Pasteur
Grillkaiser
Hallo Sportsfreunde!
Als sich damals die Römer wieder gen Süden verzogen haben, haben sie ja allerlei Zeug hier zurückgelassen. Den Limes, das ein oder andere Castell, aber auch den Wein und die Esskastanie/Maroni, oder wie wir in der Pfalz sagen - Keschde.
Und überall in der Pfalz bekommt man in der kalten Jahreshälfte Saumagen mit Keschde anstatt der sonst üblichen Kartoffel. Das ist lecker. Und weil das so lecker ist, wollten wir eine Bratwurst mit Keschde machen. Auf ans Werk!!
Das Fleisch:
Schweinekamm 50%
Kutterbauch 25%
Fettbacke 25%
Schweinedarm 28/30
Die Gewürze/kg
Salz 18g
Selleriesalz 2g
Pfeffer, schwarz 3g
Majoran 3g
Macis 1g
Kardamom, nur die Kerne 0.5g
Cayennepfeffer 0.5g
Weiterhin noch
KHM weiß nach Packungsanweisung
Gekochte Maroni 250g
Rieslingsekt 100g
Das Fleisch wurde wolfgerecht zerkleinert
mit den Gewürzen vermengt
und durfte dann für 2h in den TK.
In der Zwischenzeit wurden die Maronen in Erbsengroße Stücke zerkleinert.
Wir haben hier diese vorgekochten und vakuumierten Maroni genommen, die man eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt bekommt.
Dann das Fleisch durch die 4.5mm Scheibe wolfen
Jetzt erst das KHM untermischen und nach und nach den Rieslingsekt einarbeiten.
Und dann das Brät kräftig bindig kneten
Wenn das geschehen ist, werden die zerkleinerten Maroni vorsichtig eingearbeitet. Man möchte ja hinterher sichtbare Stücke in der Wurst haben. Deshalb hier mit Feingefühl arbeiten.
Und schon kann das Brät in den Darm
Das Brät war roh schon sehr lecker. Das hätte ich auch einfach aufs Brot schmieren können. Aber wichtiger ist natürlich die Bratprobe.
Das Schnittbild sieht für uns prima aus. Und es war so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Wurst ist saftig und zart und ganz samtig im Mund. Die Säure des Rieslings fängt die Süße der Maroni auf. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal 1g Salz mehr. Aber da sind wir uns nicht sicher. So hat man Bratwurst und Maroni-Geschmack. Der Cayennepfeffer macht ein ganz kleines Kitzeln am Ende. Das war definitiv kein Einzelversuch. Das wird wiederholt, weil lecker
Danke fürs anschauen!
Gruß Tanja & Thomas
Als sich damals die Römer wieder gen Süden verzogen haben, haben sie ja allerlei Zeug hier zurückgelassen. Den Limes, das ein oder andere Castell, aber auch den Wein und die Esskastanie/Maroni, oder wie wir in der Pfalz sagen - Keschde.
Und überall in der Pfalz bekommt man in der kalten Jahreshälfte Saumagen mit Keschde anstatt der sonst üblichen Kartoffel. Das ist lecker. Und weil das so lecker ist, wollten wir eine Bratwurst mit Keschde machen. Auf ans Werk!!
Das Fleisch:
Schweinekamm 50%
Kutterbauch 25%
Fettbacke 25%
Schweinedarm 28/30
Die Gewürze/kg
Salz 18g
Selleriesalz 2g
Pfeffer, schwarz 3g
Majoran 3g
Macis 1g
Kardamom, nur die Kerne 0.5g
Cayennepfeffer 0.5g
Weiterhin noch
KHM weiß nach Packungsanweisung
Gekochte Maroni 250g
Rieslingsekt 100g
Das Fleisch wurde wolfgerecht zerkleinert
mit den Gewürzen vermengt
und durfte dann für 2h in den TK.
In der Zwischenzeit wurden die Maronen in Erbsengroße Stücke zerkleinert.
Wir haben hier diese vorgekochten und vakuumierten Maroni genommen, die man eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt bekommt.
Dann das Fleisch durch die 4.5mm Scheibe wolfen
Jetzt erst das KHM untermischen und nach und nach den Rieslingsekt einarbeiten.
Und dann das Brät kräftig bindig kneten
Wenn das geschehen ist, werden die zerkleinerten Maroni vorsichtig eingearbeitet. Man möchte ja hinterher sichtbare Stücke in der Wurst haben. Deshalb hier mit Feingefühl arbeiten.
Und schon kann das Brät in den Darm
Das Brät war roh schon sehr lecker. Das hätte ich auch einfach aufs Brot schmieren können. Aber wichtiger ist natürlich die Bratprobe.
Das Schnittbild sieht für uns prima aus. Und es war so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Wurst ist saftig und zart und ganz samtig im Mund. Die Säure des Rieslings fängt die Süße der Maroni auf. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal 1g Salz mehr. Aber da sind wir uns nicht sicher. So hat man Bratwurst und Maroni-Geschmack. Der Cayennepfeffer macht ein ganz kleines Kitzeln am Ende. Das war definitiv kein Einzelversuch. Das wird wiederholt, weil lecker
Danke fürs anschauen!
Gruß Tanja & Thomas

