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Klimasünde Fleisch

Vom Menschen-gemachten-Klima bin ich wet entfernt, weil nicht bewiesen

Nicht gemacht, aber durchaus beeinflußt. Wenn Du Deine nähere Umgebung ansiehst und mal mit Bildern oder Erinnerungen von vor 30 oder mehr Jahren vergleichst, würdest Du behaupten die Veränderungen sind nur marginal oder deutlich sichtbar? Der Mensch ist das mit Abstand effektivste Lebewesen auf der Welt bezüglich der Eroberung von Lebensraum. Es gibt de facto (fast) keine Zone / Region auf der Welt, wo keine Menschen leben. Das hat er nur geschafft, weil er die Umgebung und damit die unmittelbare Umwelt zu seinen Gunsten verändert hat. Das wiederum geht aber mit erheblichen Eingriffen in die Natur und somit mit deutlichen Veränderungen einher. Und bei dem rasanten Anstieg der Weltbevölkerung ist eine Beeinflussung mindestens indirekt nicht mehr von der Hand zu weisen. Nichts desto trotz liegt es in der Natur der Sache, daß es sich so entwickelt. Der Mensch als den Tieren zugehörig ist nun einmal Bestandteil der Natur und beeinflußt sie. An und für sich ist es völlig banal, denn wir reden hier nämlich um Probleme, die am Ende das Fortbestehen des Menschen betreffen. Und dieser wäre nun wahrlich nicht die erste Spezies, die auf der Welt ausgestorben wäre. Trotzdem wird die Natur bestehen bleiben, halt ohne uns. Und sie wird sicher auch dann wieder ganz anders aussehen.

...... oder wäre es so oder so gekommen.

Das fällt eindeutig in den Bereich der Spekulation und ist leider nicht nachvollziehbar. Denn man kann unsere Spezies ja nun einmal nicht wegdiskutieren. Und ohne uns würde sich diese Frage gar nicht stellen. :-)
 
@John F da gebe ich Dir Recht, allerdings gibt es da auch verschiedene Sichtweisen drüber, über die man gerne ja diskutieren kann und soll. Unbestritten ist für mich das es den Klimawandel gibt, ebenso unbestritten für mich ist das selbst Ameisen besser organisiert sind wie die dumme Spezies Mensch. Man kann sich immer die Frage stellen was tun wir userem Planeten, der Tierwelt, der Umwelt an. Reden kann die Politik, das machen die schon Jahrzehnte, passieren tut nix und nur im kleinen eigenen Mikrokosmos kann man eben drauf achten. Es gibt eben zu viel Lug und Trug und eigene Interessen die das ganze eben so schwierig machen, von den sinnlosen Kriegen mal ganz abgesehen. Wenn die Menschheit mal so viel Energie in nützliche und gute Dinge investieren würde anstatt sich zu zerstören, das wär mal was...............träumen darf man ja ;)
 
Wenn die Menschheit mal so viel Energie in nützliche und gute Dinge investieren würde anstatt sich zu zerstören, das wär mal was...............träumen darf man ja ;)
Ich habe Deinen vorherigen Beitrag schon verstanden. Interessant ist aus meiner Sicht eigentlich immer auch die Frage: Für wen nützliche und gute Dinge tun? Letztendlich dreht sich diese Problematik doch nur um den menschlichen Selbterhalt. Ob es nun aus wirtschaftlicher, ökologischer oder ethischer Sicht betrachtet wird macht eigentlich nur einen Unterschied für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Wir Menschen neigen aufgrund unserer enormen Anpassungsfähigkeit leider sehr schnell dazu zu vergessen, daß auch wir nur ein Bestandteil der Natur sind. Und wir können uns sehr kurzfristig unserer eigenen Lebensgrundlage berauben. Daß dabei vielleicht auch noch einige bis viele andere Lebewesen auf der Strecke bleiben nehmen wir in Kauf.
Aber das ist kein Phänomen der Neuzeit, das haben effektive und hochentwickelte Menschen vor uns auch schon hinbekommen. Man betrachte einfach große Völker wie beispielsweise die Inkas. Wahrscheinlich ist dies der Lauf der Dinge und wir können uns, trotz unserer Auffassungsgabe und unseres Verstandes nicht wirklich dagegen wehren, weil es vielleicht in unserem Wesen liegt, so zu handeln wie wir es tun.
Das soll keineswegs einen Freifahrtschein für achtlosen Umgang mit unserer Umwelt darstellen.
 
