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Kohle oder Gas?

Matse71

Militanter Veganer
Hallo zusammen,

ich bin bisher überzeugter Kohlegriller gewesen und bewege mich so langsam vom Alltags-Griller hin zum Menü-Griller.
An Kohle stört mich bisher der extrem aufwendige Reinigungsprozess - und genau da hoffe ich auf einen Gasgrill -wohin auch meine Frage geht. Ich überlege mir bisher immer 2x, ob ich einfach nur für das Feierabend-Steak wirklich den Grill anschmeißen soll
- es dauert sehr lange (dann müssen die Kinder schon wieder ins Bett)
- das Reigen hinterher ist aufwendig mit der Kohle und dem Grillrost

Bei Gas habe ich gelesen, dass das ganze viel einfacher sein soll. In einem Grillseminar hat man mir mal gesagt, einfach heiß anfeuern, abbürsten udn sauber.

Nun meien Frage - ist es mit Gas wirklich so viel leichter den Grill zu reigen, so dass man das gute Gerät dann auch häufiger nutzt?

Eine zweite Frage noch zu einem IR Bereich für Fleich. Lohnt sich dieser extra-Luxus, mal rein vom Ergebnis her, oder ist das eher Marketing?

Eine Frage noch zum Rost - welches läßt sich am besten reigigen (Edelstahl, Emaliert, Gusseisern oder Keramik) - Ich suche wie gesagt einen Grill / Rost, um wirklich einfach mal schnell das Feierabendsteak zu grillen, ohne groß am ende Zeit fürs Reinigen zu brauchen.

Vielen Dank euch schon mal für die Hilfe
Gruß
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Matse71,
schau doch mal bitte hier: Kohle oder Gas?. Da wirst Du fündig!
 
Bei Gas habe ich gelesen, dass das ganze viel einfacher sein soll. In einem Grillseminar hat man mir mal gesagt, einfach heiß anfeuern, abbürsten udn sauber.

Genau so mache ich das bei meinem Weber Q120.
Außerdem noch den Schmand in Wanne durch das Loch unten in selbiger in die darunter stehende Fettauffangschale schieben - das wars.

Nun meien Frage - ist es mit Gas wirklich so viel leichter den Grill zu reigen, so dass man das gute Gerät dann auch häufiger nutzt?

Ja.

Eine zweite Frage noch zu einem IR Bereich für Fleich. Lohnt sich dieser extra-Luxus, mal rein vom Ergebnis her, oder ist das eher Marketing?

Da scheiden sich die Geister ;)

Einige schwören drauf (Steakliebhaber), andere wiederum halten diese Zone für verzichtbar.
Ich selbst hab drauf verzichtet und gestern einen Broil King Sovereign XL 90 geordert.
Und ja, ich bin Steakliebhaber ;)

Volker
 
also ich hab beides
holzkohle und gasi
für abends mal schnell nen burger machen den Q120 und wenn ich zeit und muse hab den holzkohlegrill oder den UDS (holzkohlegrill= UDS mit verstelltem kohlekorb)

das mit dem reinigen des gasis stimmt bedingt..:
wenn man so marinierten aldimist drauf hatte (was ich ab und zu halt auch mal lecker ) dann geht das reinigen schwerer...

wenn du ein paar burger drauf hattest dann geht das sehr einfach!!!
 
Richtig gemacht geben sich Gas und Kohle kaum was in Richtung Putzaufwand.

Wenn du mit marinadetriefenden Steaks den Rost und den Grill eingesaut hast, dann wird das bei beiden Brennvarianten ne Sauerei sein, die man mit den bekannten Methoden (Chemie, Muskelschmalz oder Pyrolyse) beseitigen kann.

Der Vorteil beim Gasgrill ist, dass du ihn schneller einsatzbereit hast.
Beim Kohlegrill brauch ich ca. 30 Minuten, bis die Kohle/Briketts im AZK durchgeglüht sind - aber in der Zeit mach ich nen Salat, schneid noch anderes Zeug usw., ist also keine vertane Zeit.
 
