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Kaufberatung Steakmesser

Hi Tobi, hi Grillbird,
das freut mich. Gebt mal Rückmeldung, ob euch die Messer gefallen.

Viele Grüße
Waldi
Hi Waldi,

Gestern war es dann endlich soweit und eines der Messer kam zum ersten Mal zum Einsatz. Es liegt super in der Hand, der Holzgriff fühlt sich angenehm und wertig an und es hat ein gutes Gewicht. Es ist super scharf und gleitet nur so durch das Fleisch. So macht schneiden Spaß. Optisch gefällt es mir auch sehr gut. Durch den Holzgriff ist es einfach zeitlos und die Farbe vom Holz finde ich auch sehr schön. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Preis/Leistung stimmt hier auf jeden fall. Absolute Empfehlung für alle die ein sehr gutes und preiswertes Steakmesser suchen. Ich bin rundum zufrieden. 👍🏻

In der beiliegenden Infokarte steht noch das man das Holz immer mal wieder mit etwas Öl einreiben soll. Kannst du da ein Öl empfehlen welches man dafür nutzen sollte?

Gruß Tobias
 
In der beiliegenden Infokarte steht noch das man das Holz immer mal wieder mit etwas Öl einreiben soll. Kannst du da ein Öl empfehlen welches man dafür nutzen sollte?
Hier bittet sich Kamelienöl an, da es auch lebensmittelecht ist. Wenn nicht, kannst du auch Leinöl oder dergleichen nehmen.
 
In der beiliegenden Infokarte steht noch das man das Holz immer mal wieder mit etwas Öl einreiben soll. Kannst du da ein Öl empfehlen welches man dafür nutzen sollte?
Ich habe mir vor Kurzem bei MondoGusto das Windmühlenmesser Holzpflegeoel und noch Ballistol in der niedlichen kleinen Windmühlenmesser-Flasche mitbestellt.

Das Holzpflegeoel ist aus Jojobaoel.
 
Hey @Tobi, klasse, dass dir die Messer gefallen! Ölmäßig kannst du nicht viel falsch machen. Es geht darum, dass das Holz nicht zu trocken wird. Kamelienöl ist sehr gut, Nussöle z.B. Erdnussöl gehen aber auch, wenn du sie nicht zu dick aufträgst.

Viele Grüße und viel Freude mit den Messern,
Waldi
 
Ballistol Balsin Schaftöl... mein 'Holzöl' der Wahl....
 
Ich brauchs nicht ganz so aufwändig.
Dieses Set habe ich 2 x zu Hause und bin damit superzufrieden.

=> https://www.galaxus.de/de/s2/produc...enstahl-eichenholz-holzkiste-12-stueck-438154

Anhang anzeigen 3001150
Dito. Habe davon auch 2 Kisten und bisher hat sich noch niemand beschwert, wenn es Steaks gab.

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Mach dir mit dem Öl keinen Kopf, nimm was da ist. Wichtiger ist guter Wetzstab, damit das Messer lange scharf bleibt.
Steakmesser, zumindest meine haben einen Wellenschliff. Da wäre ich mit dem Wetzstab vorsichtig.

Wenn du nen Vakuumierer hast , pack die Messer mit Rapsöl ein und vakuumiert sie für nen Tag. Damit hab ich auch mein Nudelholz bearbeitet. Das hat in 48 Stunden glatt 700 ml Rapsöl gesoffen und hat nun einen teigabweisenden Effekt 🤣

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Leute echt. Wie oft denn noch? Für Holz nimmt man ein Öl, das mit der Zeit a u s h ä r t e t. Und da ist an erster Stelle Leinöl und Leinölprodukte zu nennen. Also Leinölfirnis, Hartöl, Standöl, Teaköl...Der Unterschied ist nur, dass bei Leinölprodukten noch Terpentinbalsam (Halböl) für tieferes Eindringen, Sikkative (Trocknungsmittel) beigemischt sind, oder/und das Öl gekocht wurde um den Aushärtungsprozess anzustoßen. Außerdem ist Walnussöl und Tungöl noch ein Öl das "trocknet". Alle Zusätze zu Leinöl bewirken im Prinzip bloß, dass das Aushärten schneller von statten geht. d.h. wer Zeit hat kann auch stinknormales Leinöl vom Supermarkt nehmen. Da kosten 250ml ca. 1,50€ (war früher auch billiger). Und für Messergriffe reicht das Jahre. Die erste Ölung sollte großzügig erfolgen. Dann nach 2 Tagen nochmal ölen. Dann zwei Wochen warten (benutzen ist kein Problem) und nochmal ölen. Man merkt schon, dass jede Ölung weniger Öl erfordert. Das Ölen kann man dann ab und zu wiederholen. Fertig ist ein Griff dann, wenn ein zwei Tropfen Öl (oder ölige Hände) zur Behandlung ausreichen. Bei manchen Hölzern merkt man es auch daran, dass sich ein schwacher Glanz einstellt. Das Leinöl darf übrigens gerne ranzig werden. Man nennt das dann "Standöl". Es wird dickflüssiger, weil die Reaktion mit UV-Licht und Sauerstoff schon teilweise stattgefunden hat. Standöl "trocknet" schneller und die Oberfläche bekommt schneller einen Seidenglanz.

