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Mal wieder ein BBB (Bier, Brauen, BBQ)

Smoker-Schorschi

Grillkönig
15+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

es ist mal wieder soweit (endlich :grün:), morgen wird Bier gebraut. Ist ja schon fast wieder ein Jahr vergangen seit dem letzten Brautermin.
Für diese Jahr hab ich mir aber vorgenommen mal noch 1-2 neue Sorten zu versuchen.

Fürs erste allerdings mal wieder ein leckeres Weizen :durst:

Und nicht nur das, es soll auch ein wenig gegrillt werden, doch dazu morgen mehr.

Brauziel, wie immer 50 ltr. helles Weizen :mosh:

Das Rezept

5 kg Weizenmalz
4 kg Pilsener Malz
1 kg Münchner Malz
500 gr Gerstenflocken, vorverkleistert

Gußführung: 32 ltr. Hauptguß / 34 ltr. Nachguß

45°C einmaichen, 20 min Eiweißrast
63°C 1. Verzuckerungsrast 30 min
72°C 2. Verzuckerungsrast 30 min
78°c Abmaischen

Vorderwürzehopfung 30 gr Tettnanger 3,8 %
Bitterhopfung 30 gr Tettnanger 3,8% nach Würzebruch

Hefe: Wyeast Weihenstephan Weat #3068

Hier mal ein paar Bilder:

Die Zutaten, frisch eingetroffen
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Der Hopfen
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Die Hefe
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Das Malz schroten
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Der Hefestarter
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So, das wars für heute, morgen mehr :biggrinsanta:

Ich freu mich schon riesig drauf, auch auf den Besuch morgen und die tatkräftige Unterstützung von weiteren GSV-lern 8)

Gruas da Schorsch
 

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Also das schaut ja alles sehr interessant aus.

:bilder:
 
Wünsch Euch viel Spaß beim Bierbrauen und auch beim :bbq: mit ein paar :weizen:.
 
Da schau ich mal zu :bierchips:

Bei uns, besser gesagt bei einem Freund, ist im Aprill auch wieder Brautag. Da wird dann der Doppelboch für den BBQ-Taucherstammtisch im Juni gebraut :saufen:
 
Was bringt die Mühle für einen Durchsatz?


:prost:

Eilig solltest du es nicht haben, die 10 kg Malz brauchen ca. 2 Std.

Passt aber für mich, die Mühle läuft halt nebenbei bei den Vorbereitungen.

Und die Schrotqualität ist hervorragend.

Die Profimühlen waren mir zu teuer.

:prost:

Georg
 
Eilig solltest du es nicht haben, die 10 kg Malz brauchen ca. 2 Std.

Passt aber für mich, die Mühle läuft halt nebenbei bei den Vorbereitungen.

Und die Schrotqualität ist hervorragend.

Die Profimühlen waren mir zu teuer.

:prost:

Georg

Hi Georg,

Bin immer wieder auf der Suche nach ein alternativ für ein Profimühle, Profimühlen lohnen sich meistens für mein Kunden nicht, darf ich dir 500 gr Malz schicken, was du dann mit dein Mühle schrotet, lege schon ein Aufkleber für den Rückversand dazu, dann kann ich der Schrotqualität mal angucken.

MfG

Simon Bremer
Schnapsbrenner.eu
 
So, es ist vollbracht!

Wir haben 48 ltr. Weizen gebraut :weizen:, lecker gegessen :essen:, einen sehr schönen Tag verbracht
und sitzen nun papsatt und zufrieden auf der Couch!

Allerdings hab ich grad festgestellt dass ich in dem ganzen Trubel relativ wenige Bilder machen konnte :motz:

Aber ich denke da kommen von anderer Seite noch ein paar dazu 8-)

Hier mal meine Bilderausbeute vom Brauen:

Der Maischebottich wird aufgeheizt
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Immer fleissig rühren, damit nix anbrennt :grin:
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Läuterbottich bereitstellen
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Das Endprodukt, 48 ltr Weizen :saufen:
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Mehr hab ich ned, und die Bilder vom BBQ werden bestimmt von anderer Seite bald eingestellt!

An dieser Stelle kann ich schon mal sagen, das Beef war hervorragend, sehr lecker :respekt:
und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen zur Bierprobe :grün:

Gruas da Schorsch
 

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Ein schöner produktiver Tag geht zu Ende. :thumb1:
48 Liter Bier gebraut, nette Menschen kennen gelernt und gut gegessen.
Was will man mehr. :clap2:
Ich freue mich auf die "Biervernichtungsparty". :mosh:

Gruß
D' Nachbar
 
Kurzes Update,

die Gärung ist in vollem Gange, ich hab grad die Schnellvergärungsprobe gezogen.

