So, ich hab fertig!
Es hat sehr viel Spaß gemacht, war zwar auch etwas anstrengend, aber ich freue mich, dass Ingo mich und dieses hervorragende Menü auserwählt hat.

Hier mal ein dickes Dankeschön!
Ich fang dann mal sofort mit der 1. Vorspeise an.
Für den Salat benötigt man Staudensellerie, Champignons, glatte Petersilie, Zitronen...
und einen Ziegenkäse.
Champignons und Sellerie in dünne Scheiben schneiden...
mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer anmachen und mit Ziegenkäse und Petersilie bestreuen...
Ein wirklich absolut leckerer Salat, der vollkommen meinen Geschmack getroffen hat!
Obwohl ich mir den Weg erst ersparen wollte, gehe ich doch mal in die Franche-Comté et les Alpes, um dieses Gericht kennenzulernen.
Mal schaun, ob ich diese Freunde auch genießen werde...
die zunächst in Butter geschwenkt...
dann mit Créme frâiche, Pfeffer und diesem leckeren Blauschimmelkäse...
verrührt werden...
bis der Käse geschmolzen ist.
Die Schnecken kommen dann in Förmchen...
werden mit Blauschimmelkäse belegt und mit Semmelbrösel bestreut...
und landen dann auf der Kugel...
bis der Käse geschmolzen ist...
und die Semmelbrösel gebräunt sind...
Dazu gibt es Weißbrot....
und einen leckeren Rotwein.
Der Rotwein ist sehr zum Genießen, die Schnecken mit Blauschimmelkäse sind leider nicht nach meinem Geschmack. Ich konnte den Eigengeschmack der Schnecken auch wegen der sehr dominaten Käsesauce nicht wirklich rausschmecken, aber die Konsistenz war schon sehr zäh!
Na ja, man kann ja nicht alles mögen, aber ich kann wenigstens sagen, dass ich Schnecken probiert habe.
Ich gehe dann mal auf die Reise nach Italien, um das nächste Gericht kennenzulernen...
Ich bin schon sehr neugierig auf die grüne Sauce, die zu den Garnelenspießen gereicht wird.
Für die Sauce benötigt man schwarze Oliven, Pinienkerne, Sardellenfilets und Kapern...
die mit dem Saft einer halben Zitrone...
und glatter Petersilie...
im Mixer püriert werden.
Ein Eigelb schaumig schlagen, Olivenöl zugeben, dann die pürierte Masse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Garnelen durften sich einige Stunden in einer Marinade aus fein gehackter Petersilie, Knoblauch, Salz und Pfeffer...
ausruhen...
und landen dann im Quartett aufgespießt...
auf dem Grill...
Und fertig sind die Garnelenspieße...
mit grüner Sauce.
Eine Vorspeise ganz nach meinem Geschmack, die grüne Sauce ist der Hammer!
Der Abstecher nach Italien tat mir gut und so kann ich mich gestärkt um die Hauptspeise kümmern....
Ich esse sehr gerne Lamm.
Das Fleisch...
wird mit Knoblauch gespickt...
und mit Olivenöl, Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer eingerieben.
Mit der festen Überzeugung, Kräuter der Provence sei ein fester Bestandteil unserer Gewürzauswahl, bin ich dann doch auf die Nase gefallen.
Dann muß ich es halt selber machen, was aber kein großer Aufwand ist und kein Problem darstellt, wenn diese 5 Gewürze vorrätig sind...
zu gleichen Mengen Oregano, Bohnenkraut, Majoran, Thymian und Rosmarin mischen und fertig ist die Gewürzmischung.
Bei der Rezeptvorlage habe ich aber einige Änderungen vorgenommen.
Die angegebene KT gefiel mir jetzt echt nicht. Das Lamm sollte bei mir schon rosa sein, aber bei 52 Grad wäre es doch noch sehr roh. Daher entschied ich mich, das Fleisch bei 170 Grad bis zu einer KT von 65 Grad zu grillen und es dann anschließend 20 Minuten ruhen zu lassen.
Mit der Beilagenzubereitung konnte ich mich auch nicht anfreunden.
Die Kartoffeln und die Zwiebeln habe ich nicht in dünne Scheiben geschnitten sondern geviertelt.
Mit Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence und Olivenöl gewürzt, kommt die Kartoffel-Zwiebel-Mischung ungekocht in eine Auflaufform und wartet dort auf das Fleisch.
Die Lammkeule von beiden Seiten angrillen...
dann auf das Gemüse setzen, mit etwas Rotwein übergießen...
und indirekt grillen, bis eine KT von 65 Grad erreicht ist.
Das Fleisch darf sich jetzt ausruhen...
während das Gemüse...
angeknuspert wird.
Fertig ist der Hauptgang...
der auf einem Brett angerichtet wird.
Auch mit dem Hauptgang hat Ingo meinen Geschmack getroffen.
Sehr sehr lecker!
Ich werde das Fleisch aber beim nächsten Mal bei 64 Grad KT runternehmen, da es für mich noch nicht absolut perfekt war, da geht noch was.
Jetzt nähere ich mich auch schon dem Ende meiner Reise und einen Bereich, der nicht so meine Stärke ist.
Der Nachtisch wird meistens von Martin zubereitet.
Dann mal an die Arbeit...
Für die pochierten Birnen benötigt man schwarzen Tee...
Orangenschale...
Gewürznelken, Sternanis, Vanilleschote...
und einen leckeren trockenen Weißwein...
In einem Topf alle Zutaten und Wasser zum Kochen bringen, immer wieder umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, einkochen, dann 15 Minuten ziehen lassen.
Dann nochmal erhitzen und auf kleiner Stufe köcheln lassen.
Die Birnen...
schälen, halbieren und entkernen...
in den Sirup geben und 5 Minuten pochieren...
dann wenden und weitere 3 Minuten pochieren.
In eine Schüssel umfüllen, abkühlen lassen, dann im Kühlschrank kalt stellen.
Ich habe mich dann entschlossen, noch ein Walnussbrot zu backen, für das Walnüsse...
ohne Fett in der Pfanne geröstet werden.
fein gehackter Rosmarin...
und Honig zu den gerösteten Nüssen geben, untermischen, kurz erwärmen...
mit Salz und Pfeffer würzen...
auf Backpapier abkühlen lassen...
und in den Teig unterkneten.
Ich habe eine Brotbackmischung verwendet.
Es kann angerichtet werden.
Zu den pochierten Birnen schmeckt der Blauschimmelkäse...
und das Walnussbrot ausgezeichnet.
Ein sehr leckerer Nachtisch, den ich wärmstens weiterempfehlen kann.
Ein dickes Dankeschön an Ingo, der ein wirklich schönes und stimmiges Menü ausgesucht hat.
Na gut, die Weinbergschnecken waren nicht nach meinem Geschmack, aber alle anderen Gänge kann ich einfach nur weiterempfehlen.
