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Kochmathematik

CABBQ

Mr. NicerDicer
15+ Jahre im GSV
Servusla,

Nach langem Warten kam dann doch noch am Donnerstag der bei Schweinehürde bestellte Hühnerstuhl :D.

Sofort begannen die intensiven Vorbereitungen zur Einweihung des zugegebenermaßen recht genialen Teiles.

Aber eins fiel mir auf : Es fehlt ein Chickenrelease, mal schauen ob ich nicht noch irgendwo ne Pressluftkupplung und nen Ablasshahn finde, Kompressor hab ich schon. :patsch:

Der Probant wurde nach dem Cola-Butt-Beer-Rezept konditioniert.

Hier mal ein paar Bilder:

4009_hpim1073_1.jpg


4009_hpim1075_1.jpg


4009_hpim1077_1.jpg


Da der Probant mit 1200 g recht kleinwüchsig war griff die KT-Methode irgendwie nicht.

Der Kanditat wurde bei einer Anfangstemperatur von 200°C (nach Rezept) in den Ofen ge

schoben. Aufgrund seiner recht dunklen Farbe wurde die Temperatur nach 40 Minuten auf

150° gesenkt und nach weiteren 10 Minuten auf 125° verringert.


Das Hühnchen war sehr saftig und sehr würzig. Fürs erste Mal gebe ich eine 2.

Göga und WuKi1 hat es gottseidank auch geschmeckt, Göga meinte nur die Haut wäre zu

dunkel und zu würzig.


Infolge meiner Zahlenverliebtheit habe ich nun mal eine Formel aufgestellt:


wenn:

m = Masse des Probanten in g

t = Garraumtemperatur in °C

Mahlzeit = Gardauer in min

dann gilt:

Mahlzeit = (m/1200g)/((t/200°C)/60min) )

Edith: räusper, fehlt doch eigentlich nur ne Klammer ?

Diskussion erwünscht! :patsch:


Mfg

CABBQ

Bitte verschieben! :zzz:
 
Hallo CABBQ,
schau doch mal bitte hier: Kochmathematik. Da wirst Du fündig!
 
:muhahaha:

Ich hab auch im BO angefangen

Ohne KT - Messung

nach ner halben Stunde hats angefangen zu qualmen,

also Temperatur runter und etwas später nochmal,

dann wurde es mir zu dunkel also raus damit und auf den Teller!

war super!

Aber deepSeven hat recht, das Teil gehört auf den Smoker!

:fire: :weber-gold: :smoker: :fire:

da entfaltet es erst richtig sein Geschmack

und das wollen wir ja alle erreichen!
 
CABBQ schrieb:
Servusla,




Infolge meiner Zahlenverliebtheit habe ich nun mal eine Formel aufgestellt:


wenn:

m = Masse des Probanten in g

t = Garraumtemperatur in °C

Mahlzeit = Gardauer in min

dann gilt:

Mahlzeit = (m/1200g)/((t/200°C)/60min)

Wäre das nicht so : ((m=1200/t=200°)*60min) ??

Diskussion erwünscht! :patsch:


Mfg

CABBQ

Bitte verschieben! :zzz:
 
Servusla,

ob du nun die 60 min mit mal über den Bruchstrich stellst oder die 60 min unter den Bruchstrich stellst , es kommt das gleiche raus: a/b/c = a/b*c.

Edith: Einheitengleichung muss auch passen!

Mfg

CABBQ
 
Hi,
vielleicht solltest Du diese Riesenvögel lieber auf dem Griff grillen... :lol: :lol: :lol:
Lass Dir nix erzählen, meine erstes BeerButt war auch aus dem Backofen und total lecker.
Sven
 
He Rechengenie, spring über deinen Schatten und stell die Flugratte in den Grill.
Du wirst sehen dann rechnest Du nur noch in Bier :lol: :prost:

Dein Nachbar
 
Servusla,

bei meiner Rechnerei ist es oft so wie bei meiner GPS Nutzung: ich weiß immer wo ich mich verlaufen oder verrechnet habe. :D

:prost:

Mfg

CABBQ
 
CABBQ schrieb:
Servusla,

ob du nun die 60 min mit mal über den Bruchstrich stellst oder die 60 min unter den Bruchstrich stellst , es kommt das gleiche raus: a/b/c = a/b*c.

Edith: Einheitengleichung muss auch passen!

Mfg

CABBQ

Na eigentlich würde ich es mit 60 malnehmen *****
 
Servusla,

muß mich entschuldigen hab ne Klammer vergessen, habs aber nachgetragen.

Edith sagt: und du hast doch recht! Muß mal heißen!

Mfg

CABBQ
 
Servusla,

also mein letzter Versuch:

m/1200g*60min*200° C/t

Müßte jetzt eigentlich richtig sein.

Mfg

CABBQ
 
Sieht doch wunderbar aus für deas erste mal. Will da auch mal bald einen Versuch starten. :cool: :prost:
 
CABBQ schrieb:
wenn:
m = Masse des Probanten in g
t = Garraumtemperatur in °C
Mahlzeit = Gardauer in min

dann gilt:

Mahlzeit = (m/1200g)/((t/200°C)/60min) )

Edith: räusper, fehlt doch eigentlich nur ne Klammer ?

Also, ich seh' jetzt 3 öffnende und 4 schließende Klammern...

