So, ich war am Wochenende etwas fleißig und habe die ersten 39 Keimlinge umgetopft. Der folgt die kommende Woche. Da Zeit gerade ein Mangel bei uns ist...gibts aktuell leider wieder Bilder vom Handy. Bitte um Nachsicht, aber so schlecht sind die Bilder diesmal nicht
Ich habe mich beim Umtopfen für eckige Töpfe der Größe 9x9x10cm entschieden und hoffe, dass diese bis mitte Mai reichen werden. Von diesen Töpfen aus soll es nach Möglichkeit direkt in die 10L Töpfe gehen. Sollte des doch zu End werden, so könnte ich noch in runde 13cm Töpfe umpflanzen. Aber normalerweise sollte es ausreichend sein.
Bei der Wahl des Substrates habe ich selbst Hand angelegt und es zusammengemischt. Mein Substrat besteht aus TKS1, Perlite, Vermiculite im Verhältnis 4:2:1.
Anbei ein Bild wo ich gerade die Bestandteile des Substrates zusammenfüge (Die Erde befindet sich bereits unter den Zuschlagsstoffen)
So sieht das ganze dann gut gemischt aus...
Um hoffentlich nicht ständig gießen zu müssen, habe ich mir einige Glasfaserdochte besorgt. Diese habe ich auf 20cm Stücke gekürzt und durch ca. 12cm lange Strohhalmstücke geführt. Der Strohhalm dienst dazu, dass der Glasfaserdocht nicht auf der gesamten Länge feuchtigkeit an das Substrat abgibt sondern nur von oben. Der Strohhalm guckte unten noch ca. 2cm aus dem Topf. Der Glasfaserdocht war ca. 5cm länger als der Topft. Durch die Kapillarwirkung soll die Pflanze nun permanent mit Wasser versorgt werden. Jedoch nicht zu viel oder zu wenig, sondern genausoviel wie der Erde fordert. Ob es funktioniert kann ich noch nicht sagen. Aus diesem Grund begutacjte ich die Pflanzen aktuell jeden Morgen und Abend...Falls es nicht funktioniert kann ich schnell eingreifen und von Hand wässern. Da ich aber mehrere positive Berichte darüber gelesen habe bin ich mal guter Dinge.
Als der Strohhalm samt Docht eingeführt war wurde der Topf mit dem Substrat aufgefüllt. Anschließend habe ich mittig mit dem Finger ein Loch für den Keimling geschaffen.
Nun musste ich die kleinen, jungen Pflänzchen mit den zarten und zerbrechlichen Wurzeln aus dem Schnappspinnchen befreien...Bin ich froh, dass ich in der Perlite angezogen habe. Das Pikieren war sehr einfach. Ich habe das Pinnchen vorsichtig ausgekippt und leicht mit dem Finger auf den Boden geklopft, sodass der Keimling vorsichtig heraus gerutscht ist. Nun konnte ich den Keimling vorsichtig am Stengel fassen und alle Wurzeln blieben unbeschädigt. Da das Perlite so leicht ist, blieben die einzelnen Kugeln selbst an den zartesten Wurzeln einfach hängen. Samt Perlite an den Wurzeln ging es dann in den Topft. Das Loch wurde vorsichtig mit Substrat geschlossen aber nicht angedrückt (Wir wollen ja die kleinen Wurzeln nicht beschädigen). Zu guter letzt wurde noch etwas angegossen und es kam auf die neue Sitzbank...Und jetzt noch einige Bilder für Euch...Beim nächsten Pikieren werde ich noch ein paar Bilder von der Entnahme des Keimling bis zum eintopfen machen...Viel mir erst später ein, dass ich davon keine Bilder habe...Werden aber nachgereicht
Hier sitzt der Keimling bereits im neuen Topf. Recht seht ihr den Glasfaserdocht
Ich habe den docht auseinander gedreht und links und recht am Keimling vorbei gelegt. So kommt von beiden Seiten gleichmäßig Wasser und nicht nur von einer.
Zum Schluss noch etwas Erde drauf, damit der Docht nicht an der Luft trocknet und der Keimling bis kurz unter den Keimblättern eingepflanzt ist.
Anschließend ging es auf die neue Bank
Auf den Brettern habe ich eine Folie gelegt, damit das Holz nicht die Deuchtigkeit aus der Erde saugt (durch die Löcher im Boden). Unter den Brettern stehen Untersetzer von Blumenkästen in 100cm länge. Diese habe ich mit Wasser gefüllt. Die Strohalme aus den Anzuchttöpfen ragen alle bis auf den Boden des Untersetzer. Auch die Strohalme reichen fast bis auf den Boden, sodass der Glasfaserdocht auch im unteren Bereich keine Feuchtigkeit verdunsten kann.