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Mähsportverein [Sammelthread]

Ich hab´s halt gerne gerade! Aber hast schon recht

Frage an die Runde. Wie macht ihr euren Mäher nach dem Einsatz sauber:

[] Garnicht
[] Einfach Grasschnitt mit Holz oder Spachtel entfernen
[] Grundreinigung --> Auskehren & Waschen

Ich persönlich fahre eine Mischung zwischen 2 und 3. Mich würde auch mal Interessieren was die Profis hier dazu meinen.
Ich habe 2 Motorsensen von Stihl, einen Rasenmäher von Gutbrod und einen Traktor von Brill. Zur Reinigung benutze ich niemals Wasser, sondern nur Druckluft . Nach dem letzten Mähen der Saison imprägniere ich die Mähdecks mit Farbpistole und Hydrauliköl, so ist alles top.
 
Löwenzahn ist ein N-Zeiger. Dagegen hilft Sand und der Verzicht aufs Düngen.

Kannst du mir das etwas näher erklären?

Mein aktueller Wissensstand:
1.) Moos zeigt N-Mangel
2.) Löwenzahn N-Überschuss

Was macht man, wenn man beides im Rasen hat?
 
Also ich bin auch kein Chemie Fanatiker aber einmal im Jahr behandel ich den Rasen mit Weedex. Da rings um den Rasen kontrollierter Wildwuchs herrscht lässt sich das nicht vermeiden. Allerdings wird es von Jahr zu Jahr besser und der Rasen auch dichter. An der sache mit dem Rasengerechten Bodenverhältnissen versuche ich mich noch. Stichwort pH-Wert Einstellen und Aerifizieren.
 
Kannst du mir das etwas näher erklären?

Mein aktueller Wissensstand:
1.) Moos zeigt N-Mangel
2.) Löwenzahn N-Überschuss

Was macht man, wenn man beides im Rasen hat?

Sand & Licht. Und niemals düngen. Den Löwenzahn ess ich bis ca April als Salat.
 
Nein, da ich keinen Rasen mag. Ich mähe meine Wiese je nach Nutzung stellenweise alle zwei Wochen, an anderen Stellen nur zweimal jährlich.

Der Gerät war hierforums schon zu sehen:
Anhang anzeigen 1286921

Gekauft beim www.sensenverein.at

A guade Schneid,
A.
Und ich dachte schon ich bin der einzige Verrückte hier, der lieber mit einer Sense als mit irgendeinem motorisierten Dingsbums mäht! :D

Danke auch für den Link. Ich hab zwar ein paar alte Sensen, die waren schon am Hof als wir eingezogen sind, aber die sind schon ziemlich hinüber. Und die Sensen aus den Baumärkten machen auf mich keinen besonderen Eindruck.
 
Sand & Licht. Und niemals düngen. Den Löwenzahn ess ich bis ca April als Salat.

Welchen Sand? Mineralsand, Rheinsand, ganz egal?

Licht habe ich eigentlich genug. Ich dünge nur mit Mulch, aber das machen ja auch Millionen Parks und Golfplätze mit perfektem rasen
 
Freut mich, dass gleich zwei Enthusiasten Beiträge geschrieben haben.

@macroy
Sehr beeindruckender Fuhrpark. Selbstverständlich umfasst meine Sammlung auch mehr als bloß Rasenmäher, allerdings nicht in solcher Zahl. Ich finde es toll, dass du so auf Qualität setzt.

@Bär
Schön dich auch als rasen-optimierer dabei zu haben. Dieses Dilemma mit dem Unkraut kenne ich auch.

@macroy: wie gut funktioniert die Arbeit mit dem Fiskar Unkrautstecher?

An alle:
Wie haltet ihr es mit dem Einsatz von Breitband Unkrautvertilgern wie Banvel?


Ja, da hat sich ganz schön was angesammelt. Macht aber auch Spaß :-)
Der Fiskars funktioniert gut, man bekommt selbst tiefe Unkrautwurzeln damit raus. Nachteil ist dann natürlich, daß man Erde mit rausreißt und ein Loch entsteht. Das Stück was rausgerissen wird, breche ich dann auseinander, nehm die Wurzel vom Unkraut raus und drücke den Rest wieder in den Boden (sofern möglich), ansonsten wird mit einer Sand/Erde Mischung verfüllt. So sieht man anschließend nahezu nichts mehr, nach spätestens 1-2 Wochen gar nichts mehr.

