Guten abend zusammen,
Da ich seit Januar einen 2,3kg Wildschweinnacken im Froster liegen habe, wartete ich nur auf den passenden Moment diesen als PulledPork zuzubereiten.
Zudem sollte es auch noch meine persönliche Premiere werden.
Nachdem meine mitlerweile GöGa und ich im Juni geheiratet haben und unsere Tochter getauft wurde, gab es am Samstag ein kleines Dankeschön-Grillen für Patenonkels und Trauzeugen.
Wenn das mal kein Anlass für PulledPork ist!
Na und dann kam eins nach dem anderen, vorallem anders als geplant
Am Mittwochmorgen wollte ich die Wildsau ausm Froster holen, da momentan sehr viel auf arbeit zu machen ist habe ich das jedoch völlig vergessen.
Eingefallen ist es mir dann, oh schreck, in der Nacht zum Donnerstag um 2.00h als ich kurz wach geworden bin
Also fix völlig schlaftrunken runter in die Küche und in den unendlichen Tiefen des Gefrierschranks nach dem Fleisch gesucht, gefunden und an die Oberfläche befördert.
Aus seinem Vakuumierbeutel befreit kam der Gute in die Schwedenschale aufs Rost und dann zurück in den Kühlschrank.
Da aller Guten Dinge mindestens Zwei ist sollte sich das ganze quasi wiederholen und so hab ichs verpasst dem Schwein am frühen Abend eine Senf-Rub-Massage zu verpassen. Statt dessen bin ich mal wieder gegen Zwei wach geworden und hab es dann nach geholt...
Und dann fix wieder in die Koje....
Am nächsten Tag, wir haben mitlerweile Freitag, sollte es dann endlich losgehen, PULLESPORK-Premiere :beer:
Natürlich sollte es wie es sich gehört um 22.00h losgehen und um nicht in Stress zu geraten haben wir schon um 18h den Grill vorbereitet.
Also erstmal nen feinen Minion-Ring bauen, erste Lage aus zwei Briketts, dann die zweite Lage. Nach der Hälfte dann die nächste kleine Panne, die Profagus haben sich dem Ende geneigt. Na zum Glück haben wir ja noch ALDI-Brekkis für das Flachgrillen, also damit aushelfen (ich kann aber nur von abraten, brennen einfach zu unterschiedlich ab unterschiedliche Brekkis).
Gegen 22.30 war dann die Temperatur eingeregelt, einige eingeweichte Woodchips auf die Kohlen und ab das Fleisch aufs Rost und schnell Deckel wieder zu.
Im weiteren Verlauf schwankte ständig die Temperatur, ein regelrechtes auf und ab, ich denke, dass das u.a. was mit den Woodchips zu tun hat.
Hab dann stündlich reguliert, Tmperaturen von 70-150ºC waren wohl alle dabei, und die ersten drei Stunden gings auch noch gut.
Dann jedoch hat mich die Woche eingeholt und so bin ich seelenruhig eingeschlafen und am nächsten Morgen ausgeruht wieder wach geworden.
Aber da war doch noch was.....
DER GRILL... DAS FLEISCH... EY EY EY....
erstmal zack runter in Garten und nach geschaut, Glück gehabt - Grill noch an und Temperatur auch noch in einem annehmbaren Bereich.
Fleisch aber schon auf 84ºC gestiegen, oh manoman soll es doch erst um 19h essen geben. Hoffentlich nicht die Blödphase verpennt und die kommt noch sonst wirds eng.
Hatte dann aber mal "Glück" und weil der Ascheschieber unangetastet blieb gabs kaum mehr Luft von unten und die Temperaturen sank ins Bodenlose.
Asche in aschebehälter, einmal Deckel auf um zu schauen, ob die Kohlen noch in Takt sind aber was ist den das? Die Profagus brennen sich gemütlich unter den Aldis drunter weg.
Aber die Temperatur steigt zum Glück wieder und das Fleisch ist nur auf eine Temperatur von ~75ºC gefallen.
Soweit so gut, allerdings wollte die Temp dann auch bis zum bitteren Ende nicht mehr steigen...
Um 17.30 haben wir die Sau dann erlöst, in Jehova gewickelt und ab unter die Bettdecke gesteckt, erstmal erholen.
Am Nachmittag hatte ich bereits zwei Fladenbrote nach Rezept aus dem forum gebacken, GöGa sich um Salate gekümmert und so konnte es dann um 18.00h mit demm restlichen Grillen weiter gehen.
Auf Buns und ColeSlaw hatten wir bewusst verzichtet um nicht auf unmengen Reste sitzen zu bleiben.
Um 19.30 wurde dann angerichtet, gerupft und gegessen.
Trotz der ganzen Missgeschicke entpuppte sich aber die Wildsau als sehr schmackhaft und keineswegs trocken, sicherlich wird nen Hausschwein bei vorbildlicher Zubereitung saftiger sein.
War auf jedenfall eine spannende Angelegenheit auch wenn die Fotodokumentation genauso gelitten hat wie die Sau und nicht alles glatt lief.
Der Geschmack entschädigte jedenfalls den Aufwand.
Ich sehe es jedenfalls positiv, genug Potenzial zur Steigerung ist vorhanden
:thumbup:
Tja auch so kanns mal laufen und bei den ganzen super Dokumentationen und reibungslosen Grillaktionen die man hier bestaunen kann auch einfach mal die andere Seite der Medaille :beer:
Aber ein Foto hab ich dann doch noch:
Sollte eigentlich auch ohne Knochen sein :sly:
MFG
Benjamin
Da ich seit Januar einen 2,3kg Wildschweinnacken im Froster liegen habe, wartete ich nur auf den passenden Moment diesen als PulledPork zuzubereiten.
