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Neue Testbiere eingetroffen

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Winkler Bräu Kupfer Bock.
Mahagonifarben und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase malzig mit einer zarten Röstnote. Im Mund weich aufschäumend, voller Malzkörper mit dezenter Süße, eine zarte Röstnote, etwas Trockenobst und feine Alkoholnote, etwas Hopfenaroma, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein weiches Mundgefühl mit Malz und Röstmalz, deutlich süß, Alkohol, zarte Note nach getrockneten Beeren, Hopfenaromen und leicht bitter. Ein etwas unrunder Bock aus Lengenfeld mit 6,4%, trinkbar aber nichts was ich wieder haben muss.
 
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Magic Road Magic Happens.
Maisgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, halbwegs beständigem Schaum im Glas. In der Nase massiv fruchtig mit Orange und Pink Grapefruit, Limette und Mango. Im Mund kaum schäumend, weich und vollmundig, Malz und feine Süsse, tropische Früchte mit Mandarine, Orange, Mango, etwas Ananas, deutliche, fein harzige Hopfenaromen und eine stabile Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt ein leicht brennendes Mundgefühl mit Malzsüsse und fruchtigen Aromen von Mango, Maracuja und Orange, etwas Hefe, ab und an blitzt der Alkohol auf und die feine Bitterkeit steht dem allem stabil entgegen. Ein schönes, fruchtiges Double IPA aus Warschau/Polen mit satten 8,5%, gefährlich süffig und lecker.
 
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Sandberg Bräu 775er.
Bernsteinfarben mit einem orangen Schimmer, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Karamell, fein süß und ein beerig-fruchtiger Unterton. Im Mund verhalten aufschäumend, relativ schlanker Körper mit Malz und Brot, leicht angebranntes Karamell fruchtige Beerenaromen, Hopfentöne und zart bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig und dezent süß mit dunkler Brotrinde, leicht angebranntem Karamell, wenig Hopfenaromen und deutlicher Bitterkeit. Ein süffiges Märzen aus Bubenreuth mit 5,6%, schmeckt sehr gut.
 
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Camba Bavaria und ÜberQuell NEIPA Noire.
Dunkelbraun mit kupferfarben Schimmer und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein tropischer Fruchtkorb mit Schokolade und Kakao. Im Mund weich aufschäumend, voller Körper, malzig und dezent süß, Südfrüchte mit vorrangig Zitrus, feine Röstaromen, Kaffee und Schokolade, Hopfenaromen und leicht bitter. Der lange Abgang gestaltet sich wie der Antrunk mit Malz und feiner Süße, Röstaromen, wenig Schokolade, Kaffee, gemischte Zitrusfrüchte, Hopfenaromen und deutlich ansteigender Bitterkeit. Ein äußerst leckeres dunkles NEIPA aus Seeon mit 7,3%, schmeckt außergewöhnlich gut, Weltklasse!
 
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Privatbrauerei Schimpfle Freiherr von Zech Bayrisch Hell.
Goldgelb, glasklar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase bis auf wenige Malz- und Getreidenoten nichts. Im Mund kräftig aufschäumend, schlanker Körper mit Malz und deutlicher Süsse, Brot-und Getreidearomen, ein Tick Zitrone, kaum bitter. Im Abgang bleibt ein leicht schrumpeliges Mundgefühl mit Getreide, Brot und deutlicher Süsse, es wird fein würzig mit einer dezenten Hopfennote und leichter Bitterkeit. Ein klassisches Helles, manchmal etwas süss, aus Gessertshausen mit 4,9%, schmeckt.
 
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Sierra Nevada Hazy Little Thing IPA.
Honiggelb, milchig-trüb und mit mittelporigem, festem Schaum im Glas. In der Nase Zitrusfrüchte in diversen Ausprägungen, Ananas, Mango und Kiefer. Im Mund leicht aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße, satt fruchtig mit Zitrus, Ananas und Mango, ausgeglichen durch eine gute Portion Kiefer und Hopfen mit zarter Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl, malzig-süss mit fruchtigen Aromen von Mango, Ananas und Zitrus, Kiefer- und Hopfenaromen, deutlich bitter. Ein sehr schönes NEIPA aus Chico/USA mit 6,7%, saulecker!
 