Wenn ich Dich richtig interpretiere sagst Du: ein Gockel von 1200 g braucht bei 200° eine Stunde.

Abweichungen berechnest Du so:

1. Nimm den Quotienten aus Masse und dem Normgewicht von 1200 g
-> je größer der Vogel, desto länger dauert's

2. Dieses teile nun durch den Quotienten aus der tatsächlichen Garraumtemperatur und der Standardtemperaur von 200°
-> Temperaturen über 200° verkürzen die Garzeit, tiefere verlängern sie

3. und multipliziere das Ganze mit der Normdauer von 60 Minuten.

Noch einfacher ist's wenn man mal vernünftig kürzt
• die Einheiten g bzw. °C kürzen sich gleich weg
• zur Anwendung kommt eigentlich nur die Regel: man dividiert indem man mit dem Umkehrbruch multipliziert

Mahlzeit = (m/1200) / ((t/200) / 60 min)
= (m/1200) / ((t/200) * 1/60 min)
= (m/1200) / (t/200*60 min)
= (m/1200) / (t/1200 min)
= (m/1200) * (1200 min / t)
= (m/t) min

Mit anderen Worten : Die Gardauer berechnet sich als Gewicht des Vogels in g , geteilt durch die Garraumtemperatur in °C
:hmmmm:

Mit Verlaub:
• bei 250° verbrennt Dir jeder Vogel, egal wie schwer, und unter 80° passiert lange nichts.
• wenn wir unterstellen, dass schwerere Vögel i.d.R. auch dicker sind, könnte die erste Proportionalität noch hinkommen
• aber die Gardauer ist nicht linear proportional zur Garraumtemperatur, wirklich nicht!

Ich schließe mich den Vorrednern an: stell' den Gockel unter die Kugel, kontrolliere ihn mit dem Thermometer und miss die Dauer in Bieren (wobei dann vielleicht auch noch die Außentemperatur als Parameter übergeben werden müsste, weil: bei 30° im Schatten trinke ich mehr Bier pro Zeiteinheit als bei 5° im Nieselregen....) :lol:
 
Pinot schrieb:
CABBQ schrieb:
Ich schließe mich den Vorrednern an: stell' den Gockel unter die Kugel, kontrolliere ihn mit dem Thermometer und miss die Dauer in Bieren (wobei dann vielleicht auch noch die Außentemperatur als Parameter übergeben werden müsste, weil: bei 30° im Schatten trinke ich mehr Bier pro Zeiteinheit als bei 5° im Nieselregen....) :lol:


:lol: :lol: :lol: :lol: genau...!!!

top so hab ich das nicht gesehen.... :lol: :lol: :lol:

Danke ich hab gelacht.....

:prost: :prost: :prost:
 
Servusla,

@pinot

endlich mal ein "Seelenverwandter" :patsch:

Also (m/t)min geht meiner Meinung gar nicht.

Wie soll denn g/°C Mnuten ergeben (Einheitengleichung).

Zu deinem Verlaub:

Punkt 1: geb ich dir vollkommen recht, habe den Gültigkeitsbereich nicht angegeben.

Punkt 3: Erklär mir doch mal warum die Gardauer in einem bestimmten Gültigkeitsbereich der

Garraumtemperatur nicht linear sein sollte. Spielst du auf irgendwelche Plateauphasen an?

Zu deiner Schlußbemerkung:

Du hast den Korrekturfaktor von Göga in kg vergessen! :lol: :lol: :lol:


@brenner

Für den Backofen wurde im Vorfeld meiner Küchenverschmutzungsaktionen die Ein- und

Auschaltschwelle des BO ermittelt, sie liegt bei ca. 10°C.


Mfg

CABBQ
 
Hi CABBQ,

CABBQ schrieb:
Also (m/t)min geht meiner Meinung gar nicht.

Wie soll denn g/°C Mnuten ergeben (Einheitengleichung).

Das ist nicht meine Meinung, sondern Deine Gleichung nach dem Kürzen! Durch Deine geschickte Wahl der Konstanten (200°, 60min, 1200g) fallen die alle weg - aber Du hast recht, der Ordnung halber fehlt ein:

1°C/1g*(m/t)min

davor :D

CABBQ schrieb:
Punkt 3: Erklär mir doch mal warum die Gardauer in einem bestimmten Gültigkeitsbereich der Garraumtemperatur nicht linear sein sollte. Spielst du auf irgendwelche Plateauphasen an?

Das ist schon besser : "in einem bestimmten Gültigkeitsbereich"!!!

Trotzdem : niedrige Temperaturen (ab 80°) benötigen überproportional länger fürs Garen des Fleisches als höhere Temperaturen!

Ein 1200-g-Huhn bei 200° eine Stunde ist plausibel. Huhn bei Niedertemperaturgarmethode hab' ich noch nicht gemacht, aber ein Putenbraten von 1,2 kg benötigt definitiv (nach knapp 10 Minuten scharfen Anbratens) mindestens 5 Stunden bei 90° bis zum Garwerden!!

Warum? Frag' mal die Chemiker (Cruiser?) nach der Denaturierung von Eiweiß und solchen Sachen - ich nehm's halt einfach hin, dass es so ist...

Wie auch immer: allein schon das Nachdenken über solche Sachen macht Spaß - und bringt einen weiter...

:prost:
 
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