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Neue Testbiere eingetroffen

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Brauerei Hummel Räucherator.
Röst- bis Kupferfarben, fast klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fein malzig mit einer guten Portion Rauch, unterlegt mit Hopfennoten. Im Mund dezent aufperlend, voller Malzkörper mit feiner Süße, feine Rauchnote mit einem Hauch Schinken, etwas Alkohol, Röstaromen, Brotkruste, unterschwellige Hopfenaromen und leicht bitter. Im langen Abgang dominieren die Rauch- und Röstaromen ohne unangenehm zu sein, etwas Malzsüsse, dunkle Schokolade, abgebranntes Karamell, Hopfentöne und deutlich bitter. Ein gefährlich süffiger Doppelbock mit angenehmern Raucharoma aus Merkendorf mit 8,1%, sehr, sehr lecker!
 
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Hertl Braumanufaktur Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa.
Rotbraun bis Kupferfarben, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ganz dezente Noten von Malz, ju und ein Hauch Raucharoma. Im Mund verhalten aufschäumend, mittlerer Körper mit Malz- und Röstaromen, dezent süß, krosse Brotkruste, wenig Karamell, sehr dezent rauchig, Hopfen eher unterschwellig, angenehm bitter. Im Abgang bleibt es malzig und fein röstig mit zarter Süße, Karamell und Brotrinde, Hopfen nehme ich nicht wirklich war, deutlich bitter.
Ein historisches Brotbier, vom Stil her ein Märzen, mit Brot eingebraut, aus Schlüsselfeld mit 5,4%, irgendwie nicht ganz rund dennoch ganz gut trinkbar.
 
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Hopfenseer Hell.
Blass golden, glasklar und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase bis auf ein paar Hopfenatome nichts. Im Mund leicht spritzig und schlank, Getreidearomen, deutlich süss, seltsame Hopfenaromen und fein bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit wenig Brot und Getreide, dazu reichlich Süsse, Hopfenaromen und leichte, aber kantige Bitterkeit. Ein Helles, in Augsburg für Netto gebraut, mit 4,9%, unrund, hakelig und für mein Verständnis auch den Stil nicht getroffen, das trinke ich nicht zu Ende.
 
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Privatbrauerei Reindler Seckenator.
Bernsteinfarben, glasklar und mit eher feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase eine feine Malznote begleitet von leicht scharfen Hopfentönen. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Malzkörper mit deutlicher Süße, Brotkruste, ein zarter Röstton, Hopfenaromen, etwas Alkohol und merkbar bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig mit Brotkruste und Rösttönen, die Süße legt ne Schippe nach, auch der Hopfen wird deutlicher, etwas Alkohol und alles von einer angenehmen Bitterkeit flankiert. Ein reichlich süßer Doppelbock aus Leutershausen-Jochsberg mit 7,7%, schmeckt.
 
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Schneider Weisse Tap X Meine Porter Weisse 2014.
MHD 2016.
Fast schwarz und mit rötlichen Reflexen sowie feinporigem, beigefarbenen Schaum im Glas. In der Nase ein wenig Schokolade, Rosinen, Malz, fruchtige Beerenaromen. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, dunkles Malz und feine Süße, ein Hauch Röstaroma,Schokolade, fruchtige Aromen roter Beeren und Pflaumen, Rosinen, zarte Hopfentöne und kaum bitter. Im langen Abgang bleibt ein trockenes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, weiter fruchtig mit roten Beeren, Pflaume und etwas überreifer Banane, Schokolade und Kakao, der Hopfen schwindet, eine zart (Ge-)würzige Nuance kommt und eine sehr feine Bitterkeit bleibt. Eine schöne Porter Weisse, die sich über die Jahre kaum verändert hat, aus Kelheim mit 7,0%, absolute Weltklasse!
Hallo Luke,
woher bekommt man solche Tröpfchen?
VG HSV
 
Hallo,
die habe ich aus meinem Keller. Man muss halt Geduld haben.
 