Morgen denke ich ist es dann Zeit die Hochkräusen abzuschöpfen.


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Gruas da Schorsch
 

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So, es war heute soweit, die Gärung läuft planmäßig sehr gut, die Hefedecke, und damit die ungelösten Hopfenharze, mußte abgeschöpft werden.

Die Hefedecke
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bittere ungelöste Hopfenharze
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mit dem Schaumlöffel abschöpfen
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so siehts unter der Hefedecke aus, erinnert schon eher an Bier :biggrinsanta:
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1,5 ltr Hefe abgeschöpft
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So, jetzt geht die Gärung erst mal 8 - 10 Tage weiter,
dann wird auf Flaschen gezogen und die Nachgärung kann beginnen.

Update gibt es dann wieder.

Gruas da Schorsch
 

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Ich bin noch nicht so weit durch mit der Literatur.
Deshalb mal eine Frage zur abgeschöpften Hefe.
Kann man die für den nächsten Ansatz konservieren?

:prost:
 
Ich bin noch nicht so weit durch mit der Literatur.
Deshalb mal eine Frage zur abgeschöpften Hefe.
Kann man die für den nächsten Ansatz konservieren?

:prost:

Nein, die erste nicht, da sind zuviel "Fremdstoffe" enthalten.

Die Hefe, welche sich jetzt neu bildet, kann allerdings verwendet werden.
Auch die Hefe, die sich am Boden absetzt, kann wieder verwendet werden.
Alllerdings kann Hefe nicht beliebig oft verwendet werden da die Hefezellen zum einen degenerieren und zum anderen Fremdhefen, welche
ja überall vorkommen, überhand nehmen.
Ein guter Wert ist die Hefe 3-4 mal zu führen.

Wie das gemacht wird ist allerdings im Hanghofer nicht beschrieben.

Im Buch von Hagen Rudolph "Heimbrauen für Fortgeschrittene" ist eine sehr gute Beschreibung enthalten.

Grob gesagt, wenn du sofort wieder brauen tust (1-2 Tage nach Hefeernten)
kannst du Hefe so zugeben wie sie ist.
Wenn du sie etwas lagern willt muß sie zuerst gereinigt werden durch mehrmaliges schlämmen in Eiswasser. Dann kann sie durchaus 1-2 Wochen gelagert werden.

Deutlich aufwändiger ist die Herstellung einer eigenen Hefezucht, die schon eine fast Laborartige Austattung benötigt. Dafür kann dann die Hefe jahrelang gelagert werden,
muß allerdings vor verwenden wieder vermehrt werden.

Ich tu mir den Aufwand noch nicht an, ich kaufe immer neue Hefe. :prost:

Gruß Georg
 
hefe

geht auch einfacher, mann kann auch zB hefe aus ein flasche Paulaner wieder verwenden, wie lernt man bei mir im bierseminar oder mehr info per pn

mfg
simon bremer
Schnapsbrenner.eu
 
geht auch einfacher, mann kann auch zB hefe aus ein flasche Paulaner wieder verwenden, wie lernt man bei mir im bierseminar oder mehr info per pn

mfg
simon bremer
Schnapsbrenner.eu

Hallo Sibre,

ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber zum einen, in jedem zweiten Post von dir verweist du auf deine Seminare oder deinen Shop. Das nervt.
Mach das doch bitte in der Rubrik für Werbung.

Zum anderen, wenn du schon schreibst dass man Hefe aus herkömmlichen Flaschenbier verwenden kann dann solltest du das allerdings näher erläutern,
ganz so einfach ist das nämlich nicht.

So wie du das schreibst kann das mächtig in die Hose gehen.

Nur ein paar Anmerkungen dazu:

a) wenn das Bier pasteurisiert wurde geht nix mehr
b) viele Brauereien entfernen aus technologischen Gründen die original Brauhefe durch untergärige Hefe, kannst du also auch vergessen.
c) das Bier muß ziemlich frisch sein.

Wer nähere Informationen darüber haben möchte kann hier mal schauen: Hefestripping - HobbybrauerWiki

Dort wird allerdings das Paulaner als ungeeignet geführt.......


Gruß Georg
 
Habe schon verschiedene malen mit Paulaner "Hefe" vergärt.
kannst du einfach testen. Paulaner vorsichtig leeren, nicht vergessen zu trinken :-) und die hinterbliebene Hefe mit etwas Zuckerwasser, Apfelsaft, oder was du auch nutzen möchtest als Starter, ansetzen. Da spricht nichts gegen untergärige Hefe, nutze ich für jedes Pils bzw. Lager, natürlich nicht für Weizen.

und extra für Dich ohne Werbung :tisch:

MfG

Simon Bremer
 
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