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Neue Testbiere eingetroffen

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Schneider Weiße Tap X Mathilda Soleil 2015.
Bernsteinfarben mit einem orangen Schimmer, fast schon klar und mit gemischtporigem, nicht mehr allzu festem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig nach Beeren, etwas Hefe und ein ganz dezenter säuerlicher Unterton. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, überreife Banane und rote Beeren, alter Sherry, wenig Malz und ein zartes Süße-Säure-Spiel, holzige Hefearomen, etwas Gewürz und eine Andeutung von Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt ein cremigen Mundgefühl mit fruchtigen Aromen von Beerenobst, Birne und sehr reifer Banane, Gewürznelke, etwas Sherry und leichter Bitterkeit. Ein gut gereifter Weizenbock mit MHD 05.2017, aus Kehlheim mit 7,0%, schmeckt ausgezeichnet! Eine Flasche habe ich noch und überlege ob weitere Reifung lohnt oder eher nicht ?
 
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Omnipollo Levon.
Strohgelb, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig mit Trauben, kräuterig, Hefearomen. Im Mund angenehm prickelnd, etwas Malz, sehr dezent süß, fruchtige Traubennoten, eine Spur Limette, Kräuter, leicht kratzige aber aromatische Hefearomen, zart bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig, es wird trockener, herbe Kräuteraromen mit Salbei, feine Limetten- und Traubennoten, holzige Hefearomen und deutlich bitter. Ein vielschichtiges Belgian Style Pale Ale aus Stockholm/Schweden mit 6,5% und IBU, ein Bier was man sich erarbeiten muss, schmeckt mir.
 
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Browar Monsters Death Or Glory.
Zitronengelb, flockig-trüb und mit feinporigem, extrem beständigem Schaum im Glas. In der Nase florale Noten, Zitrone und Limette, Hopfenaromen. Im Mund leicht aufschäumend, fast schon schlank, fein malzig mit einem Tick Süße, leicht fruchtig mit Limette und Melone, florale Hopfenaromen und merkbar bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig mit einem Hauch Süße, fruchtige Noten von Limette und Melone, blumige Hopfenaromen und leicht ansteigender Bitterkeit. Ein modernes Pils aus Warschau/Polen mit 5,0%, äußerst gelungen, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Übersee Pils.
Goldgelb, leicht trüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein schwacher Duft von Malz, Hopfen und Zitrus. Im Mund erfrischend prickelnd, schlanker Malzkörper mit einem Tick Süße, herbe Hopfenaromen, eine zarte Limettennote und eine angenehme, trockene Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl, es wird trockener, feine Malz- und Brotnoten, zitrale Hopfenaromen und eine trockene Bitterkeit. Ein modern interpretiertes Pils, das bei jedem Schluck durstiger macht, aus Stralsund mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Atlantik Ale Alkoholfrei.
Maisgelb mit einem grünlichen Schimmer, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Malz und Getreide, fein süßliche Zitrusnuancen. Im Mund erfrischend aufperlend, schlank, wenig Malz, eine Spur Süße, Zitronennoten, etwas Hopfen und deutliche Bitterkeit. Im frischem Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit wenig Malz und Getreide, es wird trocken, Zitrone, Hopfen und einer sich ausbreitenden Bitterkeit. Ein Alkoholfreies , leicht Zitronenlastiges Ale aus Stralsund, eines der angenehmeren Alkoholfreien, trinkbar.
 