Aufgrund des hohen Gehalts an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren härten Leinöle aus und werden seit Jahrhunderten als Bindemittel für Pigmente zur Herstellung von Ölfarben eingesetzt. Die Aushärtung ist ein oxidativer Polymerisationsprozess, der sich in Abhängigkeit von Sauerstoff, Licht, Temperatur, Luftfeuchte und Zuschlagstoffen mit katalytischen Eigenschaften (Sikkative) über Tage bis Jahrzehnte hinziehen kann. Dabei lagert sich Luftsauerstoff an die Doppelbindung der ungesättigten Fettsäuren an und es kommt im Weiteren zu einem komplexen Ablauf chemischer Reaktionen, der die Vernetzung der einzelnen Moleküle zur Folge hat. Das polymere Endprodukt heißt Linoxyn und ist u. a. der Ausgangsstoff des Linoleums. Das Volumen des Bindemittels Leinöl nimmt durch Oxidation (Aufnahme von Sauerstoff) zu und bei der nachfolgenden Polymerisation wieder ab.

Leinöl/ gekochtes Leinöl im Test - Schutz und Aushärtung für jeden verständlich erklärt
 
Grrr. Von Explosionsgefahr hat auch niemand gesprochen. Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblummenöl usw. ist aber suboptimal, weil es Ewigkeiten dauert bis es aushärtet (wenn es das überhaupt tut) und währenddessen ist das Öl eben flüssig und wird ausgewaschen. Auch Wasser wird nicht so gut abgewiesen. Außerdem wird die Holzoberfläche nicht hart. Mit anderen Worten: Der Holzgriff explodiert zwar mit Olivenöl nicht, aber bringen tut es auch nichts. Und bei dem Preis gibt es aus meiner Sicht kein Argument kein Leinöl (Walnussöl, Tungöl zu nehmen) zu nehmen.
 
Ich hab noch eine Ergaenzung zu dem Jojobaoel, das die Windmuehlen benutzen. Ich habe ein PDF gefunden, das wohl von dort stammt. Da steht:

Windmühlenmesser-Holzpflege-Öl
Jojoba und ätherisches Zitronenöl
Unser Holzpflegeöl besteht aus Jojoba-Öl, angereichert mit etwas
ätherischem Zitronen-Öl, beides aus kontrolliert biologischem Anbau.
Es ist hervorragend geeignet zur Pflege unserer Holzgriffe und Holz-
bretter. Durch seine Eigenschaft als flüssiges Wachs zieht es zum einen
schnell ein, legt aber gleichzeitig nach Antrocknung einen hauchfeinen
Wachsfilm auf das Holz, und gibt diesem dadurch einen besonderen
Schutz gegen Feuchtigkeit. Diesen Effekt kann man auch sehr gut bei
schon stärker gebrauchten Holzgriffen und -brettern beobachten.

Ein wenig Geschichte...
Die Jojoba-Pflanze ist ein immergrüner Strauch, der ca. 2 bis 2,50 m
hoch wächst und in Wüsten oder Halbwüsten gedeiht. Obwohl ein
Strauch, hat sie eine Pfahlwurzel, die bis zu 10 m tief in die Erde wächst
und sie kann bis zu 200 Jahren alt werden. Sie wird in verschiedenen
Ländern Südamerikas und Nordafrikas angebaut.
Das Wachs wird aus den Samen des Strauches gewonnen. Durch Pressen
erhält man ein klares, gelb bis braunes Öl (flüssiges Wachs). Es ist das
einzige flüssige natürliche Wachs. Der Geruch ist sehr dezent. Jojoba-Öl
wird nicht ranzig, da es eben ein Wachs ist und keine Fette enthält. Es
ist bis zu 25 Jahren haltbar.
 
