Gulaschkanonier
Linsen- und Spätzlekoch & Food-Messi
5+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Quoting-Queen
☆Onkel Fritz☆
Da wir gerade im Urlaub sind und ich gestern schön Zeit hatte, habe ich gestern schon meinen Beitrag für das Themen-WE gekocht, gebraten, frittiert und gebacken: es gab eine Griechische Moussaka!
Ich wollte dieses Essen schon längst einmal machen und da die FeWo eine ordentliche Küche hat und wir im Urlaub immer eine Auflaufform dabei haben, kam das Thema "Mittelmeer" wie gerufen!
Die Moussaka hat erstklassig geschmeckt, weit besser als die Moussaka unseres GdV, heute Morgen liegt so ein unverkennbarer Tavernengeruch in der Wohnung, also alles richtig gemacht!
Ich kann dieses Rezept nur wärmstes empfehlen; es ist von www.reise-zikaden.de
Das Faszinierende an diesem Rezept ist, dass es genau so funktioniert, wie angegeben!
Für den Auflauf
- 5 Auberginen (ich habe gute 4 benötigt, 5 Auberginen machen also Sinn)
- 4 bis 5 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
- Olivenöl (Zum Frittieren hatte ich allerdings Sonnenblumenöl genommen)
Für die Hacksoße
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 sehr fein gehackte Knoblauchzehen
- 700 Rinderhack
- 4 große Tomaten (30 Sekunden in kochendes Wasser, abschrecken, Haut abziehen, fein würfeln und den Saft dabei auffangen, wir benötigen ihn)
- 150 g geriebenen Kefalotiri (Ich habe Parmesan genommen, da ich die Griechische Variante nicht bekommen habe)
- 3 EL Tomatenmark
- 2 bis 3 EL Semmelbrösel und 1 Ei zum Binden, wobei die Soße dick genug wird und wenn, dann binde ich lieber mit etwas Mehl)
- 3 EL Petersilie
- 1 TL Oregano
- 1 TL frischen Rosmarin (Das Oregano und den Rosmarin habe ich durch 2 TL "Italienische Kräuter ersetzt, da ich das dabei habe und beides enthalten ist)
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Kreuzkümmel (Der Zimt und der Kreuzkümmel machen das Essen erst zu einer schönen Moussaka, das hat wunderbar geschmeckt. Ich empfehle jeweils einen schwachen halben TL)
- 1 Lorbeerblatt (nicht im Rezept, bei uns aber Pflicht)
- Salz (ca. 1 gestrichener TL war gut)
- Pfeffer
Für die Béchamel
- 3 gute EL Butter
- 1 Liter Vollmilch
- 4 EL Mehl
- 2 Eier
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise Muskat
Diese Menge ist perfekt für eine ca. 30x40 cm große Auflaufform.
Die Kartoffel etwa 20 Minuten in Salzwasser köcheln (sie müssen nicht durch sein), schälen und in ca. 5 mm starke Scheiben schneiden. Die Auberginen in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten salzen damit die Auberginenscheiben gut 20 Minuten lang entwässern; die Moussaka darf nicht wässrig werden. Das hat auf einem umgedrehten Backofengitter gut funktioniert. Die Auberginen immer wieder nehmen, ein paar Scheiben zusammenlegen und zwischen den Händen kräftig pressen, ich war erstaunt, wieviel Wasser die Auberginen mit der Zeit verlieren.
Dann die Auberginen- und Kartoffelscheiben in ausreichend Öl frittieren...
Im Originalrezept der Reisezikaden wird auf die kalorienärmere Variante des Backens zurückgegriffen, die man im Netz oft findet, ich wollte es aber frittieren, da dies original Griechisch ist und mir auch besser schmeckt.
Die Kartoffeln habe ich nur leicht anfrittiert, ich will sie in diesem Fall nicht knusprig.
Für die Bécha die Butter bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und dann nach und nach das Mehl einrühren; mit einem Schneebesen rühren bis die Masse zu einem Klumpen wird. Milch etappenweise zugeben und rühren, bis eine glatte Creme entsteht. Diese ohne Deckel 15 bis 20 Minuten auf minimaler Hitze zart köcheln lassen; dabei ständig rühren. So verfliegt zum einen der Mehlgeschmack, zum anderen muss die Soße eindicken, damit später die für die Moussaka typische Béchamelschicht auf der Moussaka entsteht. Wenn die Soße schön zähflüssig geworden ist, den Topf vom Herd nehmen und 2 verquirrlte Eier unterheben. Eier kommen in eine Bécha nur, wenn eine zu überbackende Schicht wie bei der Moussaka entstehen soll. Bissi Salz, bissi Pfeffer und etwas Muskat. Die Bécha sollte die Konsistenz von etwa Püree haben.