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Lauterbacher Brotzeit Bier.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem Schaum im Glas. In der Nase appetitliche Brot- und Getreidearomen. Im Mund leicht aufschäumend, fein malzig und leicht süß, Brot und Getreide, dezent gehopft, wenig bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig mit Brotrinde und Getreide, zart süß, ein Tick Limette, leichte Hopfentöne und eine feine Bitterkeit. Ein sehr süffiges Helles aus Augsburg mit 5,1%, schmeckt mir.
 
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Barnimer Brauhaus Winterbock.
Dunkelbraun mit rötlichen Reflexen, leicht flockig und mit gemischtporigem Schaum im Glas. In der Nase malzig, Schokolade, Röst- und Phenolnoten. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, malzig und leicht süß, dunkle Schokolade, Karamell leicht angebrannt, zart bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig und fein süß, dunkle Schokolade, leichte Röstaromen, ab und an Luft der Alkohol hervor, eine zarte Hopfennote und eine deutliche Bitterkeit.
Ein vollmundiger und malzbetonter Bock aus Hohenfinow mit 6,3%, schmeckt mir.
 
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Anthony Martin Martin‘s IPA.
Bernsteinfarben, klar und mit mächtiger, stabiler Schaumhaube im Glas. In der Nase hopfig, malzig, Hefenoten. Im Mund kräftig prickelnd, voller Malzkörper und relativ süß, ein Tick Säure mit fruchtigen Akzenten, holzige Hefenoten, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl, malzig, die Süße lässt nach, Hopfen, Hefe und Bitterkeit legen zu. Ein für meinen Geschmack unharmonisches IPA, das seine belgischen Wurzeln nicht verleugnen kann, aus Genval/Belgien mit 6,9%, naja, ich brauche es nicht wieder.
 
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Camba Bavaria Braumeisteredition Nr 45 Smokey Goat.
Tiefschwarz und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Malz, feine Süße, eine Röstnote und Milchkaffee. Im Mund leicht aufschäumend, schlank, wenig Malz mit Röstaromen, ganz zarte Süße, ein Tick Säure, schwarzer Kaffee, leicht bitter. Im Abgang bleibt etwas Malzsüsse mit Röstaromen, reichlich Kaffee, ein Hauch Schokolade und kräftig bitter. Ein schönes Stout aus Seeon mit 4,7%, schmeckt mir.
 
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Störtebeker Pilsener-Bier.
Strohgelb, klar mit kleinen Flocken und gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Brot und Getreide, Hopfenaromen. Im Mund erfrischend aufschäumend, fein würzig, eher trocken, Brot und Getreide, eine zarte Fruchtnote, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt es trocken mit einem Mundgefühl das den nächsten Schluck fordert, Brot mit krosser Rinde, ein Tick Frucht, Hopfenaromen und knackig bitter.
Ein trockenes, typisch Norddeutsches Pils aus Stralsund mit 4,9%, schmeckt mir.
 
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Stiegl Hell.
Goldgelb, fast klar und mit eher feinporigem Schaum im Glas. In der Nase getreidig-erdig mit einer leichten Mandelnuance. Im Mund leicht aufschäumend dann weich, fein malzig, Getreide, süßer Honig, kaum wahrnehmbarer Hopfen und sehr dezent bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl, es kommt eine frische Note zu Malz, Getreide und Honig, zarte Hopfentöne und eine leichte Bitterkeit. Ein ziemlich süßes Helles aus Salzburg/Österreich mit 4,5%, geht, ist aber nicht wirklich mein Ding.
 
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Thisted Bryghus Limfjords Porter Thy Whisky Fad 49.
Tiefschwarz und mit beugen, eher feinporigem und festem Schaum im Glas. In der Nase ein schwerer Duft nach dunklen Malz, Kaffee, Röstnoten, etwas Alkohol. Im Mund weich aufschäumend, vollmundig, dunkles Malz, etwas Lakritz, Kaffee, Röstaromen, eine leichte Whisky-Note, ein Tick Säure, angenehm bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit dunklen Malz, Karamell und dezenter Süße, wenig Lakritz, Kaffee, Röstaromen, wärmenden Alkohol und einer deutlichen Bitterkeit. Ein wunderbares Porter aus Thisted/Dänemark mit 8,5%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Camba Bavaria Braumeisteredition Nr 47 Murphy's Ale.
Kupferfarben, minimal trüb und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase Malz, Süße, Karamell und ein fruchtig-beeriger Unterton. Im Mund nur leicht schäumend, schlank, müßig, wenig Malz und Karamell, leicht süß, Beerennoten, wenig Hopfen und kaum bitter. Im doch recht langen Abgang bleibt ein etwas raues Mundgefühl mit Malz, Karamell und feiner Süße, etwas Hopfen kommt auf und eine passable Bitterkeit macht sich breit. Ein leckeres Red Ale aus Seeon mit 5,0%, schmeckt mir.
 