Zudem sollte es auch noch meine persönliche Premiere werden.
Nachdem meine mitlerweile GöGa und ich im Juni geheiratet haben und unsere Tochter getauft wurde, gab es am Samstag ein kleines Dankeschön-Grillen für Patenonkels und Trauzeugen.
Wenn das mal kein Anlass für PulledPork ist!
Na und dann kam eins nach dem anderen, vorallem anders als geplant

Am Mittwochmorgen wollte ich die Wildsau ausm Froster holen, da momentan sehr viel auf arbeit zu machen ist habe ich das jedoch völlig vergessen.
Eingefallen ist es mir dann, oh schreck, in der Nacht zum Donnerstag um 2.00h als ich kurz wach geworden bin

Also fix völlig schlaftrunken runter in die Küche und in den unendlichen Tiefen des Gefrierschranks nach dem Fleisch gesucht, gefunden und an die Oberfläche befördert.
Aus seinem Vakuumierbeutel befreit kam der Gute in die Schwedenschale aufs Rost und dann zurück in den Kühlschrank.
Da aller Guten Dinge mindestens Zwei ist sollte sich das ganze quasi wiederholen und so hab ichs verpasst dem Schwein am frühen Abend eine Senf-Rub-Massage zu verpassen. Statt dessen bin ich mal wieder gegen Zwei wach geworden und hab es dann nach geholt...
Und dann fix wieder in die Koje....
Am nächsten Tag, wir haben mitlerweile Freitag, sollte es dann endlich losgehen, PULLESPORK-Premiere :beer:
Natürlich sollte es wie es sich gehört um 22.00h losgehen und um nicht in Stress zu geraten haben wir schon um 18h den Grill vorbereitet.
Also erstmal nen feinen Minion-Ring bauen, erste Lage aus zwei Briketts, dann die zweite Lage. Nach der Hälfte dann die nächste kleine Panne, die Profagus haben sich dem Ende geneigt. Na zum Glück haben wir ja noch ALDI-Brekkis für das Flachgrillen, also damit aushelfen (ich kann aber nur von abraten, brennen einfach zu unterschiedlich ab unterschiedliche Brekkis).
Gegen 22.30 war dann die Temperatur eingeregelt, einige eingeweichte Woodchips auf die Kohlen und ab das Fleisch aufs Rost und schnell Deckel wieder zu.
Im weiteren Verlauf schwankte ständig die Temperatur, ein regelrechtes auf und ab, ich denke, dass das u.a. was mit den Woodchips zu tun hat.
Hab dann stündlich reguliert, Tmperaturen von 70-150ºC waren wohl alle dabei, und die ersten drei Stunden gings auch noch gut.
Dann jedoch hat mich die Woche eingeholt und so bin ich seelenruhig eingeschlafen und am nächsten Morgen ausgeruht wieder wach geworden.
Aber da war doch noch was.....
DER GRILL... DAS FLEISCH... EY EY EY....
erstmal zack runter in Garten und nach geschaut, Glück gehabt - Grill noch an und Temperatur auch noch in einem annehmbaren Bereich.
Fleisch aber schon auf 84ºC gestiegen, oh manoman soll es doch erst um 19h essen geben. Hoffentlich nicht die Blödphase verpennt und die kommt noch sonst wirds eng.
Hatte dann aber mal "Glück" und weil der Ascheschieber unangetastet blieb gabs kaum mehr Luft von unten und die Temperaturen sank ins Bodenlose.
Asche in aschebehälter, einmal Deckel auf um zu schauen, ob die Kohlen noch in Takt sind aber was ist den das? Die Profagus brennen sich gemütlich unter den Aldis drunter weg.
Aber die Temperatur steigt zum Glück wieder und das Fleisch ist nur auf eine Temperatur von ~75ºC gefallen.
Soweit so gut, allerdings wollte die Temp dann auch bis zum bitteren Ende nicht mehr steigen...
Um 17.30 haben wir die Sau dann erlöst, in Jehova gewickelt und ab unter die Bettdecke gesteckt, erstmal erholen.
Am Nachmittag hatte ich bereits zwei Fladenbrote nach Rezept aus dem forum gebacken, GöGa sich um Salate gekümmert und so konnte es dann um 18.00h mit demm restlichen Grillen weiter gehen.
Auf Buns und ColeSlaw hatten wir bewusst verzichtet um nicht auf unmengen Reste sitzen zu bleiben.
Um 19.30 wurde dann angerichtet, gerupft und gegessen.
Trotz der ganzen Missgeschicke entpuppte sich aber die Wildsau als sehr schmackhaft und keineswegs trocken, sicherlich wird nen Hausschwein bei vorbildlicher Zubereitung saftiger sein.
War auf jedenfall eine spannende Angelegenheit auch wenn die Fotodokumentation genauso gelitten hat wie die Sau und nicht alles glatt lief.
Der Geschmack entschädigte jedenfalls den Aufwand.
Ich sehe es jedenfalls positiv, genug Potenzial zur Steigerung ist vorhanden
:thumbup:Tja auch so kanns mal laufen und bei den ganzen super Dokumentationen und reibungslosen Grillaktionen die man hier bestaunen kann auch einfach mal die andere Seite der Medaille :beer:
Aber ein Foto hab ich dann doch noch:
Sollte eigentlich auch ohne Knochen sein :sly:
MFG
Benjamin
