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Neue Testbiere eingetroffen

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Aecht Schlenkerla á la Grodziskie.

Hellgelb mit ein paar Schwebstoffen und einer feinporigen, beständigen Schaumhaube im Glas. In der Nase fein rauchig und unterlegt mit Hopfennoten. Im Antrunk erfrischend prickelnd, schlank, Getreide, kaum süß, angenehm rauchig, Hopfenaromen und kaum m bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Getreide und ganz feiner Malzsüße, weiter rauchig, wenig Schinken und Tabak, Hopfenaromen und zarte Bitterkeit. Ein Rauchbier nach Grätzer Art aus Bamberg mit 2,9%, schmeckt mir.
 
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Moosehead Breweries Small Batch Andrew And Patrick's.

Ockerfarben, milchig-trüb und mit cremigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase fruchtig mit Zitrus und Pfirsich, Hopfenaromen. Im Antrunk erfrischend prickelnd, relativ schlank, wenig Malz mit geringer Süße, fruchtig mit Grapefruit und Limette, Pfirsich/Aprikose, Pomelo, Hopfenaromen, merkbar bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Zungengefühl mit feiner Malznote und zarter Süße, weiter fruchtig mit Grapefruit, Pomelo, Limette und Pfirsich, Hopfennoten und ausbalanciert bitter. Ein Session IPA aus Saint John/Kanada mit 4,7% und 54 IBU, schmeckt sehr gut.
 
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Weldebräu Braumanufaktur No1 Slow Beer Pils.

Goldgelb, minimale Trübung und mit einen schmalen Schaumring im Glas. In der Nase Hopfenaromen und getoastetes Graubrot. Im Antrunk verhalten perlend, relativ schlank, Malz und Brotkruste, eher trocken, Hopfenaromen und merkbar bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Brotkruste, Getreide, eher trocken, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein Pils, zertifiziert vom Slow Brewing Institut, aus Plankstadt-Schwetzingen mit 4,8%, schmeckt mir.
 
Brotaromen im Pils ist nicht so meins. Im Vollbier oder eher dunklen, malzigen Bieren gerne.
Deine Beschreibung des Geschmacks sind, wie immer, ein (auch) literarisches Erlebnis.
 
Ich mag die Biere von Welde sehr aber ausgerechnet das No1 schmeckt mir überhaupt nicht.
 
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Lille Holmgård Bryghus Oude Bertel.

Rotbraun, unfiltriert und mit einem feinporigen, kurzlebigen Schaumring im Glas. In der Nase angenehm säuerlich, Holzfass, Fruchtnoten von schwarzen Johannisbeeren. Im Antrunk kurz aufperlend, relativ schlank, wunderbare Säure mit geringer Süße als Gegenspieler, Holzfass, fruchtig mit schwarzen und roten Johannisbeeren, wenig Pflaume, etwas Hopfen, kaum bitter. Im Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl mit Holzfass, weiter angenehm säuerlich, Süße legt leicht zu, fruchtig mit Pflaumen, schwarzen und roten Johannisbeeren, Spuren von Hopfen und zart bitter. Ein wunderbares Wild Ale/Sauerbier aus Skjern/Dänemark mit 7,5% und 15 IBU, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Weldebräu Braumanufaktur Kurpfalz Bräu Kellerbier.

Goldgelb, unfiltriert und mit einer cremigen, stabilen Schaumhaube im Glas. In der Nase fein würzig mit süßlichen Malz und Hopfennoten. Im Antrunk erfrischend aufperlend, schlank, fein würzig, dezente Malzsüsse, krosse Brotkruste, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang wird es trockener mit wenig Malz, Brotkruste, würzige Hopfennoten und leicht deutlicher werdender Bitterkeit. Ein erfrischendes Kellerbier aus Plankstadt-Schwetzingen mit 4,9%, schmeckt mir.
 
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Brauerei Kundmüller Weiherer Oldskool Rauchweizen.

Ein Collab Brew mit der Oldskool Brewery aus Eindhoven.

Bernsteinfarben, unfiltriert und mit einer cremigen, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase Rauch und Banane, Gewürznoten. Im Antrunk erfrischend prickelnd wenig Malz mit verhaltener Süße, leicht speckig und rauchig, wenig Banane, unterschwellig bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit feiner Malzsüße, Banane und Nelke legen zu, die Rauchigkeit wird sehr deutlich und hat einen langen Atem, begleitet von einer zarten Bitterkeit. Ein hervorragendes Rauchweizen, wobei der Rauch wohldosiert und harmonisch ist, aus Viereth-Trunstadt mit 5,2%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Carlsberg Elephant Extra Strong.

Altgolden, minimal trüb mit Schwebstoffen und einer cremigen, langlebigen Schaumkrone im Glas. In der Nase allenfalls ein paar Hopfennoten. Im Antrunk verhalten aufperlend, malzig und deutlich süß, leicht muffig wie feuchter Keller, Karamell, Alkohol, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und Karamell, deutlich süß, Alkohol, unbestimmt fruchtig, Hopfennoten die manchmal blumig sind und merkbar bitter. Ein unrundes Starkbier, eher für den Wirkungstrinker geeignet, gebraut in Polen entnehme ich dem Dosenaufdruck, mit 10,5%, nee, nicht mein Ding.
 
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Brauerei Locher AG Vintage Sour Beer.

