• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Intensiver Tiergeschmack

Das stimmt. Am Fleisch ist nix weiter, für ne Rohwurst, also Salami und Co oder Schinken geht das problemlos. Solange du es nicht erhitzt. Also kochst öder brätst.
Weil es unmöglich ist jedes Tier mit einer Bratprobe zu prüfen.
Ja das ist utopisch, ich kenne zwei Schlachthöfe, da laufen jeden Tag 10000 und mehr Schweine durch. Das ist nicht zu machen. Das (Koch- und/oder Bratprobe) wird bei Schweinen, bei denen Hoden gefunden werden, gemacht. Was schon sehr selten vorkommt. Normalerweise werden Schweine nach der Geburt kastriert, um diesen Geruch, der erst in der Geschlechtsreife entsteht, zu verhindern. Also andererseits, würde man Eber nur bis 80kg mästen und dann schlachten gäbe es dieses "Problem" gar nicht- wobei ich das nicht als Problem sehe. Weil solche Tiere, wenns ein Stinker ist, ins Hundefutter geht und nicht in die Lebensmittelkette. Kann leider trotzdem mal passieren dass einer durchrutscht oder aufm Schlachthof einer grade Dienst hat der das weniger gut riecht. Oder eben bei kleineren Schlachthöfen/Fleischereien.
Hoffe deine Frage damit beantwortet zu haben...?
 
Solange du es nicht erhitzt. Also kochst öder brätst.
[...]
Hoffe deine Frage damit beantwortet zu haben...?
Aber beim Erhitzen tritt auch "nur" der unangenehme Geruch/Geschmack auf, essbar bleibt solches "Stinkerfleisch" dennoch, richtig?

Und ja, ihr habt mir sehr geholfen! Eine lange Suche nach Antworten geht damit zu Ende. Danke!
 
Hallo zu dem Stinker Thema kann ich eine kleine Geschichte erzählen:
Wir waren von der Firma aus essen. Mehrer Leute haben Schnitzel gegessen u.a. ich auch. Mein Kollege, der großer Schnitzel Freund ist, konnte seins nicht essen es schmeckte nach Schwein. Uns anderen ist nichts aufgefallen, die Schnitzel waren auch selbst geschnitten und nicht so pressdinger aus der Fabrik.
Wir waren der meinung das das Fenomen ggf. durch Stress beim Schlachten oder dem Transport dorthin ausgelöst werden könnte.

Aber am besten ist mann schmeckt es nicht!!
 
Aber beim Erhitzen tritt auch "nur" der unangenehme Geruch/Geschmack auf, essbar bleibt solches "Stinkerfleisch" dennoch, richtig?
Ja na klar. es isr weder giftig noch schlecht oder sowas. lediglich ein ich schreibs mal in anführungszeichen "ekel" problem.
mancher kann es gar nicht riechen dem schmeckt das schnitzel dann trotzdem, wo ein anderer, wie dein kollege dankend abwinkt.
 
Ist ja witzig :-) Die Frage nach dem Kuhstall schmeckendem Fleisch hatte ich ja vor ein paar Monaten auch schon gestellt. Schön zu wissen, daß ich nicht der einzigste bin mit diesem Problem.
Im übrigen habe ich wieder ein Rind, welches ich das ganze Jahr auf der Weide gesehen habe in meiner Truhe. Es schmeckt fantastisch !!!
Unterschied : War auch eine Färse, aber eine Weidenschlachtung !! Kein Transport und Schlachthofstress. Vielleicht waren dann doch Stress und Ausschüttung von Angsthormonen die Ursache für das übel riechende Fleisch.
 
Hallo Zusammen!
In aller Regel ist der Geschmack nach "Stall" oder "Tier" abhängig von
1. Alter des Tieres: viele fettlösliche Geschmacksstoffe haben bei alten Tieren länger Zeit, sich im Gewebe anzureichern und ältere Tiere haben einen höheren Fettanteil ( analog schmecken Babyferkel mit einem Grillgewicht von ca. 1,5 kg nach nichts)
2. Zeit zwischen Schlachtung und Ausweidung bzw. Ausbluten. Je schneller die Eingeweide aus dem Schlachtkörper sind desto weniger Zeit haben Bakterien ins Fleisch überzutreten und zur Verwesung zu führen. Auch Blut ist ein guter Vewesungsnährboden, deshalb ist der schnelle Blutentzug für guten Fleischgeschmack wichtig. Dies ist übrigens auch der Grund für den "Wildgeschmack". Unter Jagdlichen Bedingungen kann ein Tier nicht vollständig ausgeblutet werden ( wildfleisch ist deshalb auch dunkler) und auch das ausweiden kann nicht so schnell und hygienisch erfolgen wie im Schlachthaus. Auch ist die Fleischqualität von Wild beispielsweise vom Tötungsschuss abhängig, wird beispielsweise der Pansen oder die Gallenblase getroffen, wird das später nicht so lecker schmecken...
3. geschmackliche Veränderungen Im Rahmen der Fleischreifung sind was ganz anderes!
FAZIT: auch wenn wir uns es wünschen, ist der Geschmack eines Stücks Fleisch nicht zwangsweise proportional zum Preis oder Hatungs- ode Schlachtungsart. Auch geschmacklich vielversprechendes Fleisch kann durch falsches Handling kaputtgemacht werden!
 
Zurück
Oben Unten