Zur Hand- und Hautpflege mag das Jojobaöl von der Windmühle ja in Ordnung sein. Wer unbedingt einen Messergriff braucht, um seinen Händen ein wenig Pflege zukommen zu lassen - ist zwar ein wenig umständlich - aber bitteschön - jeder wie er mag. Aber bitte nicht denken, man würde seinen Messergriffen damit ein besonderes Wellnesprogramm angedeihen lassen. Das flüssige Wachs wäscht sich genauso aus wie das nichthärtende Öl. Und die Oberfläche des Holzes wird ebenfalls nicht hart. Wer unbedingt Wachs will, kann seinen Griff in flüssiges Bienenwachs oder Stearin/Paraffin stellen und einziehen lassen. Stearin/Paraffin ist aus mir unerklärlichen Gründen verpönt, weil es ein Erdölprodukt ist :rolleyes:. Stearin wird nicht ganz so dunkel wie das gelbliche Bienenwachs. Der Vorteil ist, dass Wasser nicht mehr eindringen kann. Oberflächenhärte wird nicht erreicht.

Wer auch Oberflächenhärte will, kann sich ein Leinöl/Wachsgemisch machen. Das Wachs braucht man nur um eine cremeartig feste Konsistenz zu erreichen. 5% Carnaubawachs für die Härte etwa 20% Bienenwachs oder Stearin, der Rest Leinöl. Durch das Leinöl härtet die Oberfläche ebenfalls aus.

Stinknormales Leinöl halte ich trotz allem für die beste Lösung, weil 1. dringt tief ein (notfalls etwas anwärmen) 2. es härtet aus 3. es ist vergleichsweise günstig 4. es ist essbar, daher ungiftig. Das Holzpflegeöl kostet 20€ für 50 ml, der Liter kostet also 20x20€= 400€, Leinöl kostet 4x 1,5-2€ als 6-8€ der Liter. Das Windmühlenöl kostet also das 50-66 fache :o. Und das ist imho übelste Geldmacherei. Irdendwo hört der Spaß auch auf.:ranting:Böse Windmühle, aus! :bash:
 
Ich mische zu Leinöl, etwas Bienewachs und Carnubawachs hinzu.
Nutzen wir auch auf unserem Team-7 Walnussholz-Tisch/Stühle.
Halten tue ich es in Einmachgläsern vakuumiert oder mit Argon befüllt - dennoch muss ich gelegentlich auch mal eine "folie/haut" abziehen - ist halt so.
leicht mit Föhn erwärmt kann es aufgetragen und dann einpoliert werden.
stinkt nicht, ist essbar, schützt, ich sehe keinen Grund der für was anderes Spricht.
 
Ich?
Niemals!
Ich steige gerade auf Leinöl um, meine Mutter hat hinten im Schrank noch 2018 abgelaufenenes Leinöl gefunden, kaltgepresst und Bio. :D
Hier ein paar Messer, die ab jetzt endlich ordentlich geölt werden.
Hoffentlich explodieren sie nicht. :D
Die 2 Herder und das La Fourmi drunter sind ca. 20 Jahre alt, das Brotzeitmesser habe ich seit 40 Jahren, das wurde aber sonstwo ausgemustert, ist also eher 50 oder 60 Jahre alt.
Das kleine schwarze habe 1987 im Ikea gekauft, da war die Klinge noch bauchig.
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4 Jahre alt? Na dann müsste das Leinöl ja jetzt richtig schön ranzig und ein bisschen dickflüssiger sein. Bei mir war das jedenfalls so. Das Glas mit Schraubdeckel hat außen und innen einen gelben harten Überzug bekommen. Wenn man einen Pinsel nimmt muss man übrigens mit Spritzern aufpassen. Was sich erst ganz easy abwischen lässt, lässt sich nach ein paar Monaten nur noch schwer abkratzen. Man sieht die Spritzer erst gar nicht. Wenn man einen Lappen nimmt, kann man ihn hinterher übrigens mit Spüli auswaschen oder sonst einem Fettlöser. Wenn man das nicht macht, wird der Lappen hart und es sollen sich Lappen auch schon entzündet haben. Ob wohl das nicht so einfach ist, so eine Entzündung herbeizuführen. Schon wenn man den Lappen ausbreitet, wird die Wärme gut abgeführt. Aber sicher ist sicher. Wenn der Mülleimer brennt ist das nicht so toll.
 
Na dann müsste das Leinöl ja jetzt richtig schön ranzig und ein bisschen dickflüssiger sein
Nein, geht noch, schmeckt auch noch, soweit Leinöl überhaupt schmecken kann, mir schmeckt das nie, auch nicht frisch.
Meiner Mutter offensichtlich auch nicht. :D

Das mit den Spritzern kenne ich, ich habe in der Küche einen Schrank mit Le Tonkinois eingelassen.
Das besteht hauptsächlich aus Leinöl und Tungöl, ist sicher auch prima als Grifföl zu verwenden, ist nach EN 71 (Spielzeugnorm) geprüft und gibt es auch in Bio. :thumb2:
Schneidbrett habe ich mal mit dem Tonkinois behandelt, das ist prima.
 
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