Himbeerfarben, unfiltriert und mit gemischtporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase satt Himbeerfruchtig unterlegt mit säuerlichen Akzenten. Im Antrunk erfrischend prickelnd, zarte Säure, malzigen Elemente mit gut ausbalancierter Süße, reichlich Himbeeren. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes/teilweise adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen, ein wenig Sahnebonbon, fein süß, Säure schwindet, Himbeeren bleiben. Ein Milchsäure verlorenes Sauerbier aus Appenzell/Schweiz mit 4,0%, schmeckt mir. Wobei ein wenig mehr Säure vielleicht auch nicht geschadet hätte.
 
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Brauerei Locher AG Vintage Sour Beer.

Himbeerfarben, unfiltriert und mit gemischtporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase satt Himbeerfruchtig unterlegt mit säuerlichen Akzenten. Im Antrunk erfrischend prickelnd, zarte Säure, malzigen Elemente mit gut ausbalancierter Süße, reichlich Himbeeren. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes/teilweise adstringierendes Mundgefühl mit Malzaromen, ein wenig Sahnebonbon, fein süß, Säure schwindet, Himbeeren bleiben. Ein Milchsäure verlorenes Sauerbier aus Appenzell/Schweiz mit 4,0%, schmeckt mir. Wobei ein wenig mehr Säure vielleicht auch nicht geschadet hätte.
Ich glaube, dass ist so gar nicht meins.
 
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Weldebräu Braumanufaktur Kurpfalz Bräu Ur Weizen.

Orange-gelb, hefetrüb und mit einer imposanten, langlebigen Schaumhaube im Glas. In der Nase typischerweise Banane und Gewürznelke. Im Antrunk erfrischend aufperlend, relativ schlank, Malzaromen und Sahne, zurückhaltend süß, dezent kernig, Banane und Gewürznelke, Hopfenaromen und Bitterkeit nur unterschwellig. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und Sahne, wenig Süße, Banane, Nelke, Hefe, mit einem Anflug von Bitterkeit. Ein zurückhaltendes Weizen aus Plankstadt-Schwetzingen mit 5,0%, erfrischend und lecker.
 
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11Paralleli Chiara Doppio Malto.

Goldgelb, glasklar und mit gemischtporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase nur ein paar Frucht- und Getreidenoten. Im Antrunk verhalten prickelnd, eher schlank, leicht malzig und süß, kratzige Getreide- und Hopfenaromen, dezent bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Gefühl auf der Zunge mit Getreidenoten und Malzsüsse, fein aber unbestimmt fruchtig, Hopfennoten und deutlich bitter. Ein Lagerbier aus Bologna/Italien mit 6,5%, kann man trinken. Wer es lässt verpasst aber auch nichts.
 
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Black Stork Braumanufaktur Fährmann's Vesper.

Goldgelb, minimale Trübung mit Schwebstoffen und eher feinporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase aromatisch nach Zitrone/Limette mit Anklängen von Hopfen und Malz. Im Antrunk verhalten perlend, relativ schlank, wenig Malzsüsse, etwas Brot, schöne Zitrusaromen, Andeutungen von Salz, dezent hopfig und sanft bitter. Im Abgang bleibt Brotkruste mit feiner Malzsüße, Zitrone und Limette, ein Tick Salz, dezent gehopft und leicht bitter. Ein obergäriges Helles, mit 16% Brot eingebraut, aus Speyer mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Sudenburger Brauhaus Helles.

Golden, glanzfein und mit eher feinporigen, langlebigen Schaum im Glas. In der Nase fein würzige Brot- und Hopfennoten. Im Antrunk erfrischend aufperlend, Getreide und Brotkruste, unterschwellig süß, fein würzig, dezent gehopft und zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Brotkruste und Getreide, Tendenz zu trocken, Hopfenaromen und Bitterkeit werden deutlicher. Ein relativ kerniges Helles aus Magdeburg mit 4,7%, schmeckt mir.
 
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Park und Bellheimer Brauereien Bellheimer Doppel Bock.

Rotbraun, klar und mit eher feinporigen, beständigen Schaum im Glas. In der Nase malzig, Kakaopulver und unbestimmt fruchtig. Im Antrunk verhalten aufschäumend, voller Körper, malzig mit zarter Süße, fruchtig mit dunklen Beeren und Trockenobst, ein Tick Säure, Kakaopulver, und zurückhaltend bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Trockenobst und dunklen Beeren, Schokolade, zart bitter. Ein vollmundiger Doppelbock aus Bellheim mit 7,8%, schmeckt sehr gut.
 
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Garage Project Boss Level.
Altgolden, minimal trüb und mit eher feinporigen, mittelfesten Schaum im Glas. In der Nase Malz, Harz, Zitrusfrüchte und Kiefer. Im Antrunk verhalten prickelnd, voller Malzkörper mit feiner Süße, Grapefruit und Pomelo, etwas Orange, harzige Hopfenaromen, etwas Kiefer, sehr deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Grapefruit mit Schale, Pomelo, Orange, Kiefer und Pinie, harzige Hopfenaromen und knackig bitter. Ein IPA auf Boss Level aus Wellington/Neuseeland mit 8,0% und 100 IBU, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Crafty Trout Brewing Co Hook.
Hellgelb, klar und mit gemischtporigen, flüchtigen Schaum im Glas. In der Nase leicht süßliche Malz- und Hopfennoten. Im Antrunk schlank, kurz perlend, Getreide, Malz und sehr geringer Süße, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz- und Getreidearomen, kaum noch Süße, Hopfenaromen und deutlich bitter. Ein Vienna Amber, welches in meinen Augen keines ist (Dose falsch gelabelt?), wohl eher ein Lager aus Lake Taupo/Neuseeland . Keine Angabe zum Alkoholgehalt. Das Bier ist lecker, wenn auch der Stil nicht getroffen wurde.
 
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