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Höss Brau und Vertrieb Adlerkönig Urtyp Hell.
Blassgolden, glasklar und mit feinporigem schnell schwindenden Schaum im Glas. In der Nase schöne, sanft süsse Getreidenoten. Im Mund verhalten prickelnd, schlank, feine Malz- und Getreidenoten, leicht süß, zurückhaltend gehopft und kaum bitter. Im Abgang bleibt es getreidig und malzig mit deutlicher Süße, eine Andeutung von Hopfen und Bitterkeit. Ein leichtes, unauffälliges Helles aus Sulzberg mit 4,7%, kann man trinken.
 
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Pax Bräu Cissy.
Bernstein- bis Kupferfarben, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Grapefruit und Mandarine, vielleicht ein Tick Vanille. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, voller Körper, malzig und karamellig mit passender Süße, deutlich rauchig, fruchtige Akzente mit Grapefruit und Mandarine, eine beerige Note, Hopfenaromen und ordentlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, fruchtige Noten von Mandarine und Trauben (?), Hopfenaromen, etwas Alkohol und kräftige Bitterkeit. Ein etwas anderes IPA aus Oberelsbach mit 7,5% und 60 IBU, schmeckt sehr gut!
 
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Privatbrauerei Grasser Huppendorfer Josefi Bock.
Goldgelb, glasklar und mit eher feinporiger mittelfester Schaumhaube im Glas. In der Nase ein zarter Duft nach Malz und Karamell mit einer Spur Honig. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, Malz und Karamell mit dezenter Süße, Honignoten, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig mit feiner Süße und Karamellnoten, grasige Hopfenaromen, ab und an blitzt der Alkohol auf und mit ansteigender Bitterkeit. Ein knackiger heller Bock aus Huppendorf mit 7,0%, sehr, sehr lecker.
 
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Schinner Braunbier.
Dunkelbraun bis Mahagonifarben, soweit sichtbar klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Malz fein süß, Karamell, Kakao und ein Tick frischer Bohnenkaffee. Im Mund erfrischend prickelnd, relativ schlank, malzig mit feiner Röstnote, Karamell, Kakao und wenig Schokolade, schöne Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Schokolade und Kakao, Röst- und Hopfenaromen sowie leicht ansteigender Bitterkeit. Ein aromatisches Braunbier aus Bayreuth mit 5,4%, sehr lecker!
 
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Giesinger Biermanufaktur Märzen.
Bernsteinfarben, naturtrüb und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein wenig süsses Karamell und malzigen Töne. Im Mund erfrischend prickelnd, leicht malzig und fein süß, Karamell, zart nussig, zurückhaltend gehopft und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malz mit angenehmer Süsse, das Karamell macht sich breit, Andeutungen von gebrannten Nüssen und leicht bitter. Ein sehr süffiges Märzen aus München mit 5,7%, schmeckt sehr gut.
 
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Salzburger Biermanufaktur Die Weisse.
Schmutzig Ockerfarben, naturtrüb und mit feinporigem, nicht allzu beständigem Schaumring im Glas. In der Nase unreife Banane, grüner Apfel und Hefenoten. Im Mund verhalten prickelnd, relativ schlank, wenig Malz mit zarter Süße, fruchtige Noten von Banane und Apfel, praktisch kein Hopfen und nicht bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Hefearomen, Banane, manchmal meint man Gewürznelke wahrzunehmen. Ein schlankes und unscheinbares Weißbier aus Salzburg/Österreich mit 5,2%, trinkbar aber in Erinnerung bleibt das sicher nicht.
 
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Urstrom Das Natürliche Ale.
Maisgelb, unfiltriert und mit mittelporigem, schnell schwindenden Schaum im Glas. In der Nase malzig, fein säuerlich, fruchtig mit grünem Apfel. Im Mund verhalten aufschäumend, eher schlank und fein herb, Malznoten, sehr geringe Süße, feine Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein belegtes Mundgefühl, es wird trockener mit zarten Malztönen, etwas Hopfenaroma und etwas kratziger, unharmonischer Bitterkeit . Ein Ale aus Dollerup mit 5,5%, nicht wirklich mein Ding.
 
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Pax Bräu Pacifator.
Bernstein- bis Kupferfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase eine feine Phenolnote, malzig, etwas Dörrobst. Im Mund kräftig aufperlend, voller Körper, malzig und deutlich süss, leichte Schärfe, rauchige/phenolige Akzente, wenig Dörrobst, Alkoholnoten und deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feine Süße, rauchige/phenolige Noten, Alkohol, Hopfenaromen und deutliche Bitterkeit. Ein wuchtiger Doppelbock aus Oberelsbach mit fetten 8,7%, schmeckt ausgezeichnet. Da werde ich eine einlagern und reifen lassen.
 