Bei mir ist das Problem, daß der eine Nachbar oberhalb nur selten mäht bzw. seinen Rasen nicht pflegt. Sein Unkraut blüht fleißig vor sich hin und wenn ein Windstoß kommt, schneit es bei mir im Garten vor lauter Samenflug. Leider ist sein Grundstück direkt oberhalb von meinem, dahinter kommen dann nur noch Felder. Der Wind bläst also immer schön von den Feldern über sein Grundstück bis zu mir, da kann man nichts machen. Den Boden messe ich einmal/Jahr wegen ph-Wert/Nitrat und behandel dann entsprechend. Obwohl mein Rasen relativ dicht und kräftig ist, bleibt es aber wegen dem Unkrautwuchs nebenan nicht aus, daß man was dagegen tun muß wenn man einen Rasen und keine Wiese haben möchte. Das große Zeug steche ich mit dem Fiskars aus und einmal im Jahr dann mit einem Unkrautvernichter die Fläche spritzen. Das mache ich meist im Frühjahr wenn es nicht zu warm und nicht zu kalt ist und mind. einen Tag lang nicht regnet. Mit Moos habe ich nur wenig Probleme, wenn dann nur wenig in den Schatten Bereichen. Einmal (nach Bedarf auch 2 mal) im Jahr wird vertikutiert, da blüht der Rasen dann nach ca. 2-4 Wochen richtig auf. Was ich hier lese vonwegen Unkraut hat keine Chance, wenn man einen guten Boden für den Rasen schafft, halte ich für blanke Theorie. Wenn es wie bei mir vom Nachbar rüber schneit, hilft auch der dichteste Rasen nicht alles abzuhalten. Irgendwo und irgendwie kommt immer was zum Boden durch, wächst und vermehrt sich. Ein normaler Sport- und Freizeitrasen ist nicht so Dicht wie ein Golfplatz Rasen bei dem das vielleicht eher machbar ist. Auch schafft es ein starker Rasen nicht, alles zu verdrängen was angeflogen kommt und wachsen möchte.
 
Danke für die Antwort. Wenn der Fiskars wirklich tiefe Wurzeln mitnimmt, wäre das echt eine Überlegung wert.

Das man Erde mit rausreißt, hat man immer. Habe vor kurzem Disteln ausgestochen. Nach über 30 Stück sah dieser Teil der Wiese aus wie ein Handgranatenwurfstand. Mit Erde-Sand-Gemisch verfüllt. Sieht man nichts mehr von.

Ist bei uns ähnlich. Das Grundstück neben uns gehört alten Leuten die selbst ein Haus haben, die Kinder und Enkel wollen dort nicht bauen. Somit liegt das Grundstück brach und wird zweimal im Jahr gemulcht. Dort wächst alles und verteilt sich entsprechend.

Ich halte es auch eher für aussichtslos, ein Milieu zu schaffen, in dem nur Gras wächst. Dennoch kann man mit einem gut eingestellten Boden sicher viel erreichen.
 
Danke für die Antwort. Wenn der Fiskars wirklich tiefe Wurzeln mitnimmt, wäre das echt eine Überlegung wert.
Der Fiskars funktioniert bei mir einigermaßen gut bei Pfahlwurzlern mittlerer Größe, wirklich große Exemplare - mit Wurzeln länger als etwa 50cm - schaffe ich damit nicht und ganz kleine sowieso nicht. Speziell bei Ampfer habe zerreißt er mir die Wurzel sehr häufig. Aber dafür habe ich einen größeren Unkrautstecher...

Generell sollte der Boden etwas feuchter sein, dann funktioniert er besser. Und man muß die Wurzeln einigermaßen gefühlvoll aushebeln!
 
Der Fiskars funktioniert bei mir einigermaßen gut bei Pfahlwurzlern mittlerer Größe, wirklich große Exemplare - mit Wurzeln länger als etwa 50cm - schaffe ich damit nicht und ganz kleine sowieso nicht. Speziell bei Ampfer habe zerreißt er mir die Wurzel sehr häufig. Aber dafür habe ich einen größeren Unkrautstecher...

Generell sollte der Boden etwas feuchter sein, dann funktioniert er besser. Und man muß die Wurzeln einigermaßen gefühlvoll aushebeln!

Danke für die Antwort. Muss mal schauen. Auf der einen Seite interessiert mich Fiskars Unkrautstecher schon. Auf der anderen habe ich wenn ich ehrlich bin auch noch alles ohne rausbekommen.
 
