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[Jagd] Der Jagdthread

Grenze liegt in Deutschland bei 600, darüber muss entsorgt werden. Gibt aber entsprechende Entschädigung.

Sauschwarte ist unterm Strich nicht verwertbar, nur optisch als Teppich oder so. Oftmals ist halt ein Loch oder besser gesagt zwei drin.
Sauschwarte, Haupt und die Läufe werden natürlich nicht fort geworfen, sondern den Hundeführern zur Ausbildung zur Verfügung gestellt.
 
Ich dachte immer, der geübte Jäger schießt deshalb immer durchs Auge.
Oder hab ich das mal bei Karl May gelesen und es ging um Krokodile?
Heikles Thema!!!! Ganz gefährlich! Ob man aufs Blatt oder Träger ( Für nicht Jäger: Herz, Genick und gar nicht erwähnt Gehirn!) schiesst ist unter Jägern ein bisschen strittig! Aber generell muss das Projektil rein und bestenfalls auch raus!
 
Das ist nicht strittig.
Ein Schuss auf Träger oder Haupt ist nicht waidmännisch. Ist grob fahrlässig!
VG HSV

Heikles Thema. Wenn sich die Möglichkeit bietet bei einem halbwegs breit stehenden Stück in Bereich der Kammer zu schiessen sollte das natürlich auch genutzt werden. Leider gibts die perfekte Situation nicht, meist geht der Schuss ja quer durch die Kammer, was in der Regel problemlos funktioniert.
Träger- /Hauptschüsse würde ich nicht per se verteufeln, das ist immer situationsabhängig.
Beim Reh bin ich da jedoch auch eher ein Gegner, da muss schon ein guter Schütze am Werk sein.
Als Nachsuchenführer bei solchen Schüssen bin ich gerade bei unbekannten Schützen aber auch immer skeptisch.
 
geht hier jetzt auch schon die Besserjägerei und Belehrerei los?
Soll zunächst jeder für sich selber entscheiden.
Ich für mich halte es so, beim Reh nur in die Kammer, am besten tief, dann laufen sie zwar noch ein bissi, sind aber gut ausgeblutet. Bei einer Sau bin ich da etwas differenzierter unterwegs.
Wenn die Sau steht und meinetwegen an der Kirrung zu Gange ist, der geübte Schütze auch sieht, was er macht und die Distanz nicht zu groß ist, bevorzuge ich einen Schuß in die Schaltzentrale. Das verhindert zuverlässig Fluchten. Ich habe nämlich keine Lust in der Dunkelheit eine Sau zu suchen, von der ich nicht wirklich weiß, wie sie gelaunt ist. Friedlich, weil tot, oder eher unamüsiert, weil blessiert. Aber egal wie, von Kunstschüssen ist auf jeden Fall abzuraten. Und liebe Jungjäger, bitte nicht nachmachen. Erst ein paar Erfahrungen sammeln.
 
Ich halte (außer bei fangschüssen )immer auf die Kammer… Habe es
nur etwas vorsichtig formuliert um die ganze Diskussion nicht auszulösen…
 
🐗 verwertet. Pfefferbeisser 👍😋
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Waidmannsheil zusammen. Ich bin zwar schon über 9 Jahre im GSV und habe auch Eure Jagderlebnisse immer mitverfolgt, aber in Ermangelung eines Jagdscheins war ich immer "nur" Zaungast. Da mein Wildlieferant seinen Jagdschein gegen die Flasche eingetauscht hatte, musste nun irgendwie eine Lösung her. Ich gehe in 2 Wochen in den Ruhestand und dachte mir, dass da noch schöne Erlebnisse auf mich warten würden. Ich habe mich also hingesetzt und eine Langzeitausbildung bei einer Jagdschule in der Nähe von Hamburg (da gibt es nicht so viele) absolviert und habe nun endlich die Jägerprüfung bestanden. Mir ist klar, dass ich nun ganz ganz wenig weiß, aber auch anfangen kann entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Zumindest bin ich für jeden Tag der Ausbildung dankbar, der mich immer schlauer gemacht und mir Abläufe in der Natur gezeigt hat, von denen ich nie gehört habe. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!
 
