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Kalträuchern : besser mit wenig oder mehr Rauch ?

Norddeutschergriller

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Moin aus dem Norden,
Habe vor 2 Stunden meine ersten Fleischstücke nach dem Pökeln und Durchbrennen in den Portland gehängt und unten meine Räucherschnecke von Barbecook reingestellt. Bisher glimmelt das alles vor sich hin - aber die Rauchentwicklung ist ziemlich mau.

Nun mach ich das das erste Mal und frage mich ob wenig oder viel Rauch besser ist ...

Auf der einen Seite liest man : das wichtigste ist Zeit und so lange räuchern bis die Farbe ok ist. Also Geduld haben.

Auf der anderen Seite zünden manche ihren Sparbrand an beiden Seiten an , zur Sicherheit und um mehr Rauch zu haben.

Gibt es irgendwas was gegen längeres Räuchern mit wenig Rauch spricht ? ( habe zur Zeit halt nur das Equipment, kann den Portland aber leicht jeden Tag anschmeissen, das eilt nicht )

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Pandomo

Still geduldeter Frauenbeauftragter
R.I.P.
Das mit der Rauchmenge ist immer so eine Sache.
Mir wäre nun diese Räucherschnecke etwas zu wenig wenn nur an einer Seite gezündet.
Mein Sparbrand hat etwa 5x4x4cm Querschnitt und etwa einen Meter Länge (in drei Windungen).
Das passt zu meinem Räucherschrank Volumen und Zugverhalten ganz gut.

Ausprobieren ist angesagt und lieber etwas weniger Rauch als zuviel.
man kann immer noch einen Durchgang nachholen, nur was drin ist drin. :-)
 

NorthWalker

Grillkaiser
R.I.P.
Als Schutz gegen tropfendes Kondenswasser reicht auch Pappe mit 1 oder 2 Küchenpapieren drauf zum aufsaugen. Da du mit max. 25 Grad räucherst kann da nichts brennen, es muß also kein Metall sein. Würde ich auch nur benutzen wenn sich wirklich Kondensat bildet.
 
OP
OP
Norddeutschergriller

Norddeutschergriller

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Faustregel: Da beim Kalträuchern über einen längeren Zeitraum geräuchert wird, brauchst du nicht mehr Rauch wie von einer glimmenden Zigarette, das reicht aus.

Soviel ist es schon ungefähr. War eben noch mal gucken, die Räucherspirale brennt da gemütlich vor sich hin .. wenn ich das hochrechne bzw abschätze komme ich auf 8 Stunden Rauch, hört sich für mich zur Zeit perfekt an.

Temperatur (Maverik ) zeigt 19 Grad
 
OP
OP
Norddeutschergriller

Norddeutschergriller

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Als Schutz gegen tropfendes Kondenswasser reicht auch Pappe mit 1 oder 2 Küchenpapieren drauf zum aufsaugen. Da du mit max. 25 Grad räucherst kann da nichts brennen, es muß also kein Metall sein. Würde ich auch nur benutzen wenn sich wirklich Kondensat bildet.
Pappe mit ein wenig Zewa habe ich Gitter oben drüber, ist aber nicht auf dem Bild
 
Faustregel: Da beim Kalträuchern über einen längeren Zeitraum geräuchert wird, brauchst du nicht mehr Rauch wie von einer glimmenden Zigarette, das reicht aus.
Ich will Dir nicht auf die Füße treten - sicherlich, wenn man Gefallen daran hat, tagelang zu räuchern, klappt das.
Not tut es aber nicht.
So ein Sparbrand ist in meinen Augen ein unnötiges Spielzeug. Einfach eine vernünftige "Line", handbreit und handhoh aufs Blech geschüttet und an einer Seite entzünden - raucht hervorragend über Stunden mit genau der Menge an Rauch, wie es von Nöten ist. Räuchern ist in erster Linie keine Zeitfrage, sondern eine Frage vom Grad der Rauchaufnahme am Räuchergut. Pfefferbeißer hat man so in 6 bis 10 Stunden fertig geräuchert. Und wenn die Farbe noch nicht so ist, wie man will, dann steckt man eben noch mal Räuchermehl an.
Ich räuchere lieber "rauchoptimiert" und nicht in homeöpathischen Dosen. Wenn ich mir überlege, ich sollte 700 Pfefferbeißer, so viele passen in meine Räucherkammer, 3 oder 4 mal rein und rausnehmen ?? - Nee, danke. Einmal richtig Rauch, und gut ist. Auch will nicht jeder schwarzgeräucherte Ware, manche, bzw. eigentlich sehr viele, mögen einen dezenten Rauchgeschmack.
Einen festen Fahrplan fürs Räuchern im Hobbybereich gibts eh nicht. Neben allen Büchern, Tipps und Hören/Sagen ist Erfagrung im Umgang mit seinem Räucherofen/-schrank der beste Garant für gelungene Räucherware.
 