Danke für die Antwort. Muss mal schauen. Auf der einen Seite interessiert mich Fiskars Unkrautstecher schon. Auf der anderen habe ich wenn ich ehrlich bin auch noch alles ohne rausbekommen.

Was mir am Fiskars gefällt, daß er das meiste schafft und man zum stechen nicht auf dem Boden rumrutschen muß sondern vieles im stehen erledigen kann. Das erleichtet die Sache schon merklich.
Ob man ihn haben muß oder nicht, ist wie bei vielem. Es geht natürlich auch ohne und ob es Dir das Wert ist, mußt Du selbst entscheiden ;-)
Ein Kumpel von mir hat ihn bei mir ausprobiert und ebenfalls gekauft, da ebenfalls für gut befunden. Ich würde ihn auch direkt wieder kaufen.

Zum vertikutieren braucht man auch keine Maschine, es gibt Rächen die das genauso können. Wenn man nur ein paar Quadratmeter Rasen hat, reicht ein Rächen völlig aus, ab einer gewissen Fläche würde ich persönlich aber zu einer Maschine greifen. Ähnlich würde ich es beim Fiskars sehen. Für ab und zu mal ein einzelnes Unkraut ausstechen lohnt er sich nicht, wenn der Garten aber eine gewisse Größe hat, erleichtert es einfach die Arbeit.
 
Ich habe 2 Motorsensen von Stihl, einen Rasenmäher von Gutbrod und einen Traktor von Brill. Zur Reinigung benutze ich niemals Wasser, sondern nur Druckluft .
Mein Honda-Traktor hat links und rechts am Mähwerk (also pro Messer) je einen Gardena Schlauchanschluß fest ab Werk montiert. Wäre das sinnvoll, wenn Wasser wirklich so schädlich bei der Reinigung ist? :confused:
 
Bei mir das selbe, Honda Aufsitzmäher mit 2 Wasseranschlüssen am Mähdeck welche auch immer mal wieder (nicht regelmäßig) benutzt werden (wenn ich das Gefühl habe, man könnte mal wieder). Da mein Aufsitzmäher inzwischen ca. 16 Jahre auf dem Buckel hat und Rost kaum ein Thema ist, kann es so verkehrt nicht sein wenn man die Anschlüsse benutzt.
Mag aber sein, daß es da von Hersteller zu Hersteller Unterschiede bei der Wasserverträglichkeit gibt.
Ich behaupte jetzt sogar einfach mal, daß gelegentliches spülen sorgar Rost vorbeugt da sich hierdurch keine harten Grasplatten im Mähdeck festsetzen die dann möglicherweise Wasser bzw. Feuchtigkeit speichern und alles nur sehr schlecht / sehr langsam abtrocknen kann.
 
Was mir am Fiskars gefällt, daß er das meiste schafft und man zum stechen nicht auf dem Boden rumrutschen muß sondern vieles im stehen erledigen kann. Das erleichtet die Sache schon merklich.
Ob man ihn haben muß oder nicht, ist wie bei vielem. Es geht natürlich auch ohne und ob es Dir das Wert ist, mußt Du selbst entscheiden ;-)
Ein Kumpel von mir hat ihn bei mir ausprobiert und ebenfalls gekauft, da ebenfalls für gut befunden. Ich würde ihn auch direkt wieder kaufen.

Zum vertikutieren braucht man auch keine Maschine, es gibt Rächen die das genauso können. Wenn man nur ein paar Quadratmeter Rasen hat, reicht ein Rächen völlig aus, ab einer gewissen Fläche würde ich persönlich aber zu einer Maschine greifen. Ähnlich würde ich es beim Fiskars sehen. Für ab und zu mal ein einzelnes Unkraut ausstechen lohnt er sich nicht, wenn der Garten aber eine gewisse Größe hat, erleichtert es einfach die Arbeit.


Erst mal danke für die Antwort. Du hast schon recht. Ist halt wie so oft: nicht zwingend erforderlich, aber top wenn man es hat. Werde das Ding mal testen!

Mein Honda-Traktor hat links und rechts am Mähwerk (also pro Messer) je einen Gardena Schlauchanschluß fest ab Werk montiert. Wäre das sinnvoll, wenn Wasser wirklich so schädlich bei der Reinigung ist? :confused:

Wie ist das Reinigungsergebnis? Hab von einem bekannte gehört, dass es ohnehin nicht viel bringt mit dem gardena-anschluss. Bei ihm ist es ein husqvarna Rasenmäher. Ist bei dir wirklich der ganze Schnitt draußen?