Bei der Hackfleischsoße wie gewöhnlich verfahren. Zwiebel bräunen, das Hack krümlig braten, Knoblauch und Tomatenmark mitanschwitzen und dann die Tomaten mitsamt Saft dazugeben. Hier neben den anderen anderen Gewürzen den Zimt und den Kreuzkümmel dazugeben und die Soße eine gute Stunde lang auf niederer Temperatur leicht köcheln. Nach dieser Stunde den Deckel abnehmen und stark einkochen.
Ich war erstaunt, dass der Saft der Tomaten schon ausgereicht hat....
Zeit für einen Ouzo! Sonst wird die Moussaka nichts! Der Koch muss sich ja auch mal was Gutes tun!
.... fertig...
Dann geht es an´s Schichten!
Wichtig ist, dass das Gemüse immer überlappend ausgelegt wird, das wird oft nicht gemacht, ist aber wichtig. Meine Moussaka habe ich so aufgebaut: die Form wird mit Öl eingefettet. Dann kommt als erstes die Kartoffelschicht. Diese Schicht wird dezent gesalzen. Dann kommt eine Lage Auberginen, gefolgt von der Hackmasse. Dann wieder eine Schicht Auberginen und darauf die Béchamelschicht. Bestreut wird dies mit dem geriebenen Hartkäse.
Ich musste hier während des Schichtens nachfrittieren ..... also gleich am Anfang alle 5 Aubgerginen machen.....
Die Béchamel ist auf diesem Bild stark eingedickt, da ich diese morgens gekocht und dann in den Kühlschrank gestellt hatte, das ist aber überhaupt kein Problem. Vielleicht wurde die Béchamelschicht auch gerade deshalb so schön ....
Dann kommt die Mousska bei 200°C für 45 Minuten in den Ofen (Umluft). Zeitweise hatte ich die Moussaka mit etwas Jehova abgedeckt....
Fertig!
Nach dem Backen die Moussaka 30 Minuten lang stehen lassen vor man sie anschneidet.
Lecker!
Was für ein tolles Essen! Das ist Urlaub! 
Grüße
Andi
Die Moussaka hat erstklassig geschmeckt, weit besser als die Moussaka unseres GdV, heute Morgen liegt so ein unverkennbarer Tavernengeruch in der Wohnung, also alles richtig gemacht!
Das Faszinierende an diesem Rezept ist, dass es genau so funktioniert, wie angegeben!
Für den Auflauf
- 5 Auberginen (ich habe gute 4 benötigt, 5 Auberginen machen also Sinn)
- 4 bis 5 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
- Olivenöl (Zum Frittieren hatte ich allerdings Sonnenblumenöl genommen)
Für die Hacksoße
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 sehr fein gehackte Knoblauchzehen
- 700 Rinderhack
- 4 große Tomaten (30 Sekunden in kochendes Wasser, abschrecken, Haut abziehen, fein würfeln und den Saft dabei auffangen, wir benötigen ihn)
- 150 g geriebenen Kefalotiri (Ich habe Parmesan genommen, da ich die Griechische Variante nicht bekommen habe)
- 3 EL Tomatenmark
- 2 bis 3 EL Semmelbrösel und 1 Ei zum Binden, wobei die Soße dick genug wird und wenn, dann binde ich lieber mit etwas Mehl)
- 3 EL Petersilie
- 1 TL Oregano
- 1 TL frischen Rosmarin (Das Oregano und den Rosmarin habe ich durch 2 TL "Italienische Kräuter ersetzt, da ich das dabei habe und beides enthalten ist)
- 1/2 TL Zimt
- 1/2 TL Kreuzkümmel (Der Zimt und der Kreuzkümmel machen das Essen erst zu einer schönen Moussaka, das hat wunderbar geschmeckt. Ich empfehle jeweils einen schwachen halben TL)
- 1 Lorbeerblatt (nicht im Rezept, bei uns aber Pflicht)
- Salz (ca. 1 gestrichener TL war gut)
- Pfeffer
Für die Béchamel
- 3 gute EL Butter
- 1 Liter Vollmilch
- 4 EL Mehl
- 2 Eier
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise Muskat
Diese Menge ist perfekt für eine ca. 30x40 cm große Auflaufform.
