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Netzwerk Switch oder Fritz!WLAN USB-Stick?

So läuft

unser Bremsklotz ist wohl das Cat5-Kabel das in den Keller an den Router geht.

@Scholle: Solang sie spielt kann doch in Ruhe grillorn :sun:
 
So läuft

unser Bremsklotz ist wohl das Cat5-Kabel das in den Keller an den Router geht.

@Scholle: Solang sie spielt kann doch in Ruhe grillorn :sun:

DAs sollte aber trotzdem nix ausmachen weil da immernoch 100 MBit drüber gehen und mir persönlich ist grade kein schnellerer anschluss im Privatbereich bekannt.
 
Eben, schneller brauchst du nicht, es sei denn, ihr wollt große Datenmengen hin und herschieben. Aber dann reicht auch ein Cat5e Kabel von deinem Rechner zum Switch, und dann von dem Switch zu ihrem. Zum Router reicht das Cat5 mehr als aus, um im Netz surfen zu können.

WoW läuft normalerweise auch über W-Lan recht vernünftig, solange man sich ein wenig um einen nicht ganz so benutzten Kanal kümmert, bei vielen Nachbarn.... Aber ich würde auch das Kabel bevorzugen!
 
So läuft

unser Bremsklotz ist wohl das Cat5-Kabel das in den Keller an den Router geht.

@Scholle: Solang sie spielt kann doch in Ruhe grillorn :sun:

Der Unterschied Zwischen Cat5 und Cat6 ist nur die Abschirmung nicht die Geschwindigkeit.

Bei Höherem Datendurchsatz nimmt mann Lichtleiter, aber dazu muss die Lan Schnitstelle im Rechner mit zb. Gigabeit 200MB umgerüstet werden. Und es geht noch schneller, Leider nicht mehr bezahlbar.

Gruß Conny
 
Der Unterschied Zwischen Cat5 und Cat6 ist nur die Abschirmung nicht die Geschwindigkeit.

Bei Höherem Datendurchsatz nimmt mann Lichtleiter, aber dazu muss die Lan Schnitstelle im Rechner mit zb. Gigabeit 200MB umgerüstet werden. Und es geht noch schneller, Leider nicht mehr bezahlbar.

Gruß Conny

Das stimmt so nicht, die Kategorie bezeichnet die Leistungsklasse eines
Twisted-Pair-Kabels. So kann Cat.6a bis 10-Gigabit-Ethernet über Kupfer
übertragen, Cat.7a ist sogar bis 1.000MHz stabil, das ist nochmals knapp
das Doppelte. LWL im LAN-Bereich ist dadurch eigentlich out.

Ich weiß das, ich verdiene mein Geld damit.

:prost:

Gruß,
Uwe
 
Das stimmt so nicht, die Kategorie bezeichnet die Leistungsklasse eines
Twisted-Pair-Kabels. So kann Cat.6a bis 10-Gigabit-Ethernet über Kupfer
übertragen, Cat.7a ist sogar bis 1.000MHz stabil, das ist nochmals knapp
das Doppelte. LWL im LAN-Bereich ist dadurch eigentlich out.

Ich weiß das, ich verdiene mein Geld damit.

:prost:

Gruß,
Uwe

Hab schon ne weile mitgelesen war ganz schön amüsant :D

Jo man muss aber sagen das das nur über Kurze Distanz geht. Für HP gibts ja die CX4 Kabel die gibt es maximal in 15m. Jo LWL im Betrieb ist eher selten. Manchmal lässt es sich leider nicht vermeiden. Gibt auch nur noch sehr wenige LWL Switche, die sind auch ziemlich teuer. Schätze in 1 bis 1 1/2 jahren wird es eine neue Switch Reihe geben zwar nich mehr 10/100/1000 sondern 100/1GBit/10GBit.
 
