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In GAP gab es gemischtes Fleisch

War eine frei-Schnauze-Sauce und wenn du die zweite Zeile des Posts liest, wirst du sehen aus was :sonne:

Hallo Fridi

Hast du nur die Marinade mit dem Fleisch als Würze in den Wok gegeben,und Gut iss................. oder hast du die Marinade abgesiebt und am Schluß mit etwas Stärke untergehoben.

Ich habe bis jetzt immer(ich habe erst 3x mit dem Teil gewokt) das Fleisch mit etwas Sojasoße,Chilli oder Ingwer,Knoblauch mariniert und dann eine fertige Woksoße am Schluß untergehoben.
Ich möchte aber eigentlich von den Woksoßen weg,deshalb meine Frage.

Gruß Sven
 
Hast du nur die Marinade mit dem Fleisch als Würze in den Wok gegeben,und Gut iss................. oder hast du die Marinade abgesiebt und am Schluß mit etwas Stärke untergehoben.
Vegiss die Fertigsaucen (außer Schwarze-Bohnen-Sauce ;) ). Ich nehm die Marinade vom Fleisch, wobei ich die Stärke wohlgemerkt bereits zum Marinieren zugebe (das wurde mir auch von einer befreundeten Chinesin empfohlen).
So was wie Bohnensauce oder Sambal würde ich allerdings erst zum Schluss zugeben, also nicht direkt in die Marinade.
 
@Grillkonditor: Es gibt tausend Möglichkeiten, Marinaden und Würzsaucen aus den vielleicht 15 bis 20 typischen Zutaten zu bereiten.

Ingwer, Knoblauch & Chili sind eher keine Bestandteile, die werden meist separat im Wok angebraten. Was meinst Du mit "Woksaucen"? So Convenience-Kram aus dem Regal etwa?:devil:
 
Tausend Möglichkeiten.....

......1000 Möglichkeiten nützen mir nichts.
Ich brauch Vorschläge.Wie wokt ihr,wie macht ihr eure Soßen (Grundrezept)
Ihr könnt mir doch nicht erzählen das ihr alle nach Rezept wokt.
Die Fertigsoßen habe ich nur genommen um mir den Umgang mit dem Brenner zu erleichtern.Fleisch anbraten,Gemüse anbraten,beides wieder zusammen,Soße drüber.....fertig.
So soll das aber nicht bleiben.
Deshalb noch mal "Wie wokt ihr freestyle"denn da möchte ich hin.

Danke

Gruß Sven

P.s. Ingwer,Chillis,Knoblauch hatte ich deshalb mit der Marinade in den Wok gegeben,da ich Angst hatte es würde mir verbrennen.
Vom Geschmack und Optik waren meine Gerichte sehr gut,auch wenn der Ablauf in Euern Augen nicht ganz korrekt war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
@grillkonditor
Ich mach das mit den Soßen quasi so, wie beim ganz normalen kochen.
Fleisch wieder abtropfen lassen, dann schick fackeln, Fleisch raus, Gemüse rein und zwar das Zeugs das etwas mehr Garzeit benötigt zuerst, befolgt von den leichten Sachen.
Während dieser Garzeit geb ich schonmal etwas Flüssigkeit an (das kann Brühe, Marinade, oder auch ein wenig Jacki von wegen Rauchgeschmack sein) Dann kommt das Fleisch wieder mit rein, Bewertung wie "nass" das Zeugs jetzt ist und sämig die Soße, dann entsprechend nochwas Flüssigkeit, Gewürzgedanken machen (die Marinade kommt immer fast komplett mit rein, wäre ja schade drum, oder?) ggf. jetzt noch etwas aufgelöste Stärke, kurz nochmal Feuer unterm "Ar....." und fertig.
Wenn dann jetzt das noch etwas schärfer haben möchte usw. kann er ja mit erhältlichen Sößchen oder Pulverchen anpassen. Ich orientiere mich dabei immer an den Gästen.
Von den fertigen Soßen halte ich nichts, ich möchte ohne "Zaubersalz" (wie es eine Nachbarin aus Bali mal nannte) = Glutamat kochen.

Gruß
 
......1000 Möglichkeiten nützen mir nichts.

