• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

[Jagd] Der Jagdthread

Gelber Sauerkrautsaft mit Schaum und Umdrehungen ist zumindest in nrw leider verboten... Wie es bei dir ist weiß ich nicht!
 
Gelber Sauerkrautsaft mit Schaum und Umdrehungen ist zumindest in nrw leider verboten... Wie es bei dir ist weiß ich nicht!
1622101009879.png


Ich hab mir angewöhnt, niemals nicht mehr alzwie 15 Sauerkrautsäfte beim Ansitz zu trinken. Das hat sonst immer sonne durchschlagende Wirkung. Und wie schnell biste die Leiter runtergefallen, falls es mal schnell gehen muß.
 
Sau tot. Es begab sich am letzten Freitag. Nachdem seit Wochen die Sauen im Wald unsichtbar sind, bin ich in meiner Verzweiflung an den Raps. Links Wald, kurz hinter dem Waldrand im Wald ein Wasserloch. Dann der Rapsschlag. Der Sitz steht in einer Hecke, die ein Bachbett überwuchert. Zwischen mir und dem Raps eine kleine Heuwiese mit ein paar Löchern, wo die Sauen im Frühjahr zu Gange waren.

Ich lasse das Auto etwa 400 Meter weiter oben stehen, ziehe mitsamt meinem Bergeschlitten los, komme um die Ecke an der Hecke und es trifft mich der Schlag. Hohes Gras, noch nichts gemäht. Seuche. Aber um auf einen anderen Sitz auszuwichen, ist es zu spät. Also....

Ich besteige den Sitz, harre so vor mich hin, freue mich an diversen (also mehreren) Rehleins, die ich mittlerer Entfernung sehe. Und harre. Zusehens dynamischer.
Vor mir steht aus dem Gras ein Bock auf. Man müßte ihn Arnold nennen. Ein Schrank von einem Bock. Der zieht des Weges, es hat mich schon gewaltig gejuckt, aber ich will eine Sau.

Gegen viertel nach zehn vernehme ich am Waldrand hinter dem Misthaufen eindeutige Sauengeräusche. Also Waffe aus dem linken Fenster, Glas hoch und das Geschehen erfassen.

So nach 5 Minuten erscheinen drei gleich große Sauen, 35-40 Kilo. Sie ziehen über den Misthaufen auf die Wiese. Tja, nu ist guter Rat teuer, zum Glück ist der Schußwinkel einigermaßen spitz von oben. Die drei tun mir den Gefallen, auf eine der Kahlstellen vom frevelhaften Tun aus dem Frühjahr zu ziehen. Dahin ist ein Schuß zu verantworten. Kurzer Wurf, drei von der gleichen Größe, keine Zwerge zu sehen.

Die erste Sau, die frei steht, soll es sein. So zu schießen, daß sie keinesfalls mehr in den Raps rennt.
Ziel erkannt....., einstechen, das rechte Ohr -ääähm den Teller - anvisieren, steht still, päng, fällt um und die beiden anderen verschwinden wieder im Wald. Repetieren, Ziel wieder erfassen - aber es ist Ruhe.

Den Sauerkrautsaft hab ich mir für daheim aufgehoben. Nachricht an den Bauern, Sau tot.... Große Freude. Zusammenpacken, noch 10 Minuten warten, runter. Keilerchen. Sehr sehr schön.

Sau auf den Bergeschlitten und von der Wiese an den Wirtschaftsweg gezerrt. Von der Idee, diese Fuhre 300 Meter den Berg hoch ans Auto zu ziehen, verabschiede ich mich ganz schnell. Halb 11. Den Bauern und sein Quad will ich um die Zeit nicht mehr rufen. Also - selbst ist der Mann. Der Wirtschaftsweg ist gut zu befahren, trocken, keine Gefahr. Gewehr geschultert, ans Auto. Waffe wegpacken, Fahrwerk hochfahren und zur Sau. Vor dem Misthaufen wenden, Sau aufbrechen, Aufbruch mitnehmen. Möchte ich dem Bauern nicht rumliegen lassen, wo er morgen sein Heu machen will.

Um 11 Uhr bin ich fertig, Heimweg. Um 5 nach 11 komme ich in eine Polizeikontrolle. In Frankreich ist noch "Ausgangssperre", ab 11 Uhr seit neustem. Und die Restaurants haben wieder auf. Vorher 9 Uhr und Restaurants zu. Es war Verkehr wie in der Rushhour, alle wollten rechtzeitig heim.

Der Gendarm kommt ans Auto, ich halte ihm den Jagdschein hin. Er fragt mich, ob ich Erfolg gehabt hätte, wünscht mir Waidmannsheil und ohne ein weiteres Wort läßt er mich fahren. Sau in die Kühlung, dort hat dann auch der Sauerkrautsaft auf mich gewartet. Sehr sehr vollmundig.

Um viertel vor 12 war ich daheim, Gartendusche und dann einen Satz in den Pool. Und noch 2 Sauerkrautsäfte.
Frau Braun war ziemlich beleidigt, die mußte nämlich daheim bleiben. Zu warm im Auto..... Standlüftung hin oder her und eien Standklima hab ich leider nicht.
 
Sau tot. Es begab sich am letzten Freitag. Nachdem seit Wochen die Sauen im Wald unsichtbar sind, bin ich in meiner Verzweiflung an den Raps. Links Wald, kurz hinter dem Waldrand im Wald ein Wasserloch. Dann der Rapsschlag. Der Sitz steht in einer Hecke, die ein Bachbett überwuchert. Zwischen mir und dem Raps eine kleine Heuwiese mit ein paar Löchern, wo die Sauen im Frühjahr zu Gange waren.

