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[Jagd] Der Jagdthread

Unter 50 bmg ist nichts waidgerecht für Panzerrehe!!!
@erwinelch Glück gehabt und Waidmannsheil!
 
Ach Du liebe Güte, der Dachs ist mit der 222Rem losgezogen, dann (wg der Oinks) mit der 6,5x55..... ohhh
ich hätte aufgefressen werden können....zum Glück waren bei uns keine Killerrehe...

Dachs
 
Black Forrest,
da Du ja keine Wurst für den armen Dachs hattest,;) habe ich jetzt eine Kompensationsgeschäft mir einem
befreundenten Jäger (gelernter Schlachter) gemacht.
9,3 x62 gegen Mettwurst....

Eine Hand wäscht die andere, beide das Gesicht....

Dachs
 
Neiin bbbbitte nicht, außerdem habe ich nicht gegen teutsche Waidgerechtigkeitsgrundsätze verstoßen...
die 222Rem hat einen Holzschaft, ich ziehe immer brav meinen Lodenmantel an und neumodischen Kram wie Schalldämpfer,
WBK und Nachtsicht kommt mir nicht ins Haus.

Dachs
Man kann ja über alles witzeln etc, aber an Loden kommt imho nichts anderes heran. Lautlos, warm, wasserabweisend.
 
Man kann ja über alles witzeln etc, aber an Loden kommt imho nichts anderes heran. Lautlos, warm, wasserabweisend.
Ich verstehe ja als Laihe nur Bahnhof,freue mich aber durch ein Jäger meines Vertrauens über das erlegte Wild das ich bekomme sehr über die gute Qualität auch wen ich ich es von Fell ziehen muss.
 
Nett, dass hier auch mal etwas "geblödelt" wird. ;)
 
@Dachsmett 9.3x62 Wiedergeladen? Oder wie sollen wir das verstehen ? Das Kaliber steht auch noch auf meiner will-haben-Liste.
Jepp, mit Hornady ECX, bleifrei.... so sieht sie dann aus.
9,3-ECX.webp

Dachs
 
Man kann ja über alles witzeln etc, aber an Loden kommt imho nichts anderes heran. Lautlos, warm, wasserabweisend.
Loden ist schon gut, gibt es schon lange, aber wie so oft, wird bewährtes oft von neuem verdrängt.
Manchmal, weil es wirklich besser ist, manchmal wider besseren Wissens.
Deshalb werden traditionelle Jäger auch gerne mal als Lodenjockel bezeichnet.

Ich seit dem ich den JS habe einen Lodenrucksack, dieser wurde schon spöttisch als " Brauchtumskugel" betitelt.
Ich liebe ihn, völlig lautlos und super einsetzbar, es gilt: Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.
Für meine paar Meter im Revier einfach super, außerdem noch kein Verschleiß seit 1984.

Rucksack-kl.webp


Dachs
 
also - ich hab zwei Dinge zu erzählen. Ich bin ja mit der JJ dabei, sie zum ersten Schuß zu bringen. Auf ein lebendiges Stück Wild. :-)
Wir waren vorgestern, wieder auf dem Lieblingssitz für zwei, in der Hecke am Hang mit einem sehr weiten Blick in die Kuhwiesenweite. Nachdem wir an der gleichen Stelle letzte Woche ein SR erlegt haben und sie jetzt, nachdem sie den Ablauf auch mal live und in Echt mitbekommen hat, soweit ist, daß sie sagt, ja, ich will schießen. Also es hätte sein können. Wir haben beim Ankommen die Entfernungen gemessen, Probeanschläge, alles gut. Hätte passen können. Tja, wenn....

Leider war das Licht schon sehr alle, es war ihr zu dunkel um auf 80 Meter zu schießen. Vollkommen in Ordnung. Das ganze kombiniert mit der Erkenntnis, daß der Durchblick durch´s ZF mit Bifocallinsen ganz neue Sichtweisen bringt.... Wenn mann sich noch nie damit beschäftigt hat, gewinnt mann ganz neue Einsichten. :-) Ernsthaft, wer hat darüber schon mal nachgedacht? Ich für meinen Teil schieße ohne Brille, ZF kann das alles gut ausgleichen, aber wer hat jemals über dieses Thema nachgedacht?

Nächste Woche ein neuer Anlauf, Rehe laufen da wahrlich genug rum.

Dann kam noch eine Bestellung. Ein Reh. Also bin ich gestern los. Alleine. :-( Es kommen drei Rehe über die Kuppe und ziehen über die Weide den Hang runter auf mich zu. Unglaublich aber wahr, es gab eine Premiere. Ich jage seit ?15? Jahren, gestern ist mein erster Knopfbock gefallen. 16 Kilo. Und... Mir ist ein kleiner Fauxpas passiert. Ich hatte mit der JJ besprochen, wohin beim Reh schießen. Beim ersten Reh keine Experimente. Auf´s Blatt. Mitten drauf. Vergiß die Blätter, Sicherheit und Streßvermeidung geht vor. Während ich so ziele, erinnere ich mich an das Gespräch. Und ohne daß ich drüber nachgedacht hab, genau so hab ich geschossen. Ganz entgegen meiner Gewohnheit. Sonst immer tief in die Kammer. Genau auf´s Blatt - bumundum. Hat nichtmals mehr geschlegelt. Nichts. Bummundum. Wobei - macht ja gar nicht mehr bumm. Macht ja nur noch plopp.

1760119669267.webp
 
und... Ich hab Lepraknödel gemacht. Vom Reh.

2,5 Kilo Reh
1 Kilo Schweinebacke/ Speckbacke/Wamme - für den Fettanteil
2,5 Kilo Rehlebern

18 Gramm Salz, 14 Kochsalz, 4 Pökelsalz (ich mag es, wenn es bissi rosa innendrin ist)
2 Gramm Pfeffer
2 Gramm Zwiebelgranulat
2 Gramm Majoran
1 Gramm Knobigranulat
3/4 Gramm Muskat
3/4 Gramm Muskatblüte
1/2 Gramm Thymian
je 1/4 Gramm Ingwer und Kardamon

2 Eier auf´s Kilo und ein eingeweichtes Laugenbrötchen - Laugenbrötchen auch durchdrehen.

Nach Gefühl Möhren, Lauch, Sellerie und Fenchel. Durch die grobe Scheibe drehen, Fleisch, Fettanteil und Leber durch die 3er Scheibe. Auf 6 Kilo drei Bund Petersilie, die mit durchdrehen.

Was soll ich sagen - einfach sehr extrem geil.

Und an dieser Stelle mal wieder die Erkenntnis, Majoran ist ein geiles Zeug, verlangt aber nach genauem Hinsehen und Nachdenken. Machste eine Packung neu auf, reicht 1 Gramm, steht die seit einem (halben) Jahr in der Gewürzkiste, besser zwei nehmen. Aber - nicht machen - keine 2 Gramm aus einer frischen Packung, das ist zu viel.
 
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