Genau das meinte ich ja mit träumen. Es gibt ja noch mehr Beispiele, man nehme mal die Osterinseln, erstmal alles abgeholzt und dann verreckt....das ist unsere Natur. Für mich gibt es nur noch eine Spezies die ihren Wirt solange quält bis er aufgibt........nennt sich Virus. Nur hatte man mal die Hoffnung der „moderne“ Mensch hätte mehr Grips. Mehr nützliche Dinge wären z.B. Halbwegs diesen Planeten zu ehren ohne auf Kosten zu gucken. Das wäre Selbsterhalt genug. Der Steinklumpen im All braucht uns nicht, aber wir Ihn. Gibt so nen schönen Spruch vom Lesch: ein planet zum anderen, man siehst du scheiße aus. Sagt der andere, ja aber das geht rum, ich hab Mensch.....
 
Da regt sich mancher über Verbräuche bei der Leensmittelproduktion auf, mich stört eher der ganze China Schrott der viele Läden überquellen läßt und nach 5 maliger Nutzung, einer Saison oder kurz nach der Garantie wieder entsorgt wird da kaputt oder nichts taugt. Es gibt so viele Gegenstände des täglichen Lebens bei welchen einem Qualität nur noch suggestiert wird ....
Hier gehört endlich mal ein Riegel vorgeschoben, daß gewisse Produkte die jeder Haushalt führt, nur noch in Umlauf gebracht werden dürfen wenn eine angemessene Qualität und Haltbarkeit geprüft/nachgewiesen wurde.
Es gibt immer noch genug Menschen mit der Denke, lieber 5 mal China und immer wieder was neues, als einmal was gescheites. Aus Kostengründen mag die Rechnung stimmen, aber es ist eben null Umwelt- und Nachhaltigkeitsdenken. Solange das nicht aufhört, braucht sich keiner über Fleisch aufregen oder ob Dieselautos in der Stadt noch fahren dürfen.
 
wenn Fleisch so böse wäre ....

Aus einer aktuellen Studie über den Zusammenhang der Datendienste (!) und Treibhausgase:
Das Ergebnis dieser Analysen ist bemerkenswert. Im kleinen Maßstab verbrauchen zehn Minuten Video-Streaming in HD auf einem Smartphone ebenso viel Energie wie ein Herd mit 2 Kilowatt Leistung, der fünf Minuten lang auf höchster Stufe läuft. Zusammengenommen sind Digitaltechnologien dadurch mittlerweile für 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich – während auf den zivilen Luftverkehr in 2018 lediglich 2 Prozent der Emissionen entfielen. Je nach Szenario könnte der Digital-Anteil an den weltweiten Emissionen bis 2025 auf mehr als 8 Prozent steigen, was höher wäre als der aktuelle Anteil von Autos und Motorrädern.
 
Es sind immer Theorien und muss falsifizierbar sein, sonst wäre es keine Wissenschaft. Aber dass der Mensch einen Einfluss auf das Klima hat ist sehr wahrscheinlich. Liegt einfach daran, dass sich das Klima nie in der Geschwindigkeit veränderte ohne katastrophale Einflüsse (Meteorit oder Supervulkaneruption). Anbei eine interessante Grafik von Quarks (wdr). Der CO2-Anstieg ist schon krass.

Und verstehen wir uns nicht falsch. Auch ich esse (vielleicht mehr als genug) Fleisch und fahre einen Diesel. Aber was würde mich denn dazu bringen mein verhalten zu verändern? Es ist ein wenig wie den fiesen Tumor am Hals zu ignorieren weil es noch nicht weh tut.