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Browar Nepomucen Almost Spring.
Blassgelb, milchig-trüb und mit cremigen, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein lecker-süsser tropischer Fruchtkorb mit Mandarine aus der Dose, Pink Grapefruit, Sweetie. Im Mund leicht prickelnd, vollmundig und weich, feine Süße, satt fruchtig mit Pomelo, Sweetie, Pink Grapefruit und hellen Trauben, leicht brennende Hopfenaromen und zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit feiner Malzsüsse, tropischen Früchten mit Grapefruit und Pomelo, hellen Trauben, dezent harzige Hopfenaromen und leicht bitter. Ein gefährlich süffiges Imperial NEIPA aus Jutrosin/Polen mit 7,6%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Waterloo Double Dark.
Schwarzbraun mit mahagonifarbenen Reflexen und cremigen, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein schwerer, alkoholschwangerer und leicht süßlicher Duft mit alten Holz, etwas Schokolade und Karamell. Im Mund weich aufschäumend, nussig, dunkles Malz mit zarten Röstnoten, feine Süße, Karamell und etwas Beerenobst, Schokolade. Im langen Abgang bleibt es malzig und leicht süß mit nussigen Nuancen, Karamell,Toffee und etwas Schokolade sowie ein Anflug von Hopfen und Bitterkeit. Ein ziemlich komplexes Bier aus Waterloo/Belgien mit gut eingebauten 8,0%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Birra Dolomiti Pils.
Altgolden, glanzfein und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase etwas Getreide Kakaopulver und Maische. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, wenig Malz aber eine deutliche Süße, wässrig, Brot- und Getreidenoten, dezent gehopft und schwach bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit wenig Malz und einer leichten, seltsamen Süße, etwas Brot, kaum Hopfen und wenig bitter. Ein Pils, bei dem ich den Stil nicht getroffen finde, aus Pedavena/ Italien mit 4,9%, geschmacklich war das nix.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Baltik Lager.
Kräftiger Bernsteintöne, unfiltriert und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Gebäck und fein süße Früchte. Im Mund verhalten prickelnd, eher schlank, fein malzig und süß, unbestimmt fruchtig, Gebäck, zurückhaltend gehopft und fein bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit fruchtigen Aromen, dezent süß, Keks/Gebäck und nur leicht bitter. Ein weiches, fruchtig und süffiges Lager aus Stralsund mit 5,5%, schmeckt mir.
 
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Brauerei Forst Sixtus.
Mahagonifarben mit kupfern leuchtenden Reflexen, klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein schwerer Duft mit Malz, Gebäck und leichter Süße. Im Mund weich aufschäumend, fast vollmundig, malzig, dezent süß, leicht angebrannt, Kakaomilch, etwas unharmonisch säuerlich, dezent gehopft und praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig-süss mit Andeutungen von Süßholz, Vollmilchschokolade, eine Alkoholnote, etwas angebranntes Gebäck, und eine Spur Bitterkeit. Ein etwas unrunder Doppelbock aus Algund/Südtirol mit 6,5%, trinkbar aber nochmals brauche ich den nicht.
 
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Barnimer Brauhaus Hundert.
Schmutzig altgolden, unfiltriert und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig mit Stachelbeere (wenn Oma sie eingeweckt hatte) und dezent harzige Hopfenaromen. Im Mund leicht prickelnd, eher leichter Malzkörper mit zarter Süße, fruchtig mit Stachel- und weißer Johannisbeere, Hopfenaromen mit einer Andeutung von Kiefer und kaum bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit fruchtigen Noten von Stachel- und Johannisbeere, hopfiger Nuancen mit einer sehr zurückhaltenden Bitterkeit. Ein schönes Vollbier, als Jubiläumssud gebraut, aus Hohenfinow mit 5,0%, schmeckt mir sehr gut.
 
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AleBrowar Crazy Mike.
Kräftig Bernsteinfarben, leicht trüb und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein süß, Karamell, dunkle Beeren. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, vollmundig, malzig, kaum süß, betont hopfig mit fruchtigen Akzenten von Zitrus und Grapefruit, eine angenehme Portion Kiefer und Pinie, kräftig bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig, es wird trockener, ein wenig Zitrus und Grapefruit, harzige Nuancen und mit einer alles wegbügelnden Bitterkeit. Ein Double IPA mit breiter Brust aus Lebork/Polen mit 8,0% und 100 IBU, mächtig gewaltig und schmackhaft aber nix für alle Tage.
 
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Rodenbach Classic.
Kastanienbraun mit rötlichen Reflexen, fast klar und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase vorwiegend fruchtig-säuerlich mit malzig-süssen Akzenten. Im Mund leicht spritzig aufschäumend, schlank, malzige Nuancen mit dezenter Süße , eine fruchtige, dezente Säure als Gegenspieler, praktisch ohne Hopfen und Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit schönen Malzaromen und passender Süße, angenehm fruchtig mit einer dezenten Säure, nasses Holz, fein metallisch und zart bitter. Ein wunderbar erfrischendes Belgisch Red aus Roeselare/Belgien mit 5,2%, sehr lecker finde ich.
 
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Störtebeker Braumanufaktur Atlantik Ale.
Goldgelb, leicht trüb und mit mächtiger, stabiler Schaumkrone im Glas. In der Nase frisch, herbe Hopfenaromen, etwas Zitrus und ein leicht süßer, malziger Unterton. Im Mund erfrischend prickelnd, schlanker Malzkörper mit zarter Süße, feine Fruchtnoten nach Zitrone/Limette und etwas Pink Grapefruit, Hopfenaromen und eine schöne, herbe Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht raues, trockenes Mundgefühl mit feiner Malzigkeit, fruchtigen Akzenten von Zitrone und Limette, hopfig-herb und deutlich bitter. Ein leckeres Ale aus Stralsund mit 5,1%, schmeckt mir.
 