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Nürnberger Bierkontor Patrizier Weißbier.
Blassgelb, hefetrüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein schwacher, leicht wässriger Duft nach Banane und Hefe mit einer zarten Gewürznote. Im Mund erfrischend prickelnd, eher schlank und leicht wässrig, dezent malzig und süß, etwas Banane und Nelke, Hefenoten, ganz sacht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl, immer noch leicht wässrig, fein malzig-süss, Hefe und Gewürznelke, Banane verabschiedet sich, weiter sacht bitter. Ein klassisches Weißbier, nur in der wässrigen Version, aus Nürnberg mit 5,1%, gegen den Durst ist's okay, mehr aber nicht.
 
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Põhjala Orange Gose.
Altgolden-orange, unfiltriert und mit einem schmalen Schaumring im Glas. In der Nase ein fruchtig-Sauerlichter Duft mit einer Note von Apfel und Orange. Im Mund spritzig prickelnd, schlank, feine Säure, fruchtig nach Apfel und Orange, etwas holzig, Gewürznoten und eine Spur Salz. Im Abgang stellt sich eine zarte Süße der Säure entgegen, Orange und Orangenschale, Gewürzaromen, sacht salzig, leicht holzig und eine Andeutung von Bitterkeit. Eine fruchtige Gose aus Tallinn/Estland mit 5,5%, schmeckt mir sehr gut.
 
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Privatbrauerei Kesselring Schlemmer Weissbier.
Honiggelb, hefetrüb und mit eher feinporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase angenehm sahnig-süss mit Banane und einem zarten, würzigen Unterton. Im Mund relativ kräftig aufperlend, malzig und fein süß, eine gute Schippe Banane, Gewürznelke, Hefearomen, etwas Karamell und Sahnebonbon. Im Abgang bleibt ein leicht sahniges Mundgefühl mit etwas Malzsüsse, Banane und Gewürznelke , Hefearomen und einer Andeutung von Bitterkeit. Ein erfrischenddes Weissbier, das manchmal etwas dünn erscheint, aus Marktsteft mit 5,3%, kann man trinken.
 
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Privatbrauerei Eichbaum Beeraclez Imperial Red.
Kastanienbraun mit rötlichem Schimmer, klar und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase nur schwache Noten von Malz, Karamell und etwas Alkohol. Im Mund weich aber wenig schäumend, fast schon schlank (?), Malzig mit Karamell, fein süß und nussig, Röstaromen, etwas Alkohol und ein feiner Unterton von Schimmel/feuchtem Keller. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl, der Alkohol wird richtig präsent, Malz- und Röstnoten mit passabler Süße, Karamell und eine Andeutung von Bitterkeit. Ein flacher und alkoholischer Bock aus Mannheim mit 7,9% und 23 IBU, taugt nicht wirklich, ich hatte es schon befürchtet.
 
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Anthony Martin Gordon Blond Oak Aged.
Blassgolden, leicht trüb und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase unbestimmt fruchtig, Hefe- und Gewürzaromen. Im Mund kräftig aufschäumend, vollmundig, malzig und fein süß, unbestimmt fruchtig aber etwas Orange und Limette meine ich zu erkennen, Gewürzaromen mit Koriander, Vanille, Holz- und Hefearomen, praktisch nicht bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig mit feiner Süße, fein fruchtig, Gewürzaromen treten deutlicher hervor, Hefearomen und eine schöne Vanillenote. Ein sehr komplexes Triple aus Waterloo/Belgien mit wärmenden aber gut eingebauten 8,0%, sehr, sehr lecker!
 
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Barnimer Brauhaus Fontane.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Malz, Getreide und eine feine Fruchtigkeit. Im Mund wenig schäumend, schlank mit Tendenz zu wässrig, Malz Aromen mit merkbarer Süße, Fruchtaromen mit süssem Apfel und Pfirsich (?), Hopfen und angenehm bitter. Im Abgang bleibt es malzig-süss mit Frucht- und Hopfenaromen und einer hartnäckigen Bitterkeit. Ein leichtes und etwas süsses Pale Ale aus Hohenfinow mit 5,1%, nicht der große Wurf aber durchaus trinkbar.
 
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