Ich lasse das Auto etwa 400 Meter weiter oben stehen, ziehe mitsamt meinem Bergeschlitten los, komme um die Ecke an der Hecke und es trifft mich der Schlag. Hohes Gras, noch nichts gemäht. Seuche. Aber um auf einen anderen Sitz auszuwichen, ist es zu spät. Also....

Ich besteige den Sitz, harre so vor mich hin, freue mich an diversen (also mehreren) Rehleins, die ich mittlerer Entfernung sehe. Und harre. Zusehens dynamischer.
Vor mir steht aus dem Gras ein Bock auf. Man müßte ihn Arnold nennen. Ein Schrank von einem Bock. Der zieht des Weges, es hat mich schon gewaltig gejuckt, aber ich will eine Sau.

Gegen viertel nach zehn vernehme ich am Waldrand hinter dem Misthaufen eindeutige Sauengeräusche. Also Waffe aus dem linken Fenster, Glas hoch und das Geschehen erfassen.

So nach 5 Minuten erscheinen drei gleich große Sauen, 35-40 Kilo. Sie ziehen über den Misthaufen auf die Wiese. Tja, nu ist guter Rat teuer, zum Glück ist der Schußwinkel einigermaßen spitz von oben. Die drei tun mir den Gefallen, auf eine der Kahlstellen vom frevelhaften Tun aus dem Frühjahr zu ziehen. Dahin ist ein Schuß zu verantworten. Kurzer Wurf, drei von der gleichen Größe, keine Zwerge zu sehen.

Die erste Sau, die frei steht, soll es sein. So zu schießen, daß sie keinesfalls mehr in den Raps rennt.
Ziel erkannt....., einstechen, das rechte Ohr -ääähm den Teller - anvisieren, steht still, päng, fällt um und die beiden anderen verschwinden wieder im Wald. Repetieren, Ziel wieder erfassen - aber es ist Ruhe.

Den Sauerkrautsaft hab ich mir für daheim aufgehoben. Nachricht an den Bauern, Sau tot.... Große Freude. Zusammenpacken, noch 10 Minuten warten, runter. Keilerchen. Sehr sehr schön.

Sau auf den Bergeschlitten und von der Wiese an den Wirtschaftsweg gezerrt. Von der Idee, diese Fuhre 300 Meter den Berg hoch ans Auto zu ziehen, verabschiede ich mich ganz schnell. Halb 11. Den Bauern und sein Quad will ich um die Zeit nicht mehr rufen. Also - selbst ist der Mann. Der Wirtschaftsweg ist gut zu befahren, trocken, keine Gefahr. Gewehr geschultert, ans Auto. Waffe wegpacken, Fahrwerk hochfahren und zur Sau. Vor dem Misthaufen wenden, Sau aufbrechen, Aufbruch mitnehmen. Möchte ich dem Bauern nicht rumliegen lassen, wo er morgen sein Heu machen will.

Um 11 Uhr bin ich fertig, Heimweg. Um 5 nach 11 komme ich in eine Polizeikontrolle. In Frankreich ist noch "Ausgangssperre", bis 11 Uhr seit neustem. Und die Restaurants haben wieder auf. Vorher 9 Uhr und Restaurants zu. Es war Verkehr wie in der Rushhour, alle wollten rechtzeitig heim.

Der Gendarm kommt ans Auto, ich halte ihm den Jagdschein hin. Er fragt mich, ob ich Erfolg gehabt hätte, wünscht mir Waidmannsheil und ohne ein weiteres Wort läßt er mich fahren. Sau in die Kühlung, dort hat dann auch der Sauerkrautsaft auf mich gewartet. Sehr sehr vollmundig.

Um viertel vor 12 war ich daheim, Gartendusche und dann einen Satz in den Pool. Und noch 2 Sauerkrautsäfte.
Frau Braun war ziemlich beleidigt, die mußte nämlich daheim bleiben. Zu warm im Auto..... Standlüftung hin oder her und eien Standklima hab ich leider nicht.
Wie immer sehr schön geschrieben. WmH
 
Bei den wilden Hunden wird ja gerade über den schnellsten Ansitz gesprochen.

Nun. Also. Trag ich das Thema mal hierher.

Heute. Der Zufahrtsweg zum zweiten Revierteil ist endlich nach den Baumschubsern wieder instand gesetzt. Wohl an denn.

Ich sitze im Wald, kurz vor der Wiese. Ungläubig, aber von der Neugier getrieben, packe ich den Buttelo aus. 10 Minuten nachdem ich auf den Sitz bin. Unglaublich aber wahr, ein Bock erscheint. Ein Schmaler. Also ein Jährling. Er wird uns nicht mehr verraten, ob er auch ohne Blatter aufgetaucht wäre.

Sei's drum. Schuß. Bock zeichnet und verschwindet im Gras.

Ruhe. Jägerspflicht. Sauerkrautsaft. Hund daheim, weil zu warm.

Ich bin fertig mit der ruhenden Jägerspflicht und dem Sauerkrautsft.

Zusammenpacken, Runterklettern, Anschuß suchen. Nun. Nix gefunden, dafür über den Bock gestolpert. :-)

Kurz vor halb 9 geschossen, eine Stunde später daheim im kühlen Naß gelegen.....

IMG-20210723-WA0001.jpeg
 
Und .... voll jockelich. Bruchgerecht und richtig liegen tut er auch noch. Herz, was willst du mehr?
Btw lieber Schwarzwaldgriller.... war das nicht dein erster? Oder irre ich?
 
Zurück
Oben Unten