zunächst mal auf dem Teller und da schon was für´s Auge:
Dann der Anschnitt:
Ok, das geübte Auge bemerkt hier bereits das langfaserige Fleisch und da kann auch der doch ganz gut getroffene Garpunkt nicht darüber hinwegtäuschen:
Geschmack: ist irgendwie auch da
Biss: watteartig und absolut nicht kurz
Allgemeine Konsistenz: innen eher laberisch, außen stellt sich keine grosse Oberfläche ein
Das alles mit wirklich scharfem Messer geschnitten, kein Wellenschliff, glatt und sauber im Schnitt
FAZIT:
Bei einem relativ hochwertigen Dicounterfleisch zu einem nicht gerade niedrigem Preis
es lohnt sich nicht aber auch nur das geringste Risiko einzugehen.
Beim Metzger mV bezahle ich für das Hüftsteak 16,00 Euronrn und erhalte eine first class Qualität.
Also Reisswolf und für Papa noch ein Reissdorf Kölsch
heute hatte sich mal wieder meine Tochter angesagt und ich dachte, das haut doch in die Flammen, aber nee, sie bevorzugt einen Girlsabend im Städtchen und Martha, die heute noch von den Gambas träumt, darf sie um 12.00 Uhr da wieder abholen, weil ich schon mehr als ein Reissdorf drin hab`!
In meinem Schmerz erinnere ich mich an zwei Pakete Nackensteaks aus dem Netto, die noch aus meinen Gründerwochen des Gasgrillens stammen, und schlicht Jugendsünden darstellen - man möge mir verzeihen.
Hier kommt also Steak 1 und Steak 2 , beide am gleichen Tag im selben Netto gekauft:
Ich hoffe es kommt auch auf den Bildern richtig raus: Steak 1 ist blau (gut abgehangen) und Steak 2 ist rosa mit langen Fleischfasern, als Rindersteak nahezu unbrauchbar.
Ich gebe ihnen bewußt den selben Rub, den ich auch beim Fleisch meines Metzgers verwende, bzw. das er selbst auch benutzt wenn´s denn schon mal von ihm gerubt ist. Es besteht ausschließlich aus feinen Trockerngewürzen ohne jeden Zusatz und ich muss noch grobes Meersalz dazugeben, weil sowas auch nicht drin ist.
Es geht auch mehr darum dass wir vergleichbar bleiben.
Das sieht dann so aus:
Ja und jetzt kommt das Reissdorf, ein sehr feines Kölsch, und ich wähle es doppelt begründet, weil ich denke, dass zunindest eines der Steaks in den Reiss-(dorf)-wolf gehört.
Aber sehen wir mal weiter.
Auf dem Gasgrillrost sehen sie nach dem Branding-Wenden recht gut aus aber das bekomme ich mittlerweile auch auf einer Marzipankartoffel hin!
Allerdidings vermisse ich hier schon etwas den Saftfluss, da ich doch gewöhnt bin mit dem Daunen drauf zu drücken und den Saftaustritt bzw das Federn zu beobachten - zumindest wenn erst eine Seite gegrillt ist. - Hier Nothing!
Anschnitt des rosa Steaks:
Ich hab´s schon bewusst etwas länger drauf gelassen, Göga ist nicht so der Vampirtyp.... aber was ist das?
Allenfalls ein Schweinesteak, gut durch .... enttäuschend (war 100pro aus der Hüftsteakpackung!)
Dann das blaue Steak, zunächst mal auf dem Teller und da schon was für´s Auge:
Dann der Anschnitt:
Ok, das geübte Auge bemerkt hier bereits das langfaserige Fleisch und da kann auch der doch ganz gut getroffene Garpunkt nicht darüber hinwegtäuschen:
Geschmack: ist irgendwie auch da
Biss: watteartig und absolut nicht kurz
Allgemeine Konsistenz: innen eher laberisch, außen stellt sich keine grosse Oberfläche ein
Das alles mit wirklich scharfem Messer geschnitten, kein Wellenschliff, glatt und sauber im Schnitt
FAZIT:
Bei einem relativ hochwertigen Dicounterfleisch zu einem nicht gerade niedrigem Preis
es lohnt sich nicht aber auch nur das geringste Risiko einzugehen.
Beim Metzger mV bezahle ich für das Hüftsteak 16,00 Euronrn und erhalte eine first class Qualität.
Also Reisswolf und für Papa noch ein Reissdorf Kölsch
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