Ich verstehe ja nicht was alle für Probleme mit der Dauer bei Holzkohlegrillen haben. Okay, ich bin selbst reiner Kohlengriller und grille sehr häufig für ein bis zwei Personen. Wenn ich einen vollen Anzündkamin in Brand setzte, dann habe ich etwa nach 20-25 Minuten perfekt durchgeglühte Kohlen.
Es ist doch alles nur eine Frage der Organisation. Ich zünde als erstes die Kohlen, dann hohle ich Geschirr und decke den Tisch ein, mache bzw. hohle die Salate, das Fleisch, das Grillbier und was man sonst noch so braucht und dann ist die Kohle auch schon durch. Da gibt es keine Verzögerung oder wenn nur minimal...
Auch das reinigen ist doch gerade bei Kohle überhaupt kein Problem. Nach dem Grillen kommt der Rost auf den Rasen und beim nächsten Mal wir einmal kurz mit der Drahtbürste drübergezogen, ev. noch eingeölt (geht wieder ab von der Kohlendurchglühdauer!!!) und alles ist perfekt. Oder machst Du jedes Mal den Kohlekorb sauber?? Die Asche ist klar, die kommt raus, aber ansonsten?
 
Was für Grillroste nutzt ihr denn so?
Vielleicht habe ich da ja das falsche. Ich habe bisher einen Outdoorchef Kugelgrill mit emailliertem Grillrost, so das eine Bürste hier wohl nicht so angebracht wäre - wamit heißt es meist schrubben, anstatt wieder anzugrillen.
Habt ihr vielleicht einen Tip, was ich statt dessen nehmen sollte. Ich kann ja schauen, ob es noch etwas anderes für meinen Grill gibt.

Gruß und Danke
Matthias
 
Was für Grillroste nutzt ihr denn so?

Kugel:
CIG Gussrost - erhitzen, abschrubben, ölen, fertig
Chromrost - erhitzen, abschrubben, ölen, fertig

BGE:
Edelstahlrost (glaub ich) - erhitzen, abschrubben, ölen, fertig

Smoker:
Emaillierte Gussroste - erhitzen, abschrubben, ölen, fertig

Vor Kratzern auf nem Rost hab ich keine Angst - ein guter Rost hält's aus, ein schlechter Rost wird weggeschmissen und durch nen guten Rost ersetzt.

Allerdings muss man dazusagen, dass meine Grills auch Grills sind und keine Putzes ... zum drin spiegeln hab ich im Badezimmer Spiegel, das muss man nicht auf dem Grillrost können.
 
Ich habe fast in allen Sportgeräten verchromte Stahlrosten aber werde diese so nach und nach gegen Edelstahl tauschen. Sind einfach doch etwas langelebiger.
Gussrost steht allerdings noch vorher an....
 
Ich hab ne Zeit lang den Rost nach dem Grillen grob in Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingeschlagen und über Nacht auf die Wiese gelegt. Da ist am nächsten Tag alles gut eingeweicht und muss nur noch mit heißem Wasser abgewaschen werden. Klappt wunderbar setzt aber ne Wiese voraus ;)
Seit ich hier im GSV mitgelesen hab wird der Rost nach der Vergrillung mit einer Mesingbürste abgebürstet und fertig. Er sieht jetzt aus wie ein Rost und halt nicht wie blitzende Neuware. Die Asche wird mit einem Handfeger aus dem Grill entfernt und der Innenraum einfach mit nem Küchenkrepp abgewischt.
Ggf. wird vor dem Auflagen auch nochmal abgebürstet.
Für nen Gasi sehe ich aktuell noch keinen Bedarf bei mir. Da ist vorher noch Rippchenhalter, Maverik Thermometer, UDS, DO, usw... dran. :)
 
Was für Grillroste nutzt ihr denn so?
Vielleicht habe ich da ja das falsche. Ich habe bisher einen Outdoorchef Kugelgrill mit emailliertem Grillrost, so das eine Bürste hier wohl nicht so angebracht wäre - wamit heißt es meist schrubben, anstatt wieder anzugrillen.
Habt ihr vielleicht einen Tip, was ich statt dessen nehmen sollte. Ich kann ja schauen, ob es noch etwas anderes für meinen Grill gibt.

Gruß und Danke
Matthias

also mein ascona und mein neuer city grill sind beide mit email rosten ausgestattet!
die nehm ich nach dem aus brennen nach dem grillen mit der drahtbürste ran!
da passiert nix!
wenn ich mal wieder zeit habe, geb ich es ihnen mit Dr.Becher und die sehen aus wie neu!

lg günter

p.s. die CIG roste sind ihren preis wert! bürsten einölen fertig!
 
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