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Kohle brennt

Hi,

ich nehme für das direkte Grillen zur Zeit einen alten Ferraboli und den Go Anywhere von Weber.

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=tw_02171&k_id=1206&hot=0


Bei beiden Grills kann ich das Grillgut direkt wenige mm über der Glut ablegen.

Den Ferraboli habe ich anfangs nicht verstanden, versuchte sogar den Zug zu reduzieren weil das Teil anfangs nur in Flammen stand.

Dabei wird nur ein Teil der Grillfläche mit Kohle bestückt um den Zug weiter zu erhöhen, dabei reichen Griketts anscheinend aus, die hohen Temperaturen werden auch ohne Holzkohle erreicht, im AZK werden ja auch bis zu 1000 Grad erreicht.

Seit den Infos aus dem GSV grille ich darauf sehr gern, unmarinierter Nacken wird noch extra trockengetupft, mit Pfeffer versehen und ab auf den glühenden Grill.

Der Weber Go Anywhere ermöglicht den gleichen Aufbau ....

Beim Kugelgrill muss schon reichlich Aufwand betrieben werden um den geringen Abstand zur Glut zu erreichen.

Für handelsübliche Würstchen sind heute wohl spezielle Grills erforderlich, aufgrund der vielen Streck- und Bindemittel verbrennen die sehr schnell, Würstchen vom Fachbetrieb sind da belastbarer.
 
brenner schrieb:
Für handelsübliche Würstchen sind heute wohl spezielle Grills erforderlich, aufgrund der vielen Streck- und Bindemittel verbrennen die sehr schnell, Würstchen vom Fachbetrieb sind da belastbarer.

Und das sind normalerweise noch nicht einmal Streck- und Bindemittel,
sondern schlichtweg zuviel Eis, was beim Cuttern hinzugefügt wird.
Das wird zu fein verteiltem Wasser und läßt die Wurst explodieren,
bevor sie überhaupt braun ist.


Gruß,
Uwe
 
u_h_richter schrieb:
Und das sind normalerweise noch nicht einmal Streck- und Bindemittel,
sondern schlichtweg zuviel Eis, was beim Cuttern hinzugefügt wird.
Das wird zu fein verteiltem Wasser und läßt die Wurst explodieren,
bevor sie überhaupt braun ist.

Hallo Uwe,

wer hat Dir denn das erzählt :lol:

Die Höchstgrenze des Fremdwasseranteils (Schüttung genannt) ist zum einen gesetzlich vorgeschrieben und seit vielen Jahren gültig und zum anderen bei der Brühwurstherstellung unerlässlich, da sonst beim Kuttern das Eiweiß gerinnen würde. Ohne Eis gehts nicht!

Z.B. ist bei Schinkenwurst ein Fremdwasseranteil von 15% erlaubt.

Kommt schon Leute, Ihr werdet doch wohl ne Wurst grillen können ;)
 
@ Natural Born Griller:

Ein Fleischermeister! Hintergrund ist ein Fleischerfachgeschäft, dass seit
Jahrzehnten bei uns Spitzenbratwürstchen hergestellt hat, bis der Senior
gestorben ist und der Junior den Laden übernommen hat und dabei die
Rezeptur veränderte. Seitdem bräunen die Würste nur schwer und platzen
leicht auf. Über den Geschmack will ich gar nicht reden. Ich glaube
schon, dass es eine Höchstgrenze gibt, und wenn man die ausnutzt,
verdient man halt billiges Geld auf Kosten der Qualität.

Gruß,
Uwe
 
Wer Brutzler und all diesen Industriemüll kauft, der hat's auch nicht anders verdient.

Entweder vom handwerklichen Metzger holen, oder tatsächlich selber machen.



@ Uwe: Dein Metzger hat bestimmt noch ein paar andere Parameter geändert. An der Fleischtechnikerschule in Kulmbach haben wir damals als Azubis mal eine Versuchsreihe mit unterschiedlichem Wassergehalt gemacht. Auf Bräunungs- oder Bratverhalten allgemein hatte das eigentlich keinen Einfluss.
 
Das kann wohl sein, bewandert bin ich dabei nicht.
Was ich geschrieben habe, war bei mir jedenfalls
hängengeblieben.

Gruß,
Uwe
 
Wenn ich einen Tipp geben darf: Einen günstigen Fleischwolf kaufen, Bratwürste in 5 oder 10 Kg Chargen machen und einfrieren.

1. Macht Spass
2. Man weiß was drin ist
3. Top Qualität bei entsprechender Auswahl der Rohstoffe
4. Mit der Zeit findet man "seine" optimalen Rezepte
5. Ist preiswerter
6. Man hat immer ne Wurst daheim :)
 
Eigentlich habe ich alles dafür da, Werkzeug und Fachlieratur
bis auf einen Cutter.

Wenn man nur mehr Freizeit für sein Hobby hätte!

:cry:

Gruß,
Uwe
 
Natural Born Griller schrieb:
Wenn ich einen Tipp geben darf: Einen günstigen Fleischwolf kaufen, Bratwürste in 5 oder 10 Kg Chargen machen und einfrieren.

1. Macht Spass
2. Man weiß was drin ist
3. Top Qualität bei entsprechender Auswahl der Rohstoffe
4. Mit der Zeit findet man "seine" optimalen Rezepte
5. Ist preiswerter
6. Man hat immer ne Wurst daheim :)



Hi,

das ist die Musterlösung ....

Isst das am Ende noch jemand .... ist doch keine Chemie und keine Geschmackverstärker drin.

Ich bin ein bischen verzweifelt, mein Trend geht zur Zweitkugel für das undefinierbare Zeugs, die Leuts zahlen zur Zeit mehr Geld für Marinade als für Qualitätsfleisch.
 
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