Der einzige Punkt, bei dem ich zustimmen würde, ist Temperaturkontrolle. Die ist beim Gasi einfacher.Schnell betriebsbereit, Temperaturkontrolle, preiswerter als Kohle/Briketts und umweltfreundlicher, weniger Arbeit (bilde ich mir ein), flexibler, gesünder....kann mich aber auch irren.
Bei allem anderen bist du beim Kohle/Gas-Vergleich vielleicht gleichauf bis ein bisserl schlechter als bei Kohle.
Schneller: Ordentlicher AZK und die Kohle ist in ca. 15 Min betriebsbereit (ohne zusätzliche Arbeit, ich schnippel in der Zeit Brot, Salat, deck den Tisch). Der Gasi muss auch erst vorheizen, bis er auf Temperatur ist (sofern man nicht erst zugesiffte Brenner saubermachen muss, weil man's faulerweise nach dem letzten Grillen nicht sauber gemacht hat).
Preiswerter: ein langlebiger (10+ Jahre) Kohlegrill mit guter Qualität geht so bei 200 Euro los, ein Gasi in guter Qualität bei 500-1000 (je nach Austattung). Selbst wenn Gas günstiger wäre (hab nie nen Preisvergleich diesbezüglich gemacht) kann man von dem Geld viel Kohle kaufen.
Umweltfreundlicher... es werden Sachen verbrannt. Da ist ein pro/contra eher im akademischen Bereich, vor allem, wenn das privat nur ab und zu genutzt wird.
Weniger Arbeit: Bei Gas darfst du definitiv mehr auf Sauberkeit achten. Bei Kohle kann man in stabilen Grills alle 2-3 mal einfach die dünnen Roste rausnehmen und den Schmodder kontrolliert abfackeln, beim Gasi riskiert man bei solchen Aktionen das (teure) Innenleben. Also ist Schrubben angesagt - oder ne Zeitbombe bauen, indem man alles mit Alufolie auskleidet, unter der sich dann der ganze Schmodder sammeln kann.
Flexibler... sowohl Kohle, als auch Gas ist bloss eine Hitzequelle. Der Grill wird nicht plötzlich zur Eismaschine oder Druckerpresse. Wie flexibel man mit der Hitze umgeht, das obliegt demjenigen vor dem Grill.
Gesünder... siehe flexibel. Man kann mit jeder Hitzequelle Essen ungesund anbrennen lassen. Solange man keine Uranstäbe zum Grillen verwendet (oder mit Gift behandeltes Holz) ist die Hitzequelle vollkommen wumpe.