Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Es gibt wieder etwas neues Altes im Hause Herr Vatska, das ich Euch gerne vorstellen will. Etwas nicht ganz alltägliches aus den frühen 80ern, nehme ich an…einen Olsberg Gastronaut 2001, der eigentlich ein Dietz Gastronaut ist und aus irgendwelchen Gründen auch von Olsberg verkauft wurde…
Vorab ein paar Fotos vom Originalkarton von oben…
…und ringsum…
…es gab wohl noch einige andere, größere Modelle, von denen ich die wenigsten bisher je irgendwo gesehen habe. Aber es braucht ja auch noch Ziele im Leben…
…
.
Bei meinem Exemplar war noch ein kleiner Fuß dabei. Ebenfalls im Originalkarton:
Den hab ich dann auch mal aufgebaut…
Der Grill kam praktisch neuwertig aus dem Karton:
…nur der Gastronaut-Aufkleber links unten fehlt. Unterm Deckel, der mit einem Nippel/Clip/Knopf (…keine Ahnung wie ich das nennen soll…) gesichert ist, kommt ein Innenleben aus Aluminiumguss zum Vorschein…
…und ein Olsberg-Batterie-Motor in Originalverpackung…
.
Für den Rost ist noch ein Heber dabei, der auch ganz gut funktioniert…
Unter dem Rost kommt ein Keramikbrenner zum Vorschein, der senkrecht unterhalb neben der Grillfläche steht…
D.h. es tropft kein Fett in den Brenner und man hat quasi nur indirekte Hitze im Grill. Diese Anordnung der Keramikbrenner gab es einige Zeit später auch mal bei ein paar Grills von Campingaz und auch bei den Grills der Manufaktur Brennwagen griff man auf dieses Prinzip zurück…
Über dem Brenner ist in dem Gussteil eine kleine Wanne ausgebildet, in der abtropfendes Fett vom
Warmhalterost (den sieht man auf dem ersten Bild mit offenem Deckel) aufgefangen wird. Auf dem nachfolgenden Foto mit eingelegten Drehspieß (!!!) sieht man sie recht gut…
Die Wanne ist mit der Verkleidung rund um den Brenner aus einem Stück gegossen und kann - wie auch die geknickte Edelstahl-Tropfschale - aus dem Grill auch herausgenommen werden. Z.B. für den Wechsel des Gasschlauchs…
Als Dietz verfügt der Grill eigentlich noch über eine Art Zündschloss. Ohne Schlüssel kann der Grill dann nicht gezündet werden. In der Olsberg-Ausgabe fehlt dieses Gimmick leider…
.
Dem Aufkleber im Deckel zufolge, ist das Gerät vermutlich nie mit geschlossenem Deckel betrieben worden…
…und angesichts des sonstigen Zustands ganz sicher auch mit offenem Deckel nur wenige Male…
Etwas kurios war, dass sich in der Schachtel vom Batterie-Motor die Aufbauanleitung eines anderen Olsberg-Klassikers befand, den ich ebenfalls mein Eigen nennen darf…die vom Club-Grill…
:
…klasse!…
Zum Schluss noch zwei Bilder vom kompletten Gerät auf meiner Werkbank:
Sicher etwas schräg designt und nicht jedermanns Geschmack, aber auf alle Fälle außergewöhnlich und damit perfekt für meine Sammlung…
P.S.: Ich hoffe es nervt nicht…
Grüße
Christian
Es gibt wieder etwas neues Altes im Hause Herr Vatska, das ich Euch gerne vorstellen will. Etwas nicht ganz alltägliches aus den frühen 80ern, nehme ich an…einen Olsberg Gastronaut 2001, der eigentlich ein Dietz Gastronaut ist und aus irgendwelchen Gründen auch von Olsberg verkauft wurde…
Vorab ein paar Fotos vom Originalkarton von oben…
…und ringsum…
…es gab wohl noch einige andere, größere Modelle, von denen ich die wenigsten bisher je irgendwo gesehen habe. Aber es braucht ja auch noch Ziele im Leben…
Bei meinem Exemplar war noch ein kleiner Fuß dabei. Ebenfalls im Originalkarton:
Den hab ich dann auch mal aufgebaut…
Der Grill kam praktisch neuwertig aus dem Karton:
…nur der Gastronaut-Aufkleber links unten fehlt. Unterm Deckel, der mit einem Nippel/Clip/Knopf (…keine Ahnung wie ich das nennen soll…) gesichert ist, kommt ein Innenleben aus Aluminiumguss zum Vorschein…
…und ein Olsberg-Batterie-Motor in Originalverpackung…
Für den Rost ist noch ein Heber dabei, der auch ganz gut funktioniert…
Unter dem Rost kommt ein Keramikbrenner zum Vorschein, der senkrecht unterhalb neben der Grillfläche steht…
D.h. es tropft kein Fett in den Brenner und man hat quasi nur indirekte Hitze im Grill. Diese Anordnung der Keramikbrenner gab es einige Zeit später auch mal bei ein paar Grills von Campingaz und auch bei den Grills der Manufaktur Brennwagen griff man auf dieses Prinzip zurück…
Über dem Brenner ist in dem Gussteil eine kleine Wanne ausgebildet, in der abtropfendes Fett vom
Warmhalterost (den sieht man auf dem ersten Bild mit offenem Deckel) aufgefangen wird. Auf dem nachfolgenden Foto mit eingelegten Drehspieß (!!!) sieht man sie recht gut…
Als Dietz verfügt der Grill eigentlich noch über eine Art Zündschloss. Ohne Schlüssel kann der Grill dann nicht gezündet werden. In der Olsberg-Ausgabe fehlt dieses Gimmick leider…
Dem Aufkleber im Deckel zufolge, ist das Gerät vermutlich nie mit geschlossenem Deckel betrieben worden…

Etwas kurios war, dass sich in der Schachtel vom Batterie-Motor die Aufbauanleitung eines anderen Olsberg-Klassikers befand, den ich ebenfalls mein Eigen nennen darf…die vom Club-Grill…
…klasse!…
Zum Schluss noch zwei Bilder vom kompletten Gerät auf meiner Werkbank:
Sicher etwas schräg designt und nicht jedermanns Geschmack, aber auf alle Fälle außergewöhnlich und damit perfekt für meine Sammlung…

P.S.: Ich hoffe es nervt nicht…
Grüße
Christian