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Wäre mir egal. Es wird ohnehin an den falschen Schrauben gedreht: Viel Symbolik, viel Zerstörung am Fundament unseres Wohlstandes, viele Glaubenssätze, wenig effektive Ergebnisse.

Ein anderer und offenbar erheblich effektiverer Ansatz das Klima positiv zu beeinflussen wäre der im Video dargestellte. Und lecker Steaks für den Grill gibt's obendrauf:

 
Mit etwas Mitdenken spare ich Einiges an Ressourcen

- Alle elektrischen Verbraucher werden bei Nichtbedarf konsequent ausgeschaltet.
- Die aktuelle Karre braucht 20% weniger Sprit als der Vorgänger, der erst ersetzt wurde als er fällig war.
- Wir fahren nicht zum Spass mit einem Panzer rum.
- Badewasser von Göga wird von mir nachgenutzt.
- Wir fliegen nicht dauernd in der Weltgeschichte rum.
- Einkauf mit Einkaufskorb/Kiste ohne Plastiktüten.
- Fahrräder werden auch genutzt.


Wenn dann der Wein beim BBQ mal aus Chile kommt ..
Das Rind bevor es genüsslich verspiesen wird, tausend mal gefurzt hat, oder ein Äquivalent von 70 Litern Oel verbraucht hat ..
CO2 beim verbrennen von Holz der Natur zurückgeben wird ..
Greta mit dem Zug rumfährt ...

Interessiert das vor dem Smoker, mit einem Bier in der Hand, eigentlich gar nicht.
 
freitags protestieren in der Woche den Schulweg einsauen mit Verpackungen aus dem Supermarkt, so läuft das bei uns. Und das nicht zu knapp.


Beruflich habe ich als Koch natürlich auch damit zu tun.

Mich regt es sehr auf das jeder furz verpackt ist, in sich Umverpackungen. Wenn man mal 10 Kg Cherry Tomaten ausgepackt hat a‘250g weiß man was man gemacht hat.

Ebenso die massive Lebensmittel Verschwendung. Auf einen Großmarkt wird Gemüse was nicht der ,,Norm“ entspricht einfach entsorgt.

Es ist aber auch nach wie vor so, Es muss immer Fleisch geben und billig muss es sein.
Aber am besten alles bio und die Sau muss ich persönlich gekannt haben.
 
mich stört eher der ganze China Schrott der viele Läden überquellen läßt
Nervt mich auch gewaltig. Aber solange dieser Schrott gekauft wird, produziert die Industrie
fleißig weiter. Es gibt viele Produkte, die auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, ich sage mir dann
immer: Der Hersteller schert sich einen Dreck darum, ob das Ding Dir das Leben leichter macht,
es soll nur deinen Geldbeutel leichter machen, wenn es verkauft ist, hat er Geld verdient, fertig.
Das beziehe ich speziell auf Anbieter billiger China-Ware. Es gibt schließlich zum Glück noch
Hersteller, die auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ihrer Erzeugnisse Wert legen.
 
Genau das meine ich: Es wird an die ganze Welt appelliert, man möge doch das Klima schützen,
bei sich selbst fängt aber keiner dieser Aktivisten an.
Genau, und diese ganzen Demos gegen Politiker, sollen die doch erstmal selbst Politik machen bevor sie protestieren ... und Streiks erst! Ha! Sollen die erstmal Lösungen bieten, wie sie ihre höheren Löhne finanzieren wollen bevor sie streiken!

Ironie beiseite:Von Kindern fordern dass sie unsere Probleme lösen, die wir seit Jahren nicht auf die Kette bekommen ... junge junge, das find ich beschämend ...
 
Nervt mich auch gewaltig. Aber solange dieser Schrott gekauft wird, produziert die Industrie
fleißig weiter. Es gibt viele Produkte, die auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, ich sage mir dann
immer: Der Hersteller schert sich einen Dreck darum, ob das Ding Dir das Leben leichter macht,
es soll nur deinen Geldbeutel leichter machen, wenn es verkauft ist, hat er Geld verdient, fertig.
Das beziehe ich speziell auf Anbieter billiger China-Ware. Es gibt schließlich zum Glück noch
Hersteller, die auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ihrer Erzeugnisse Wert legen.