Bei mir das selbe, Honda Aufsitzmäher mit 2 Wasseranschlüssen am Mähdeck welche auch immer mal wieder (nicht regelmäßig) benutzt werden (wenn ich das Gefühl habe, man könnte mal wieder). Da mein Aufsitzmäher inzwischen ca. 16 Jahre auf dem Buckel hat und Rost kaum ein Thema ist, kann es so verkehrt nicht sein wenn man die Anschlüsse benutzt.
Mag aber sein, daß es da von Hersteller zu Hersteller Unterschiede bei der Wasserverträglichkeit gibt.
Ich behaupte jetzt sogar einfach mal, daß gelegentliches spülen sorgar Rost vorbeugt da sich hierdurch keine harten Grasplatten im Mähdeck festsetzen die dann möglicherweise Wasser bzw. Feuchtigkeit speichern und alles nur sehr schlecht / sehr langsam abtrocknen kann.

Sehe das ehrlich gesagt auch so. Besser ein sauberes, blankes Deck, als vermoderndes Gras. Kann bestimmt kein Vorteil sein.

Zumal ich bei bedarf noch hammerite auf die blanken stellen streiche
 
Wie ist das Reinigungsergebnis? Hab von einem bekannte gehört, dass es ohnehin nicht viel bringt mit dem gardena-anschluss. Bei ihm ist es ein husqvarna Rasenmäher. Ist bei dir wirklich der ganze Schnitt draußen?

Ich habe den noch recht neu und daher ehrlich gesagt noch nicht getestet....

Mein Schwager hat das bei einem No-Name Mäher manuell nachgerüstet und berichtet von guten Ergebnissen. Er kratzt aber dennoch 2mal im Jahr noch richtig aus; alles geht also offenbar nicht weg.
 
Ich habe den noch recht neu und daher ehrlich gesagt noch nicht getestet....

Mein Schwager hat das bei einem No-Name Mäher manuell nachgerüstet und berichtet von guten Ergebnissen. Er kratzt aber dennoch 2mal im Jahr noch richtig aus; alles geht also offenbar nicht weg.

Ich nutze die Schlauchanschlüsse wie gesagt sporadisch bzw. auch dann, wenn ich beim Gras entleeren merke, daß das Gras relativ feucht ist.
Rieselt es relativ locker aus dem Korb braucht man m.M.n. nicht spülen, ist es aber eher sehr saftig und fällt in klumpigen Stücken aus dem Korb, weiß ich dass es auch im Mähdeck viel feuchtes Gras gibt das zu einer Kruste wird, wenn ich es nicht kurz abspüle --> also Schläuche für ca. 30 Sekunden an das laufende Mähdeck anschließen bevor der Mäher wieder in die Hütte kommt.
Im Regelfall schaue ich mir das Mähwerk nicht öfter als 1-2 mal pro Jahr von unten an, meistens ist aber nichts oder nur ganz wenig festgebackenes Gras dran.
Wenn sich altes Gras im Mähdeck bereits zu einer Kruste verdichtet hat, bekommt man das mit dem Wasser über die Schlauchanschlüsse auch nur in geringem Maße weg. Hier hilft nur abkratzen.
Die Anschlüsse dienen also eher dazu alles rauszuspülen bevor es trocknet und sich fest setzt.
 
Wenn ich einmal in die Verlegenheit komme, dass ich nasses Gras mähen muß, dann pinsle ich den Mähraum dünn mit Pflanzenöl oder Sprühflasche ein. Dadurch haftet der nasse Schnitt nicht so sehr am Gehäuse und läßt sich später leicht entfernen: Entweder mit Gartenschlauch oder Ausbürsten.
 
Wenn ich einmal in die Verlegenheit komme, dass ich nasses Gras mähen muß, dann pinsle ich den Mähraum dünn mit Pflanzenöl oder Sprühflasche ein. Dadurch haftet der nasse Schnitt nicht so sehr am Gehäuse und läßt sich später leicht entfernen: Entweder mit Gartenschlauch oder Ausbürsten.

Echt? Pflanzenöl überlebt einen ganzen mähgang?
 
Ich frage mich die ganze Zeit, wie ihr beim Rasentraktor an das Mähdeck kommt. Es gibt zwar spezielle Hebevorrichtungen für die Traktoren, aber wer hat die schon.
 
Nachtrag

Das ist z. B . Ein Grund, warum ich mich nur noch für Frontmäher entscheiden würde.
 
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