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Browar Bury Doppelbock.
Dunkel Kupferfarben, unfiltriert und mit cremigen, stabilem Schaum im Glas. In der Nase satt malzig und leicht süß, Karamell, zarte Rösttöne mit einem leichten alkoholischen Unterton. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, satt malzig und süß, Karamell, etwas Schokolade, Rumtopf, zarte Röstnoten und ziemlich präsenter Alkohol. Im Abgang bleibt es malzig und süß mit einer beerigen Fruchtnote, angebranntes Karamell, Alkohol, Hopfennoten sowie etwas Bitterkeit. Ein Doppelbock, bei dem der Alkohol leider etwas zu deutlich präsent ist, aus Jaworzno/Polen mit fetten 9,0%. Durch den deutlichen Alkohol etwas anstrengend, aber mit zunehmendem Sauerstoffkontakt wird der Bock geschmeidiger.
 
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Schwarzbräu Ex & Hop.
Blassgelb, unfiltriert und leicht flockig und mit eher feinporiger, stabiler Schaumkrone im Glas. In der Nase deutlich hopfig, Kiefernwald und leicht Zitrusfruchtig. Im Mund ordentlich schäumend, mittlerer Malzkörper mit sehr dezenter Süße, eine Breitseite Hopfen mit Kiefer und leichten Zitrusnoten, noch mehr Hopfen und ein Anflug von Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt nur wenig Malz, es wird trockener mit Zitrusfruchtig Nuancen, reichlich Hopfenaromen mit Kiefer und etwas Bitterkeit.
Die bayerische Interpretation eines Pale Ale, steht auf der Flasche, aus Zusmarshausen mit 5,4% und 30 IBU, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Birra Dolomiti Doppio Malto.
Bernsteinfarben, glasklar und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig, etwas Süße, nussig, leichte Alkoholnote. Im Mund verhalten aufschäumend, malzig und reichlich süß, etwas Fruchtigkeit mit Melone und Erdbeere, etwas Alkohol, praktisch ohne Hopfen und Bitterkeit. Im Abgang bleibt es sehr süß mit etwas Malz und Karamell, ein Hauch Erdbeere am Gaumen und leicht alkoholisch. Ein reichlich süßer Bock aus Pedavena/Italien mit 8,0%, trinkbar aber langweilig.
 
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Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Nr 5 SNAP IPA.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit cremiger, langlebiger Schaumkrone im Glas. In der Nase nur ein zarter Duft von Zitrus und Hefe. Im Mund kräftig schäumend, eher leichterer Malzkörper mit kaum vorhandener Süße, dezent fruchtig mit Andeutungen von Orange und Melone, im Verlauf wird es trockener und es kommen Weissweinartige Noten hinzu, ab und an blitzen Hopfenaromen durch mit einer leichten Bitterkeit. Im langen Abgang bleibt es eher trocken nur der Traubenzucker kommt immer Mal durch, die fruchtigen Nuancen schwinden und der Weißwein macht sich breit, ein paar holzige Hefenoten nehme ich war, auch der Alkohol macht sich bemerkbar genau wie zarte Hopfentöne und eine merkbare Bitterkeit. Ein trockenes, Weissweinartiges IPA aus Rambin mit 7,5% und 40 IBU, anders aber schmackhaft.
 
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Rügener Insel Brauerei IPA Expedition Nr Rumble IPA.
Leuchtend Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase hopfig und harzig mit Zitrusnoten und Orange. Im Mund kräftig schäumend, vollmundig, satter Malzkörper mit angenehmer Süße, fruchtig mit Zitrus und Orange, deutliche Hopfenaromen mit Kiefer- und Piniennoten, knackig bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl wie von Menthol (ohne danach zu schmecken) mit feiner Malzsüsse und Zitrus, Orange, Grapefruit, die Harzigkeit wird deutlicher und auch die Bitterkeit macht sich mehr und mehr breit. Ein Klasse West Coast Double IPA aus Rambin mit 8,0% und 60 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Birra del Borgo Lisa.
Goldgelb, unfiltriert und leicht flockig sowie mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase etwas Getreide und Brot mit Hopfennoten und einem Tick Limette. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, fein malzig und dezent süß, Limette und Brotrinde, zurückhaltend gehopft und zart bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig mit Brotrinde und Limette, die Süße wird etwas deutlicher und auch die Bitterkeit legt leicht zu. Ein süffiges und erfrischendes Lager aus Borgorose/Italien mit 5,0%, schmeckt mir.
 
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