Die Kartoffel etwa 20 Minuten in Salzwasser köcheln (sie müssen nicht durch sein), schälen und in ca. 5 mm starke Scheiben schneiden. Die Auberginen in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten salzen damit die Auberginenscheiben gut 20 Minuten lang entwässern; die Moussaka darf nicht wässrig werden. Das hat auf einem umgedrehten Backofengitter gut funktioniert. Die Auberginen immer wieder nehmen, ein paar Scheiben zusammenlegen und zwischen den Händen kräftig pressen, ich war erstaunt, wieviel Wasser die Auberginen mit der Zeit verlieren.
Dann die Auberginen- und Kartoffelscheiben in ausreichend Öl frittieren...
Im Originalrezept der Reisezikaden wird auf die kalorienärmere Variante des Backens zurückgegriffen, die man im Netz oft findet, ich wollte es aber frittieren, da dies original Griechisch ist und mir auch besser schmeckt.
Die Kartoffeln habe ich nur leicht anfrittiert, ich will sie in diesem Fall nicht knusprig.
Für die Bécha die Butter bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und dann nach und nach das Mehl einrühren; mit einem Schneebesen rühren bis die Masse zu einem Klumpen wird. Milch etappenweise zugeben und rühren, bis eine glatte Creme entsteht. Diese ohne Deckel 15 bis 20 Minuten auf minimaler Hitze zart köcheln lassen; dabei ständig rühren. So verfliegt zum einen der Mehlgeschmack, zum anderen muss die Soße eindicken, damit später die für die Moussaka typische Béchamelschicht auf der Moussaka entsteht. Wenn die Soße schön zähflüssig geworden ist, den Topf vom Herd nehmen und 2 verquirrlte Eier unterheben. Eier kommen in eine Bécha nur, wenn eine zu überbackende Schicht wie bei der Moussaka entstehen soll. Bissi Salz, bissi Pfeffer und etwas Muskat. Die Bécha sollte die Konsistenz von etwa Püree haben.
Bei der Hackfleischsoße wie gewöhnlich verfahren. Zwiebel bräunen, das Hack krümlig braten, Knoblauch und Tomatenmark mitanschwitzen und dann die Tomaten mitsamt Saft dazugeben. Hier neben den anderen anderen Gewürzen den Zimt und den Kreuzkümmel dazugeben und die Soße eine gute Stunde lang auf niederer Temperatur leicht köcheln. Nach dieser Stunde den Deckel abnehmen und stark einkochen.
Ich war erstaunt, dass der Saft der Tomaten schon ausgereicht hat....
Zeit für einen Ouzo! Sonst wird die Moussaka nichts! Der Koch muss sich ja auch mal was Gutes tun!
.... fertig...
Dann geht es an´s Schichten!
Wichtig ist, dass das Gemüse immer überlappend ausgelegt wird, das wird oft nicht gemacht, ist aber wichtig. Meine Moussaka habe ich so aufgebaut: die Form wird mit Öl eingefettet. Dann kommt als erstes die Kartoffelschicht. Diese Schicht wird dezent gesalzen. Dann kommt eine Lage Auberginen, gefolgt von der Hackmasse. Dann wieder eine Schicht Auberginen und darauf die Béchamelschicht. Bestreut wird dies mit dem geriebenen Hartkäse.
Ich musste hier während des Schichtens nachfrittieren ..... also gleich am Anfang alle 5 Aubgerginen machen.....
Die Béchamel ist auf diesem Bild stark eingedickt, da ich diese morgens gekocht und dann in den Kühlschrank gestellt hatte, das ist aber überhaupt kein Problem. Vielleicht wurde die Béchamelschicht auch gerade deshalb so schön ....
Dann kommt die Mousska bei 200°C für 45 Minuten in den Ofen (Umluft). Zeitweise hatte ich die Moussaka mit etwas Jehova abgedeckt....
Fertig!
Nach dem Backen die Moussaka 30 Minuten lang stehen lassen vor man sie anschneidet.
Lecker!
Was für ein tolles Essen! Das ist Urlaub! Grüße
Andi







