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Kätzchen - erster Freigang

morli019

Fleischesser
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,
bei mir wohnt seit 3 Wochen ein nun 3 Monate altes Kätzchen jetzt stellt sich mir die Frage wann ich es zum ersten Mal alleine ins Freie lassen sollte damit Sie auch wieder kommt bzw nicht davon läuft.

Momentan gehen wir mit Geschirr und Leine ins Freie, man merkt aber sie möchte mehr Freiraum

wie habt ihr das gemacht?
 
Ganz genau so! Erst mit Leine, später mit Spielzeug und ohne Leine. Irgendwann muss man seinen ganzen Mut zusammen fassen und lässt das Tier allein vor die Tür. Ich hoffe bei euch ist nicht soviel Verkehr.🤞
Hat bei unseren Jungs prima funktioniert. Unsere Tochter steht nun vor dem gleichen Problem. Bei ihrer Mieze scheint das so auch gut zu klappen.
 
Verkehr ist bei uns nicht so das große Problem alles Größeres Problem sehe ich eher die vielen Bäume, Wälder und Sträucher
 
Größeres Problem sehe ich eher die vielen Bäume, Wälder und Sträucher
Ein Traum für eine Katze :thumb1:
Und glaub mir, die haut nicht ab.
Außer ihr habt ihr bisher nichts zum fressen gegeben :D
 
Wir haben jetzt auch drei Hofkatzen bekommen. Der Plan war sie 14 Tage drin unterzubringen und sie dann raus zu lassen. Am zweiten Tag waren sie bereits ausgebrochen. Sie haben jetzt einen festen Futterplatz und wuseln den ganzen Tag auf dem Hof rum.
 
Ach...

Wir haben zwei Katzen damals mit 8 Wochen bekommen. Nach zwei Wochen wollten die raus, haben miauzt und alles zerkratzt.

Die kommen wieder, spätestens der Hunger treibt sie rein und zurück.
 
Die Katzen, welche ich hatte/habe sind nur ganz, ganz zögerlich in die weite Welt marschiert. Natürlich hatten sie immer die Eingangstür im Fokus. Selbst als sie wussten wie die Katzenklappe funktioniert waren sie Anfangs nie weit oder lange weg. Voraussetzung ist natürlich, dass zu Hause immer lecker Futter steht.
 
Vor dem Freigang soll jede Katze kastriert sein!
Eine rollige Katze oder potenter Kater schaut nicht nach rechts oder links, sondern nach der Erfüllung seiner Triebe. Blind für alles andere. Mit entsprechenden Unfallrisiko, nicht mehr heimfinden, Revierkämpfe und gedeckt heimkommen. Inklusive durch den Deckakt übertragbare Krankheiten.
Also Kastrationstermin zeitnah ausmachen. Mit 4 - 5 Monaten ist der beste Zeitpunkt.
Auch Katzen werden inzwischen immer früher geschlechtsreif.
Es ist inzwischen auch überholt, dass Katzen vorher rollig sein sollen und Kater sollen markieren. Jede Rolligkeit von Katzen ohne das sie gedeckt werden fördert die Entstehung von Mammatumoren. Und Kater, wenn sie erst einmal angefangen haben mit markieren - dann kann es sein, dass er nicht mehr damit aufhört nach der Kastration.
Was Du machen kannst um der Katze die Zeit zu verkürzen und das in der Wohnung bleiben schöner zu machen - eine gleichaltrige, gleichgeschlechtliche Spielpartnerin dazu. Dann hast Du den Spaß zwei Kleinteile zu beobachten: toben, rumrennen, im Knäul rumkugeln, Unsinn treiben, erschöpft zusammen einschlafen, sich die Öhrchen schlecken und eben Katzendinge tun - was Du als Mensch nicht leisten kannst.
 
Verkehr ist bei uns nicht so das große Problem alles Größeres Problem sehe ich eher die vielen Bäume, Wälder und Sträucher
Das ist eher kein Problem. Unsere Jungs haben alle Bäume 🌳 ausprobiert und hatten ihren Spaß dabei. Junge Miezen sind recht gut ins Frei zu entlassen. Das gute Futter treibt sie schon wieder nach Hause. Schlechter sieht es mit älteren Katzen aus. Die suchen schon mal ihr früheres zu Hause.
 
Zu dem, was die @Odenwälder Wintergrillerin schrieb, gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Ich möchte aber auch noch mal die Wichtigkeit der Kastration/Sterilisation unterstreichen. Und natürlich das Chippen. Transponder kann man ausprobieren, aber in der Regel ist man damit beschäftigt, den Transponder in irgendeinem Gebüsch zu suchen, während die Katze schon wieder zu Hause ist. Wir hatten unseren Miezen anfangs auch Halsbänder mit Adresse (Transponder gab es noch keine) angezogen, aber die "Verlustrate" war uns zu hoch.
 
Unsere Katzen hatten wir mit dem Rascheln einer Futterbox trainiert.
Funktionierte indoor sehr gut und haben sie gemäss Vorgabe Tierheim nach, ich weiss es nicht mehr, Wochen rausgelassen.

Alles kein Problem.

Mittlerweile, 7 Jahre später, hören sie auf Ruf ihres Namens oder einer bestimmten Pfeiffmelodie.
 
Mittlerweile, 7 Jahre später, hören sie auf Ruf ihres Namens oder einer bestimmten Pfeiffmelodie.
Unsere Katze erkennt uns anhand ihres Namens, des Wortes "Katze", Schlüsselklimpern, Rascheln mit dem Belohnungsfutter, anhand der Schritte und natürlich anhand des Klangs des Motorgeräusches unseres Autos. Nur beim Motorrad bleibt sie weg - ist mir eh recht.
 
Der Campingkater ist inzwischen ziemlich taub, wenn man ihn im Schlaf berührt, schreckt er hoch. Aber irgendwie kriegt er morgens mit, wenn ich aufstehe, meist sprintet er dann zur Tür. Er schläft die 2. Nachthälfte meist im Pavillon oder läuft noch rum.
 
Nennt mich altmodisch, aber ich habe meine Katzen immer bisher das erste halbe Jahr im Haus gelassen. Ja, es war ein Aufwand, den flutischigen Seifendingern durch die Türen zu entkommen, aber mit richtiger Schleusentechnik geht das. Nach dem halben Jahr kam die Kastration/Sterilisation, gechipt und registriert waren sie vorher schon, danach habe ich begleitend Ausgang gegeben und ihre Chips auch in der Außen-Katzenklappe registriert...

Und ja, es gibt Momente, an denen gnä Herr oder Madame mal eine oder zwei Wochen draußen rumstromert (vor allem im Frühjahr), aber nach der anfänglichen Sorge hat sich das eingependelt und sie kommen zuverlässig zu ihrem Dosenöffner nach Hause. Bei anderen gibt es Whiskas und so nen Krempel, bei mir kriegen sie handgeschnittene Leckerlis :)
 
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