Nachdem es ja gestern nur für eine Fertigpizza reichte - es sei uns verziehen nach 3 Stunden intensivem Holzscheit-Hin-und-Her-Packen -, sollte es heute mal wieder was Richtiges zum Essen geben.
Es wurde das:
, nein, dass war heute Nachmittag ein Mitbringsel vom Testen (im Nebenzimmer eines altdeutschen münsterländischen Cafés).
Es wurde vielmehr das:
, ja, aber hier seht ihr nur die Zutaten.
Dazu in Textform zunächst die Mengen (für den ft4,5 - waren 4,5 wie passend
- Portionen):
- 750 g Hähnchenbrustfilet (alternativ Schweinefilet)
- 75 ml BBQ-Sauce
- 2 große Zwiebeln
- 10 Cocktailtomaten
- 2 rote Paprika
- Saft von 1 Zitrone
- Chiliflocken (oder 1 klein gehackte frische Chili)
- 2 bis 3 Knoblauchzehen
- 1,5 cm Ingwer
- 1 Eßl. brauner Zucker
- 1/4 Tl. grober Pfeffer
- 1/2 Tl. Piment
-1/4 Tl. Zimt (Edit hat mich heute beim Resteessen darauf hingewiesen, dass der Zimt „nachreift“, daher wohl lieber weniger nehmen!)
- 1 Tl. Muskat
- 1 gehäufter Tl. Honig
- 5 cl Rum
- 30 ml Sojasauße
- 120 ml O-Saft
- 2 Korianderzweige
- 2 gehäufte Eßl. Tomatenmark
- 120 ml Sahne
- 2 bis 3 Frühlingszwiebeln
Ist schon eine interessante Mischung, dachte ich mir. Das muss daher ausprobiert werden!
Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt
. Ok, notfalls ist ja vielleicht noch eine Fertigpizza in der Truhe
.
Da ja Koriander bei manchen Europäern (wegen deren Gene) seifig schmeckt, hatten wir die Wahl: ein Blatt probieren und vielleicht eine gewaschene Mundhöhle haben oder Augen zu und durch - wie schon gesagt: wer nicht wagt, der …
Ok, wir haben nicht gewagt und die vorherige Kostprobe genommen.
, wenn man es genau nimmt, war das ja auch durchaus ein Wagnis - wer beißt schon bewusst herzhaft in ein Stück Seife?
Fazit: mein Mann und ich scheinen keine waschechten Europäer zu sein
. Der Koriander schmeckte uns erst scharf, dann zitronig, aber nicht seifig.
(Ironie an) Und dabei hatte ich mich schon so auf Dove, Nivea und Konsorten gefreut (Ironie aus).
Aber genug des Vorgeplänkels
.
Nun die harten Fakten:
Es musste erst geschnippelt werden, Zwiebeln in 1/2 cm dicke Ringe, Paprika in mundgerechte Stücke, Knoblauch und Ingwer in kleine Bröckchen.
Auch wenn ihr Fotos liebt: ich erspare euch dazu welche. Ich denke, jeder weiß, wie das alles aussieht
.
Dann kamen der Zitronensaft und die Zutaten von Chiliflocken bis Korianderzweige (lt. obiger Liste) in einen hohen Becher und wurden mit einem Pürierstab zu einer homogen braunen Suppe verarbeitet.
Habe ich schon erwähnt, dass die Bestellkarte für die Pizzeria und das Telefon in Reichweite lagen
?
Die Suppe schmeckte undefinierbar, aber doch viel besser als anfänglich vermutet.
Bestellkarte konnte zurück in die Schublade und Telefon zurück zur Ladestationen.
Jetzt konnte das Fleisch angebraten werden (diesmal haben wir mal keine Kohlen, sondern unseren Grill - für‘s Anbraten den Seitenbrenner - benutzt) …
… und der wieder etwas abgekühlte und vom Bratfett grob befreite Dopf beschichtet werden.
Zuerst eine Lage Zwiebeln, dann darauf die Hähnchenfiletstücke, die nun mit der BBQ-Sauße bestrichen wurden, …
… bevor die Cocktailtomaten und die Paprikastücke drauf kamen.
(Spoiler: die Cocktailtomaten tue ich das nächste Mal erst später dazu, weil sie leider doch etwas verkocht waren)
Jetzt habe ich mutig diese braune Flüssigkeit in den Dopf gekippt …
... und den Dopf geschlossen.
, auch der ft4,5 (wie schon die fp30) passt super in den Ausschnitt der GBS des Weber-Grills.
Als wir den Grill neu hatten, haben wir damals den Edelstahlrost (nach einem Tipp hier im Forum
) zersägt, damit der GBS-Ausschnitt genau über der Sear-Station liegt.
Heute wurden die Einzelteile neu verpuzzlet, damit der Dopf schön mittig stand.
Denn wir brauchten indirekte 200 Grad-Temperatur (lt. Deckelthermometer) für zunächst 30 min.
Nach den 30 min landeten das Tomatenmark, die Frühlingszwiebeln und die Sahne im Dopf …
… wurden verrührt (jetzt wäre wohl auch der richtige Zeitpunkt für die Cocktailtomaten gewesen, damit diese einfach nur heiß und nicht zerkocht gewesen wären) und alles durfte bei offenen Deckel ( Dopf und Grill) noch für 10 min vor sich hin köcheln.
Zwischenzeitlich habe ich Basmatireis als Beilage zubereitet und schließlich angerichtet.
Fazit:
Ein sehr interessantes scharfes Gericht, das uns so gut geschmeckt hat, dass es wiederholt wird
.
Einfach mal was ganz anderes.
