Manche fiebern Weichnachten entgegen, die Jäger und Angler dem Ende diverser Schonzeiten.
Zwischen diesen Zeiten kümmern sich aber viele Jäger darum, dass das Wild in seinem Lebensraum
möglichst in Ruhe leben kann, in strengen Wintern (ja, wir hatten eeeeeewig keinen mehr) wird
mit Futter geholfen. Ab und zu müssen die Waidmänner Nachts raus weil ein Autofahrer ein
Stück Wild angefahren hat, das wird dann mühsam gesucht und von seinen Leiden erlöst usw, usw.
Das Leben eines Jägers besteht also nicht zwangsläufig aus sinnloser Ballerei und sabbernd
auf den nächsten Schuss warten.
Ich kenne selbst viele Jäger, die sich auch einfach mal dran erfreuen im Revier unterwegs zu
sein und die Tiere zu beobachten. Ich selbst bin kein Jäger, das Angeln hab ich mangels Zeit
vor etlichen Jahren aufgegeben.
Also bitte nicht pauschal auf alle Jäger und Angler schimpfen. Das sind genau so Menschen
wie Du und ich.
Und hätten die feudalen Landesfürsten sintemalen nicht das Wild zu sehr verhätschelt, müsste
heute nicht so stark bejagt werden um die Bestände auf einem auch für die Landwirtschaft er-
träglichen Niveau zu halten bzw. zu versuchen, da wieder hin zu kommen.