NorthWalker

Grillkaiser
R.I.P.
Nein, du trittst mir nicht auf die Füße, es gibt ja verschiedene Wege die nach Rom führen. Ich bevorzuge die „Zigarettenrauch“-Methode beim Kalträuchern. Vielleicht auch weil ich noch nicht so lange kalt räuchere, da hast du sicher mehr Erfahrung wie ich. Mit dieser Methode klappt es für mich persönlich am besten.

Was den Sparbrand betrifft: Das ist Ansichtssache, denn vom Prinzip her isses egal was du nimmst. Ob nun einen gekauften Sparbrand oder z. B. ein olles Backblech aus irgend einem Backofen. Hauptsache es ist genügend Räuchermehl drin/drauf das für ausreichenden und durchgehenden Rauch sorgt, beides erfüllt seinen Zweck.

700 Pfefferbeisser zig mal rausnehmen und wieder rein in den Räucherofen, dazu hätte ich auch keine Lust. Aber sage mal, alter Schwede, wo lässt du die alle, oder verkaufst du die? Wer soll die alle essen? :messer:
 
OP
OP
Norddeutschergriller

Norddeutschergriller

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Ok, also ich ziehe für mich bis hierher erstmal den Schluss das es zumindest nicht schadet mit wenig Rauch zu räuchern. Dauert halt ein bischen länger, aber als Beginner macht mir das nicht so viel aus
 

NorthWalker

Grillkaiser
R.I.P.
Nein, das schadet nicht. Und da ich auch nicht vorhabe z. B. 700 Würste auf einmal zu räuchern, habe ich auch kein Zeitproblem. Jeder wie er mag :-)
 
700 Pfefferbeisser zig mal rausnehmen und wieder rein in den Räucherofen, dazu hätte ich auch keine Lust. Aber sage mal, alter Schwede, wo lässt du die alle, oder verkaufst du die? Wer soll die alle essen?
700 ist so eher ein unteres Wochenmittel. :-)
So viele brauche ich pro Jahr nicht. Für meine Family reichen so ca. 200 bis 300 pro Jahr. Es sind Pfefferbeißer vom Wildschwein. Ich mache das für meinem Kumpel. Ist ein Service für unsere Jägerschaft. Positiver Nebeneffekt - unserer Wildbret ist somit immer gesichert.
Mein Kumpel ist Fleischermeister. Der macht die Vorarbeiten - abschwarten, zerlegen und zuschneiden. Wolfen, füllen, räuchern und anschließend vakuumieren mache ich größtenteils, weil er sonst einfach nicht nachkommt. Mein Lohn: Das ein oder andere Stück Wildbret ;-) , weil die Jäger wirklich nur ein kleinen Unkostenbeitrag entrichten - bei Lohnarbeit würden die sonst Tränen in die Augen bekommen.
In 2016 haben wir ungefähr 1 Tonne Wildschwein-Pfefferbeißer gemacht. Sind ca. 12500 Pfefferbeißer. ein riesen Berg :-D
Wenn wir das nächste Mal für mich welche machen, dann frage ich ihn, ob ich es dokumentieren darf - das Rezept ist nämlich seins, und ohne Zustimmung gebe ich es nicht weiter. Außerdem wollen wir mal ne neue Rezeptur ausprobieren.
Kleine Serien für mich oder zum Ausprobieren mache ich dann bei mir, denn 2 oder 3 kg würde ich in seinen Maschinen nicht wieder finden. :-D
 
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