@Grillkonditor: Warum so garstig, verstehe ich nicht ganz. Es ist zum Beispiel hilfreich, hier den Rezeptethread durchzuarbeiten, d. h. sich die verschiedenen Rezepte anzusehen und dann entweder 1:1 nachzubauen oder zu variieren. Natürlich kannst Du auch die neu hinzukommenden Gerichtethreads aufmerksam lesen. Oppfa ist zum Beispiel ein Guter, was die Szechuan-Küche angeht, aber auch von den anderen kann man einiges lernen.

Das Gute ist ja, dass die allermeisten Rezepte eher einfach sind.

Irgendwann wirst Du ein Gefühl haben, welche Zutat zu welcher passt und welche eher nicht. Dann entwickelst Du auch ein Gefühl, das Dir "Freestyle" ermöglicht. Dann realisierst Du, dass helle Sojasauce salzig ist, dunkle eher süß. Wie auch die Austernsauce zum Beispiel. Die in Vietnam und Thailand beliebte Fischsauce eher salzig. Die diversen Bohnensaucen scharf und salzig. Dass Szechuanpfeffer mit Pfeffer wenig mehr als den Namen gemein hat. Dass Reiswein und Sherry weitgehend analog zu benutzen sind. Dass viel Stärke, Ei und Zucker in einer Marinade gerade am Anfang eine Schwierigkeit darstellen, da sie zur Klumpenbildung und zum folgenden Anbrennen neigen. Und so weiter.

Ich persönlich bin aber schon einer, der von Rezepten ausgeht, jedenfalls bei den meisten Sachen, nicht nur in der asiatischen Küche.

Edit: Weil Du nach der Grundmarinade fragst: Die gibt's nicht. Es wird ja mit unterschiedlichem Fleisch (und Fisch oder sogar Tofu) gearbeitet, daran orientiert es sich. Zudem soll ja nicht jedes Gericht gleich schmecken. Und es gibt auch Rezepte, in denen das Fleisch (oder der Fisch) gar nicht mariniert werden. Und das sind nicht unbedingt die schlechtesten, wie unsere diversen Szechuan-Rind-Ansätze vor zwei Wochen zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ingwer,Chillis,Knoblauch hatte ich deshalb mit der Marinade in den Wok gegeben,da ich Angst hatte es würde mir verbrennen.

Merkwürdig... jetzt, da ich das hier lese, erinnere ich mich daran, daß ich das früher auch so gemacht habe, und mit früher meine ich das bescheidene Kochen in der Teflonpfanne aufm E-Herd.

Nun ist es eher so, daß ich besagte Zutaten lieber anbrate (allein oder mit anderen Zutaten, je nach Gusto oder eben tatsächlich nach Rezept).

Ach, und zu den Rezepten und zum Freestyle-Woken - anfangs habe ich ein Rezept befolgt, mehrfach und immer wieder, und nachdem es mir irgendwann auswendig gelang, fing ich ganz automatisch an, es zu variieren. Und dann lernt man ganz schnell, was gut funktioniert und was weniger gut. Und aus dieser Erfahrung heraus erwächst dann irgendwann die Fähigkeit, einfach mal drauflos woken zu können bzw sich ein eigenes Rezept ausdenken zu können. So war's bei mir. Andere Leute sind da ja viel mutiger (im Sinne von Experimentierfreude).
 
Also das in GAP war jetzt mein fünftes Mal woken. Das heißt, ich bin def. noch lange kein Profi und lasse mich auch und deshalb aus Büchern inspirieren.

Ich pers. kann nur empfehlen, die Rohzutaten und vor allem auch die Saucen zu kosten, um ein Gefühl für den Geschmack zu bekommen. Dadurch kann man besser einschätzen, was mit welcher Sauce/Gewürz beeinflusst wird.

Auch das ein oder andere Buch dürfte gerade für den Anfang eine lohnende Investition sein. Imho sind die richtig guten Bücher aber eher im englischen Sprachraum zu finden.
 
Dankeschön

Danke für Eure Antworten.
Ich bin halt etwas ungeduldig.
....und viele Zutaten kennen ich nicht und das mach es einfach schwer.

Gruß

Sven
 
Tolles Rezept, schöne Bilder.

Leider bekomme ich das mit den Feuer im Wok noch nicht richtig hin. Manchmal klappt es manchmal nicht.

Habt Ihr einen Tipp für mich?

Übrigens: hab den 41-er aus Mittenwald!
 
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