Waidmannsheil zusammen. Ich bin zwar schon über 9 Jahre im GSV und habe auch Eure Jagderlebnisse immer mitverfolgt, aber in Ermangelung eines Jagdscheins war ich immer "nur" Zaungast. Da mein Wildlieferant seinen Jagdschein gegen die Flasche eingetauscht hatte, musste nun irgendwie eine Lösung her. Ich gehe in 2 Wochen in den Ruhestand und dachte mir, dass da noch schöne Erlebnisse auf mich warten würden. Ich habe mich also hingesetzt und eine Langzeitausbildung bei einer Jagdschule in der Nähe von Hamburg (da gibt es nicht so viele) absolviert und habe nun endlich die Jägerprüfung bestanden. Mir ist klar, dass ich nun ganz ganz wenig weiß, aber auch anfangen kann entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Zumindest bin ich für jeden Tag der Ausbildung dankbar, der mich immer schlauer gemacht und mir Abläufe in der Natur gezeigt hat, von denen ich nie gehört habe. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch!
Respekt!

Mein Papa (Förster i.R.) hatte früher auch mal Jungjäger ausgebildet. Da habe ich am Rande ab und zu das eine oder andere mitbekommen. Ich wollte das nicht alles lernen müssen...
 
Rettet die Wälder!!! Esst mehr Biber!

Wir haben vor kurzem wieder unsere Abschussgenehmigung bekommen.
An einem Bach mit ca. 10m Breite.
Auf einer Länge von 300m dürfen wir die fleißigen Baumeister entnehmen.

Schuss mit Schrot aufs Wasser verbietet sich! Da hochwildtaugliches Kaliber vorgeschrieben ist.

Deswegen legen wir immer eine kleine Kirrung mit Äpfeln, Karotten und Zuckerrüben an.
Wird sowohl von Biber als auch Nutria gerne angenommen.

Gestern Abend um 20:00 Uhr bin ich auf den Sitz.

20:15 die ersten Nutria sind direkt unter meinen Füßen im Wasser vorbei.
In ermangelung von einem Drilling bzw. einem 2. Gewehr mit Schrot musste ich diese gestern ziehen lassen.

20:30 schiebt sich ein massiger Körper durch das Wasser. Zielgerade auf die Äpfel auf dem nahen Ufer zu.

Ziel angesprochen und erkannt, Voder und Hintergelände frei, Kugelfang usw. Ihr kennt ja das Spiel.

Bei bestem Mondlicht auf 40m war der Schuss keine Kunst.

Was ein Brocken!! Mit 21kg aufgebrochen ein stattlich ausgewachsener Vertreter seiner Spezies.




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Aus dem Schwanzleder könnte man noch etwas machen....
 
geht hier jetzt auch schon die Besserjägerei und Belehrerei los?
Soll zunächst jeder für sich selber entscheiden.
Ich für mich halte es so, beim Reh nur in die Kammer, am besten tief, dann laufen sie zwar noch ein bissi, sind aber gut ausgeblutet. Bei einer Sau bin ich da etwas differenzierter unterwegs.
Wenn die Sau steht und meinetwegen an der Kirrung zu Gange ist, der geübte Schütze auch sieht, was er macht und die Distanz nicht zu groß ist, bevorzuge ich einen Schuß in die Schaltzentrale. Das verhindert zuverlässig Fluchten. Ich habe nämlich keine Lust in der Dunkelheit eine Sau zu suchen, von der ich nicht wirklich weiß, wie sie gelaunt ist. Friedlich, weil tot, oder eher unamüsiert, weil blessiert. Aber egal wie, von Kunstschüssen ist auf jeden Fall abzuraten. Und liebe Jungjäger, bitte nicht nachmachen. Erst ein paar Erfahrungen sammeln.
Ein Schuss aufs Blatt kann im Einzelfall ja viel kritischer sein (zu weit, schlechtes Licht, Schlechter Tag des Schützen) als ein Schuss auf Träger oder gar Haupt/Kopf bei guten Bedingungen
 
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