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Netzwerk Grillthermometer

Technische Spielereien sind ja ganz nett,
mit vernünftiger Grillhardware und mit
zunehmender Erfahrung aber völlig überflüssig.

Investiert das Geld lieber, falls noch nicht vorhanden,
in sinnvolles Zubehör. Grillzange, Handschuhe, Grillbücher, ect. ...


Meine Meinung ... :prost:
 
Du hast völlig recht, und mir persönlich langt mitterweile in 90% der Vergrillungen ein normales analoges Bratenthermometer. Aber als technische Spielerei ist das sehr interessant.
 
So hab heute einen weiteren AVR NET IO Bausatz erhalten und losgelegt zu Löten. Meine ersten kleine Programme hab ich auch schon auf einen Mikrokontroller gebrannt. Jetzt stellt sich mir die Frage nach dem Sensor. Im Moment kann über über den ADC Spannungsteiler(10K Poti) 0-5V darstellen und verarbeiten. Ein PT100 Sensor liefert mir Ohmwerte zwischen 100 und ca 300Ohm. Diese könnte ich verarbeiten wäre aber mit der Auflösung zu ungenau ohne weite Beschaltung. Ein Thermoelement liefert mir Spannungswerte zwichen ca 1-27mV diese kann ich leider auch nicht direkt verwerten. Was schlagt ihr vor welchen Sensor nehmen wir? Wie beschalten wir ihn?

Gruß katjesfresser
 
So hab heute einen weiteren AVR NET IO Bausatz erhalten und losgelegt zu Löten.
Gruß katjesfresser

hey .. cool .. hab das gleiche Teil zuhause und spiel mich schon seit einem jahr damit... momentan hab ich 10 Tempsensonsoren über 1 Wire Bus im ganzen haus verteilt uns zeichne sie Statistisch über meine centos server auf.. zugegriffen auf die daten natürlich über ethernet ;)

http://polz.homeip.net:8081/temp/graph3.php

aussen/innen temp plus sonneneinstrahlung.. sorry für die x achsen beschriftung.. war eine schnell schuß aktion.. das geht natürlich für den grill auch .. aufzeichnungsratenm in der DB liegt bei 1/sec ;)
lg
 
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Was schlagt ihr vor welchen Sensor nehmen wir? Wie beschalten wir ihn?

Ich bin für Thermoelemente. Diese bieten einen großen Temperaturbereich, in vielen Bauformen verfügbar und sind auch schön klein. Zuleitung aus Thermomaterial geht dabei bis zur Messpitze durch.
Thermoelemente brauchen noch einen zweiten Sensor dazu, um die Temperatur des automatisch entstehenden 2. Thermoelements im Messgerät zu erfassen.
Sieh dir dazu mal AD595 oder LT1025 an.
Knackpunkt ist dabei die geringere absolute Genauigkeit, die sich aber "wegkalibrieren" lässt.
NTC sind in den meisten im Handel erhältlichen Bratenthermometern drin.
Sind relativ günstig und im Temperaturbereich für die Fleischtemperatur auch ziemlich genau. In kleiner Baugröße nicht überall erhältlich, und man muss die Zuleitung irgendwie ancrimpen o.ä.
Widerstandsthermometer a la PT1000 sind genauer als NTC und bedienen einen größeren Temperaturbereich, lassen sich aufgrund der geringeren Widerstandsänderung aber schwieriger auswerten.
Die Auswertung erfolgt in den Schaltungen, die ich von Bratenthermometern gesehen habe, per Dual-Slope Wandlung über den Timer.
Die Genauigkeit ist größer als beim A/D-Wandler, und genug Zeit hat man auch zum Messen.
Ansonsten habe ich etwa 90% vom Funkprotokoll meines Acurite Thermometers "entschlüsselt", ich bastel dazu gerade die Auswertung.
 
Bin auch erstmal für Thermoelemente. Habe mir AD595 und LT1025 ICs mal bestellt. Einen Termocoupler Fühler Typ K hab ich noch in meiner Bastelkiste gefunden. Kalibrieren der Sensoren wird kein Problem da ich Zugang zu einem Kalibrierlabor habe.

Gruß katjesfresser
 
Mal eine ganz doofe Frage:
Was braucht man eigentlich sinnvoll für einen Temperaturbereich?
Ich bewege mich in der Regel, wenn ich ein Thermometer benutze, bis höchstens 250°C (Zum Hühnchen knusprig machen nehme ich etwa 220°C).
Reicht das?
Oder braucht man doch ein Thermometer mit einem höheren Bereich?
 
Gute Kohlen frisch aus dem AZK erreichen 400 oder mehr Grade. Für die Zubereitung von Backwaren im HBO sind auch Temps bis 400 drin.

Gruss Udo
 
Um das Ganze mal auf die Spitze zu treiben ein Ansatz von meiner Arbeit.

Wir stellen die Betriebsüberwachung innerhalb eines großen deutschen Konzerns bereit und hätten da ein paar Vorschläge. Natürlich alles mit einem ;) und dem Ansatz von hinten durch die Brust ins Auge.

Das Netzwerkthermometer schreibt hoffentlich ein Logfile, bzw. die Werte können per CLI abgegriffen werden. Man nehme dazu ein Freeware Monitoringtool (z.B. Nagios) welches Skripte ausführen kann, liest die Logfiles aus und visualisiert das Ganze dann in der GUI. Alarme lassen sich damit auch erzeugen. Per ISDN Karte oder UMTS-Stick können dann SMS verschickt werden, sobald die Schwellwerte überschritten werden.

Um das nochmal zu pimpen am besten die Events an eine Enterpriseconsole schicken die von einem 7/24 Betrieb angeschaut wird ..... Ok, ich schweife ab.


Vorteile: Man kann auch mal einen z.B. 30 h Ausflug passend zum Verköstigen eines PP absolvieren, ohne in der Ungewissheit zu sein, was denn gerade zuhause auf dem Grill passiert. Fehlt eigentlich nur noch der automatisierte Kohlenachschub und Lüftungseinsteller ....

Nachtrag: Im Gespräch mit einem Kollegen fiel mir gerade noch der Nachfüllmechanismus einer Pelletheizung ein,, d.h. wir brauchen nur noch eine Lösung für die Lüftung ...
 
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Und wenn ihr dann ein iPhone-Add dafür schreibt kündige ich meine Mitgliedschaft auf *drohauchwennskeineninteressiert*

Bin gespannt was draus wird. Viel Erfolg!
 
Hätte da auch noch eine Idee zur Realisierung ohne Programmierung eines Microcontrollers. Warum nehmt ihr nicht einen Router mit USB Schnittstelle (z.B. Fritzbox 7170, etc.) Über USB schließt ihr dann eure Meßaufnehmner an. Sicherlich kann mit entsprechender USB Hardware auch etwas angesteuert werden. Durch den Router wäre auch gleich ein Web-Server an Board.

BigDee


BTW: Kenn Ihr schon das Bluetooth Thermometer mit App fürs iPhone.
 
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