Die gleiche Logik will dann aber auch, dass sich der Bestand am Raubwild wieder verringert, sobald genug Niederwild gerissen wurde, ohne dass hier eingegriffen werden müsste.
Mit einem wichtigen Aspekt allerdings:
der Bestand an Niederwild ist dann so fertig, dass er nie wieder hochkommt.
Der NABU macht es bei den Brachvögeln ja vor: da ist die schärfste Fuchsjagd (auch mit Fallen) ein Tierschutzargument pro Brachvogel.
Wenn die Jäger das machen ist es schlechter Tierschutz contra Fuchs.
Wir können es also nicht richtig machen.
Noch mal zum leidigen Thema Wolf: dann höre ich eben auf zu jagen.
Aber wo bleibt unser Pferd? Wo bleibe ich mit unseren Hunden? Wo bleibt der Schafhirte in unserem Ort?
Ich sage es immer wieder: ich habe nichts gegen den Wolf.
Aber warum nicht wie beim Rotwild vorgemacht? Da ist es nämlich wieder der "gute" Waldschutz der Grünen, der das Rotwild nur in bestimmten Gebieten zulässt.
Beim Wolf ist es nur noch Ideologie. Dabei könnte man ihn durchaus auch in Deutschland in bestimmten Gebieten zulassen.
Unzweifelhaft spielt das von dir genannte Argument bei einigen eine große Rolle.
Aber definitiv auch die Biodiversität, wenn die großen Beutegreifer nicht zumindest reguliert werden.
Denn auch das wiederhole ich immer wieder: wir leben nicht in der Natur, sondern in einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft.
Deshalb reguliert sich das auch nicht von alleine.
"Die Natur regelt das"? Ja bitte. Dann aber auch ohne waldbauliche Eingriffe, ohne Feldwirtschaft, ohne Maht, ohne Pferde, Kühe, Schafe auf der Weide und vor allem:
ohne Menschen!