Wir haben gewagt und gewonnen
.
Aber ganz ehrlich: an die Putensteaks in Champignons-Pfeffer-Rahmsoße
kam dieses Gericht nicht ganz ran.
Danke an euch für‘s Reinschauen.
Ich hoffe, ich habe den ein oder anderen neugierig machen können.
Es wurde das:
, nein, dass war heute Nachmittag ein Mitbringsel vom Testen (im Nebenzimmer eines altdeutschen münsterländischen Cafés).Es wurde vielmehr das:
, ja, aber hier seht ihr nur die Zutaten.Dazu in Textform zunächst die Mengen (für den ft4,5 - waren 4,5 wie passend
- 750 g Hähnchenbrustfilet (alternativ Schweinefilet)
- 75 ml BBQ-Sauce
- 2 große Zwiebeln
- 10 Cocktailtomaten
- 2 rote Paprika
- Saft von 1 Zitrone
- Chiliflocken (oder 1 klein gehackte frische Chili)
- 2 bis 3 Knoblauchzehen
- 1,5 cm Ingwer
- 1 Eßl. brauner Zucker
- 1/4 Tl. grober Pfeffer
- 1/2 Tl. Piment
-1/4 Tl. Zimt (Edit hat mich heute beim Resteessen darauf hingewiesen, dass der Zimt „nachreift“, daher wohl lieber weniger nehmen!)
- 1 Tl. Muskat
- 1 gehäufter Tl. Honig
- 5 cl Rum
- 30 ml Sojasauße
- 120 ml O-Saft
- 2 Korianderzweige
- 2 gehäufte Eßl. Tomatenmark
- 120 ml Sahne
- 2 bis 3 Frühlingszwiebeln
Ist schon eine interessante Mischung, dachte ich mir. Das muss daher ausprobiert werden!
Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt
. Ok, notfalls ist ja vielleicht noch eine Fertigpizza in der Truhe Da ja Koriander bei manchen Europäern (wegen deren Gene) seifig schmeckt, hatten wir die Wahl: ein Blatt probieren und vielleicht eine gewaschene Mundhöhle haben oder Augen zu und durch - wie schon gesagt: wer nicht wagt, der …
Ok, wir haben nicht gewagt und die vorherige Kostprobe genommen.
Fazit: mein Mann und ich scheinen keine waschechten Europäer zu sein
(Ironie an) Und dabei hatte ich mich schon so auf Dove, Nivea und Konsorten gefreut (Ironie aus).
Aber genug des Vorgeplänkels
.Nun die harten Fakten:
Es musste erst geschnippelt werden, Zwiebeln in 1/2 cm dicke Ringe, Paprika in mundgerechte Stücke, Knoblauch und Ingwer in kleine Bröckchen.
Auch wenn ihr Fotos liebt: ich erspare euch dazu welche. Ich denke, jeder weiß, wie das alles aussieht
Dann kamen der Zitronensaft und die Zutaten von Chiliflocken bis Korianderzweige (lt. obiger Liste) in einen hohen Becher und wurden mit einem Pürierstab zu einer homogen braunen Suppe verarbeitet.
Habe ich schon erwähnt, dass die Bestellkarte für die Pizzeria und das Telefon in Reichweite lagen
?Die Suppe schmeckte undefinierbar, aber doch viel besser als anfänglich vermutet.
Bestellkarte konnte zurück in die Schublade und Telefon zurück zur Ladestationen.
Jetzt konnte das Fleisch angebraten werden (diesmal haben wir mal keine Kohlen, sondern unseren Grill - für‘s Anbraten den Seitenbrenner - benutzt) …
… und der wieder etwas abgekühlte und vom Bratfett grob befreite Dopf beschichtet werden.
Zuerst eine Lage Zwiebeln, dann darauf die Hähnchenfiletstücke, die nun mit der BBQ-Sauße bestrichen wurden, …
… bevor die Cocktailtomaten und die Paprikastücke drauf kamen.
(Spoiler: die Cocktailtomaten tue ich das nächste Mal erst später dazu, weil sie leider doch etwas verkocht waren)
Jetzt habe ich mutig diese braune Flüssigkeit in den Dopf gekippt …
... und den Dopf geschlossen.
Als wir den Grill neu hatten, haben wir damals den Edelstahlrost (nach einem Tipp hier im Forum
Heute wurden die Einzelteile neu verpuzzlet, damit der Dopf schön mittig stand.
Denn wir brauchten indirekte 200 Grad-Temperatur (lt. Deckelthermometer) für zunächst 30 min.
Nach den 30 min landeten das Tomatenmark, die Frühlingszwiebeln und die Sahne im Dopf …
… wurden verrührt (jetzt wäre wohl auch der richtige Zeitpunkt für die Cocktailtomaten gewesen, damit diese einfach nur heiß und nicht zerkocht gewesen wären) und alles durfte bei offenen Deckel ( Dopf und Grill) noch für 10 min vor sich hin köcheln.
Zwischenzeitlich habe ich Basmatireis als Beilage zubereitet und schließlich angerichtet.
Fazit:
Ein sehr interessantes scharfes Gericht, das uns so gut geschmeckt hat, dass es wiederholt wird
Einfach mal was ganz anderes.
Wir haben gewagt und gewonnen
Aber ganz ehrlich: an die Putensteaks in Champignons-Pfeffer-Rahmsoße
kam dieses Gericht nicht ganz ran.
Danke an euch für‘s Reinschauen.
Ich hoffe, ich habe den ein oder anderen neugierig machen können.




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, mit eine der schärfsten Chili der Welt. Da wird dann wohl das Schwenken der Chili über‘m