zur Not für den haarigen Mitbewohner.
Das hab ich auch mal gedacht. Haarige Mitbewohner waren in dem Falle zwei rumänische Straßenköter, denen ich erst mal einen stählernen Magen unterstellt hatte....
Ausgangsprodukt war ein Texelschaf eines mir wohlgesonnenen Nachbarn. Nachdem alles eingefroren war, was wir selbst wegnaschen wollten, habe ich die Reste für die Hunde angeröstet und ausgekocht. Gemüse war drin, Gewürze nicht. Die beiden haben bald geschnallt, dass da was für sie köchelt, und haben sich in Position gebracht. Irgendwann nachdem alles gut abgekühlt war, bekamen die beiden dann ihre Portion. Das war so gegen 19 Uhr. Der kurze Spaziergang gegen 21 Uhr war unauffällig....
Gegen 2 Uhr nachts weckte mich der Kleine, der neben Frauchens Bett sein Körbchen hatte, und er hatte es echt eilig. Beim Durcheilen der Küche im EG, wo die Große ihr Quartier aufgeschlagen hatte, erkannte ich das mögliche Unheil in diversen braunen angetrockneten Flatschen im einzigen gefliesten Raum im Haus mit Fußbodenheizung.
Nachdem beide im Garten Andre Hellers "Palast der Winde" neu hatten aufleben lassen, bat ich sie rein, (hatte derweil die Küche geputzt) und sperrte die beiden in die Wäschekammer, die mir robustem PVC ausgelegt war. Schließlich musste ich am nächsten Tag fit sein und früh aufstehen.
Ich stand - nach einem Schrei von Frauchen - wirklich sehr früh auf. Sie hatte ihren Kleinen Hund vermisst und war auf die Suche gegangen....immer der Nase nach!
Seitdem haben Hunde sowas von uns nie wieder bekommen.