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Schneider Weisse Tap X Marie's Rendezvous 2016.
MHD 2018.
Bernstein-bis Kupferfarben, bis auf kleine Schwebeteilchen klar und mit einem gemischtporigem, beständigem Schaumring im Glas. In der Nase fruchtig, alter Sherry, etwas Pfeffer und Alkohol. Im Mund praktisch nicht schäumend, voller, fast öliger Körper, malzig, deutlich süß, alter Sherry, etwas pfeffrige Schärfe, fruchtig mit Banane, getrocknete Pflaume und Rosine, Alkoholnoten. Im langen Abgang bleibt es malzig und deutlich süß, Karamell, etwas Schokolade, fruchtig mit Banane und Trockenpflaumen, Sherrynoten, leicht pfeffrig und die Andeutung von Bitterkeit. Ein gut gereifter, komplexer und wuchtiger Weizendoppelbock aus Kelheim mit 10,0%, unglaublich lecker, Weltklasse.
 
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Pax Bräu Vollbier Hell.
Blassgolden, unfiltriert und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein zarter Duft von Malz und Brot mit Tönen von Hopfen und Zitrone. Im Mund leicht aufschäumend, feine Malz- und Brotaromen begleitet von dezenter Süße, ein Spritzer Zitrone, Andeutungen von Hopfen und Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Brotrinde und einem Tick Limette, fein würzig, ein paar Hopfenaromen sind erkennbar und auch die Bitterkeit macht sich bemerkbar. Ein relativ würziges Helles aus Oberelsbach mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Hopfenseer Hell.
Blass golden, glasklar und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase bis auf ein paar Hopfenatome nichts. Im Mund leicht spritzig und schlank, Getreidearomen, deutlich süss, seltsame Hopfenaromen und fein bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit wenig Brot und Getreide, dazu reichlich Süsse, Hopfenaromen und leichte, aber kantige Bitterkeit. Ein Helles, in Augsburg für Netto gebraut, mit 4,9%, unrund, hakelig und für mein Verständnis auch den Stil nicht getroffen, das trinke ich nicht zu Ende.
Ich erinner mich. Bei uns gab es das Bier im Norma. Auf der Rückseite war eine Erklärung, über die ich schmunzeln musste
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Diese Erklärung habe ich auch gelesen. Ist sicher dazu gedacht Klagen und Gerichtsverhandlungen zu vermeiden. Es gab da vor nicht allzu langer Zeit doch erst so einen Skandal mit, ich glaube, Chiemsee Hell welches auch nicht vom Chiemsee kam....
 
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Brauerei Schübel Leonhardor.
Bernstein-bis Kupferfarben, unfiltriert und mit mittelporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase ein leicht süsslicher, malziger Duft. Im Mund leicht aufschäumend, voller Körper mit Malzaromen und feiner Süße, ein angenehmer Röstton, fein fruchtig mit Andeutungen von Erdbeere, zarte Hopfenanklänge und dezent bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig und fein süß mit fruchtigen Erdbeernoten, Karamell- und Rösttöne, leichte Hopfennote und merkbar bitter. Ein gefährlich süffiger Doppelbock aus Stadtsteinach mit 7,2%, äußerst lecker!
 
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Pax Bräu Vollbier.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit eher feinporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase eine unaufdringliche, zarte Rauch-/Phenolnote unterlegt mit malzig-süssen Aromen. Im Mund prickelnd aufschäumend, mittlerer Körper mit Malz-, Karamell- und Raucharomen wobei die Rauchnote sehr dezent ausfällt, zarte Süße zurückhaltend gehopft und leicht bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig und süß mit Rauch und leicht angebranntem Karamell, einer zarten Hopfennote und merkbarer Bitterkeit. Ein sehr leckeres Vollbier, ebenbürtig mit meinem Favoriten aus Huppendorf, aus Oberelsbach mit 5,2%, äußerst schmackhaft!
 
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