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Käsefondue im DOpf?

Da setz ich mich mal dazu... :bierchips:
 
Das werde ich mir auch mal anschauen.
 
Update:
18:20 Uhr also 1 Stunde.
Der Käse verflüssigt sich lansam, die Masse hat nun eine Temp. von 47 Grad.

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Der Käse trennt sich:
Prise Natron und etwas in Kirschwasser gelöste Speisestärke ran!
 
Das ist eine Idee.
Käsefondue aus den kleinen Do`s.
Das steht in den nächsten Tagen als idyllisches Essen zu zweit bei uns sowieso an.
Da ich zwei kleine 0,75er habe passt das,
Da kann ich meinem Do eine extra Portion Kirschwasser geben.
LG
Rudi
 
Der Käse trennt sich:
Prise Natron und etwas in Kirschwasser gelöste Speisestärke ran!
Danke für den Tipp!
Das Kirschwasser wollte ich für später zum abschmecken aufheben, kommt aber mit etwas Stärke gleich hinein, Natron habe ich nicht da.

Update: Nach knapp 2 Stunden, liegt die Temperatur bei 57 Grad.
 
Update:
20:20 - 3 Stunden, langsam kriege ich Hunger!!
Die Temperatur liegt bei 66 Grad.

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Eigentlich ist Käsefondue kein low&slow beim Kochen, sondern beim Essen ...

Die rechte Käsesorte im Zutatenbild bei Dir ist etwas zu alt - das ist alles etwas grieselig.
Das ist keine sämige, homogene Konsistenz. Es hat sich das Fett bereits getrennt.
Versuche mal einen Spritzer Zitronensaft - kann man vielleicht noch retten.
 
Wir haben letztes Jahr gute Erfahrungen mit diesem Rezept von Chefkoch.de gemacht:

300 g Gruyère, fein gerieben
300 g Emmentaler, Schweizer, fein gerieben
1 Knoblauchzehe(n), erst halbiert und dann durchgepresst
300 ml Wein, weiß
1 EL Speisestärke
2 EL Kirschwasser
Pfeffer, weißer
1 Msp. Paprikapulver, edelsüß
1 Msp. Muskat, gerieben
 
Finish:
21:20 nach 4 Stunden ist eine Temperatur von 74 Grad erreicht, und ich habe noch immer Hunger, darum wird jetzt gegessen!
Einen schönen Abend
Gruß Werner
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@Cookaneer

Ok, verstehe ich, ich hatte mich auf die Aussage der Verkäuferin an der Käsetheke verlassen.

Gruß Werner
 
Ok, verstehe ich, ich hatte mich auf die Aussage der Verkäuferin an der Käsetheke verlassen.

Außerdem muss der Käse gerieben werden, die unterschiedlichen Sorten haben auch unterschiedliche Schmelzverhalten.
Der Käse muss auch unter ständigem Rühren schmelzen, damit er sich nicht in seine Bestandteile auflöst.

Das Natron (Bitte nur eine kleine Prise!) macht das Käsefondue etwas fluffiger und bekömmlicher.

Weisswein, Zitronensaft und Speisestärke beeinflussen die Konsistenz:
Der Käse muss langsam vom Löffel fliessen, sonst klappt das auch nicht mit den Brotstücken.
 
Ich oute mich als jemand, der lieber isst als groß Rezepte studiert, also habe ich für unseren Hock im Freien mit 6 Personen 2,5kg Fertig-Fondue aus der Migros geholt, dort ist Stärke, Wein und Kirsch schon drin.

Das ganze ging dann in den FT9, der im Kugelgrill stand. Im Grill brannte ein Trangia Spritus-Brenner auf dem Kohlenrost und der Dopf stand etwas erhöht auf drei Pflastersteinen.

Es hat bei 0 Grad Aussentemperatur etwa 45 Minuten gedauert, bis die Mischung fertig zum Verzehr war, dann wars aber sehr gut.

Die Putzerei danach war zwar nicht schlimm, aber zeitaufwändig.
Ich habe den Dopf auf den AZK gestellt und Wasser zum kochen gebracht. Dann mit dem Pfannenwender die angebrannte Kruste abgekratzt, der Rest ist ins Wasser geschmolzen.
Was dann noch übrig war wurde mit dem Stahlschwamm geputzt und er Dopf kurz neu eingebrannt.

Fondue aus dem Dopf hat aber einen Urigkeitsfaktor over 9000, der Spiritusbrenner hat genau die richtige Hitze gebracht. Musste halt zwischendurch nachgefüllt werden, aber der Kessel hält die Temperatur ja eine Zeit lang.
 
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