Gott sei Dank gibts die wertigen Produkte noch, aber viele Leute wollen billig und kaufen lieber öfter neu (auch wenn es nichts taugt) anstatt einmal richtig. Klar, die Hersteller bieten das an, was die Masse verlangt. Das meinte ich damit, daß man erstmal beim eigenen Konsumverhalten global umdenken sollte. Es muß nicht mehr so viel, dafür vieles wertiger hergestellt werden.

Es regt sich komischerweise kaum einer drüber auf daß unser Konsum Jahr für Jahr steigt, man greift sich aber kleine Themen raus und dramatisiert alles. Manche Veganer sind genau auf diesem Trip und verteufeln Fleisch mit all den Umweltbelastungen, laufen dann aber alles halbe Jahr los um wieder Chinaschrott zu kaufen weil das vorherige nichts taugte oder bereits kaputt ist.

Es ist so lächerlich, es wird auf kleinen Themen rumgeritten bis zum absurdum, das große und ganze und der viel produzierte Konsumschtrott wird komplett außen vor gelassen obwohl das mit Abstand die größte Umweltbelastung ausmacht.
 
obwohl das mit Abstand die größte Umweltbelastung ausmacht.
Es gibt Firmen in China, die prostituieren sich auf Alibaba Deutschland mit Billigware, die
Containerweise angeboten wird. Die fertigen erstmal, egal, ob überhaupt ein Bedarf für
den Scheiß besteht. Dann wird das Zeug per Schiff, welches mehr CO2 ausbläst als der
komplette Autoverkehr in Deutschland pro Monat, nach Hamburg überführt,
4 Wochen benutzt und landet dann im Müll. Hauptsache billig, Hauptsache wir haben
die Fantasie der Globalisierung erfolgreich umgesetzt. Die Folgen davon werden hier
gerade diskutiert.
 
Ein Stück Fleisch verbraucht von der Produktion bis zur Entsorgung äquivalent 70 ltr Öl?
Was für ein (politisch motivierter) Bullshit. Woher kommen solche Zahlen?
Vor allen Dingen ... Wer könnte sich das leisten?


So wie es m Artikel geschrieben wurde, ist er verwirrend und nicht richtig. Die direkten Kosten der Produktion wie Treibstoffe, Wasser, Strom, Verpackung usw. sind genau erfassbar und deutlich niedriger. Man hätte schreiben sollen, die Belastung und der Ressourcenverbrauch entspricht dem Verbrauch von 70 Liter Rohöl.

Warum ist das so und warum ist Fleisch dann so billig? Weil die Kosten nicht um das Produkt umgelegt, sondern sozialisiert werden. Beispiel: Durch die industrielle Landwirtschaft sind zwischenzeitlich ca. 30% der Trinkwasserbrunnen in Deutschland über die Grenzwerte belastet. Die Kosten dafür übernimmt der Steuezahler, aber nicht der Verbraucher über den Produktpreis. Wäre das so, würde Fleisch für die meisten Menschen nicht bezahlbar.Das gilt auch, wenn auch im geringeren Maß, für die industrielle Produktion von pflanzlicher Nahrung.

Es lohnt sich über folgende Zahlen nachzudenken. Vor der Industrialisierung der Landwirtschaft wurde mit dem Einsatz einer Kaloriee 10 Kalorien Nahrung gewonnen, heute sind es weniger als 1 Kalorie. Zum gleichen Zeitpunkt musste der Mensch ca. 30% seines Einkommens für Ernährung ausgeben, heute ist es ein Bruchteil davon. Ein Systemfehler!

Es ist zu kurz gesprungen, den Fleischessern die Zerstörung der Umwelt vorzuwerfen. Wir alle können einen Beitrag leisten wenn wir wollen und so erreichen, daß zukünftig jeder seine Frikadelle oder sein Müsli mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen essen kann.

Cheers
.
 
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