Das stimmt so nicht, die Kategorie bezeichnet die Leistungsklasse eines
Twisted-Pair-Kabels. So kann Cat.6a bis 10-Gigabit-Ethernet über Kupfer
übertragen, Cat.7a ist sogar bis 1.000MHz stabil, das ist nochmals knapp
das Doppelte. LWL im LAN-Bereich ist dadurch eigentlich out.

Für das Heimnetzwerk nicht so interessant, aber hier noch einige Infos dazu. Ich haben früher auch im Bereich größerer Installationen gearbeitet, daher fasse ich mal ein paar wichtige Dinge dazu zusammen:
LWL ist für Backbone-Verkabelung immer noch das Mittel der Wahl.
Das Kabel ist für die gebotene Bandbreite billig. Nur die Terminierung an den Enden kostet mehr Geld als bei Kupfer, sowohl die Installation als auch die Technik.
Dafür ist:
- das Kabel dünner& leichter (z.B. Mini-Breakout mit bis zu 12 Fasern ist etwa halb so dick wie Kupferkabel, bei wesentlich höherer Leistung)
- man hat keinerlei Potential-/ Blitzschutzprobleme
- Sehr lange Strecken sind möglich. (Die Verbindung von 2 Switchen wird bei einem optimierten Verkabelungsbereich bei etwa der doppelten zulässigen Leitungslänge für Kupfer liegen.)

Zu Hause und im Endstellenbereich hast du sicher Recht.
Zumal Kupferkabel via PoE auch noch den Strom für die Endstellen (VoIP-Telefon, Access Point) liefern kann.

Wer zwei Nachbarhäuser verbinden möchte, kann aber schon mal über LWL nachdenken. Corning UniCam ist so mit das geilste was ich in dem Bereich an Montagetechnik gesehen habe. Die Stecker macht man mal ebend in 20min ans Kabel (auf der Leiter stehend in 3m Höhe, für 4 Stecker, inkl. Absetzen der Leitung).

Zu Cat 6 usw:
Es gibt dabei unterschiedliche Ansätze, abhängig von der verwendeten Norm.
Genormt wird jeweils die Komponente (Kabel/Stecker),
der Channel (gesamte Verkabelungsstrecke inkl. Patchkabel ohne Stecker am Endgerät)
oder der Permanent Link (fest verlegte Strecke inklusive Steckverbindung gegen Referenzadapter).
lt. ISO und EN:
Komponenten;
Kategorie 5,6,6A
Channel/PL:
Klasse D,E,EA
(Das A für Augmented und wäre eigentlich kleiner und tiefstehend gedruckt)

EIA/TIA (amerikainsche Normung) bezeichnet alles mit Zahlen:
Categorie 5,6,6A (Hier steht das A groß dahinter)
Cat 5e war eine Erweiterung der älteren Norm, um Gigabit-Ethernet zu ermöglichen. Diese Änderungen sind in der aktuellen Fassung der Norm enthalten. Somit sind Cat 5e und neuere Cat.5 Verkabelungen Gigabit- (1000Base-T) tauglich. Meist steht auch auf aktuellen Komponenten trotzdem noch 5e drauf.

Zwischen den Standards gibt es Detailunterschiede. ISO gibt dabei die strengeren Grenzwerte vor.
Cat. 6e Kabel ist zwischen Cat 6 und 6A anzusiedeln, quasi als preisgünstige Alternative für Anwender, die keine 100m Linklänge für 10Gigabit Ethernet (s.u.) benötigen.

Cat 6(A)/Klasse E(A) kommt bei 10 Gigabit ins Spiel.
Mit Cat 6 gehen bis zu 55m Linklänge.
Mit Cat 6A, Klasse EA gehen bis zu 100m Linklänge.
Im Moment fürs Heimnetzwerk eher uninteressant.

Cat 7/ Klasse F geht mit RJ-45 Steckern eh nicht mehr.

Zusammenfassung:
Cat 5e langt für Zuhause allemal, im prof. Bereich würde ich aktuell mindestens 6A installieren, wenn es länger halten soll. (Zusatzkosten sind überschaubar.)

mfg
Björn
 
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